Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Die 1600 sind okay als Single, der erst nicht übertreibt mit Elektrospielkram.


    Aber nochmal: Der Strom geht nicht irgendwo verloren oder tropft aus undichten Klemmen ins Erdreich, der wird irgendwo in Wärme umgewandelt. Garantiert. Irgendwo bei Dir im Haus muss also die Wärme erzeugt werden. Also stell dich an den Zähler und schau, wann der sich dreht und wieviel dann dabei rumkommt.
    Evtl zweigen ja auch Nachbarn mit ihren Öfen Strom bei dir ab.


    Nochmal ne kleine Rechnung: Für 11000kWh kann man 7kW 65 Tage lang rund um die Uhr laufen lassen. Das stimmt hinten und vorne nicht. Mit 7kW beheizt man eine ganze Wohnung mit 90qm oder so bei -10 Grad Aussentemperatur.

    Das sind 7000kWh für den Nachtspeicher und die restlichen 4000 (um auf 11000 zu kommen) sind fürs normale Leben inkl. 8h PC am Tag. Was soll da nicht stimmen?


    Revilo: Gehst du auch auf meine Tipps ein? Schau mal aufs Typenschild oder mach am besten ein lesbares Foto davon.


    Und noch ein Tipp: Stell dich mal an den Stromzähler, wenn der Speicher aufläd, und zähle mal die kWh mit. Poste dann bitte die Anzahl der Einheiten und die abgelesene Zeit. Dadurch lässt sich auch die Leistung des Speichers ermitteln.


    Dreht sich der Stromzähler auch, wenn nicht aufgeladen wird? Ich gehe mal davon aus, dass du zwei Zähler hast, einen für Tag- und einen für Nachtstrom.

    Was du brauchst, ist ein Anbieter, der ein Signal erzeugt, welches zur Gebührenstruktur passt.


    Früher war das so: eine Einheit kostet 24pf (z.b.). Für diese Einheit konnte man unterschiedlich lange telefonieren. Hat man tagsüber im Ortsnetz telefoniert, hat die Post alle 8 Minuten einen Impuls geschickt. Die Anlage oder das Telefon haben dann eine Einheit a 24Pf abgerechnet.


    Hat man abends telefoniert, kam der Impuls alle 12 Minuten, der Gebührenzähler lief also langsamer.


    Heute aber wird nach Minuten abgerechnet, und der Preis ist variabel. Das alte System mit dem Impuls funktioniert also nicht mehr.


    Telefonierst du heute im Orstnetz, kostet jede Minute z.b. 3 cent, und am Abend eben 1 cent. Du siehst, die Kosten sind variabel, und die Zeitabstände sind fest.


    Was Dein Anbieter nun tun könnte, wäre, einen zeitvariablen Impuls zu schicken, der immer einen festen Geldbetrag signalisiert. Im Beispiel eben alle 4 Minuten tagsüber (weil 12ct verbraucht wurden) oder alle 12 Minuten abends.


    Es scheitert also nicht an der Hardware, sondern an der Software.

    Wenn Du noch einen Anbieter findest, der den Gebührenimpuls passend zu den Minutenpreisen erzeugt, dann kannst Du jedes alte Telefon mit Zähler verwenden.


    Da aber heute nicht mehr nach variablen Zeiten pro fixer Einheit abgerechnet wird, sondern fixe Minuten für einen variablen Preis, wird das schwierig werden.

    Was mir gerade noch einfällt: Hast Du überprüfen lassen, ob beim Anschluß des Nachtspeichers nicht ausversehen von Stern- auf Dreieckschaltung angeklemmt wurde? Ich weiß zwar nicht, ob es sowas bei Nachtspeichern gibt, aber bei Drehstrom-Elektromotoren hat man oft die Wahl zwischen zwei verschiedenen Leistungen durch die Art des Anschlusses.


    Ich komme darauf, weil du schreibst, daß Dein Speicher zu schnell heiß wird, was vermuten läßt, daß er mit mehr Leistung läuft. Laß mal eine Elektrofachkraft überprüfen, ob das Anschlußschema passt. Oder schau mal aufs Typenschild, ob dort zwei Leistungen angegeben sind, einmal mit einem Dreiecksymbol und einmal mit einem dreiarmigen Stern.


    Aber dadurch erhöht sich natürlich nicht der Stromverbrauch über die Zeit, da der Speicher eben schneller aufheizt, aber die Wärmemenge pro Kilowattstunde gleich bleibt. Du heizt nur ineffizienter, da zwar die Luft sehr schnell erwärmt wird, aber kaum was von der Wärme in den Wänden und der Decke "hängenbleibt", was viel wichtiger ist.