Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Ups ja, ich surfe ohne Bilder, da werden Smilies dank fehlenden Alt-Tags nicht angezeigt.


    Während meiner Studentenzeit hatte ich ein festes Einkommen, allerdings Peanuts, so 8.000 DM im Jahr durch studentische Hilfstätigkeiten. Und für die Blue braucht man 18.000 Euro. Das haben die bei Amex also tatsächlich "gesehen", dass ich nur 4000 Euro hatte statt 18.000 Euro. Am Dispo hätte man das nicht ablesen können, das war aus alten Vor-Studium-Zeiten noch recht hoch.


    [EDIT: Beträge und Währung korrigiert]

    Zitat

    Original geschrieben von diger
    Heute kann sich jeder die Ames Karte bestellen, sofern die Schufa natürlich nicht nein sagt :D


    In den Jahren 2000-2004, wo ich Student war, habe ich sie nicht bekommen, obwohl mit der Schufa alles in Ordnung ist und ich auch ein Dispo auf meinem Girokonto hatte. Selbst die "Blue" wurde mir verweigert. Die testen schon noch, ob der Antragssteller ein gewisses Einkommen hat. Und das hatte ich als Student eben nicht.


    Und was Du jetzt mit den Bordellen meinst, verstehe ich jetzt nicht. Ist für dich ein "besseres" Geschäft gleich ein Bordell? Ich hab da eher an Galeria Kaufhof oder Sinn&Leffers gedacht. Dass Ramschläden keine KK und erst recht nicht Amex akzeptieren, ist mir schon klar.

    Ich besitze auch eine Amex-Karte und kann eigentlich an allen wichtigen Orten damit bezahlen. Natürlich nur in besseren Geschäften, wie ein Vorposter schon schrieb, und nicht gerade bei Lidl oder im Getränkemarkt. Ausserdem kann man in vielen größeren Onlineshops damit bezahlen.


    Ich betreibe sie als Hauptkarte neben einer Mastercard als Backup, falls die AMEX nicht akzeptiert wird oder mal im Urlaub der Magnetstreifen verschlissen sein sollte und man dann dumm an der Kasse steht und nicht zahlen kann.


    Den Service bei AMEX hab ich nur einmal in Anspruch genommen, und zwar bei einer Doppelabbuchung, wo sich dann der Abbucher doof gestellt hat und das Geld nicht rausgerück hat. AMEX hats mir dann ohne langes Gelaber zurückerstattet und sich dann wahrscheinlich selber mit dem Abbucher "beschäftigt".


    Zu meinem Kartenlimit kann ich nichts sagen, aber auch größere Sachen sind ohne Probleme damit durchgegangen, die vielleicht bei einer Hausbank-Visa nicht einfach so gegangen wären.


    Ein weiterer Punkt mag der etwas exklusivere Touch der AMEX sein, weil sie eben nicht JEDER bekommt. AMEX gibts nicht als Hausbank-Karte vom ADAC oder als Barclay-Studentenkarten-Dreierpack nachgeworfen. Wer das für sich braucht, muss selber entscheiden.


    Was für mich auch ein Argument war, ist, dass man mit einer goldenen AMEX problemlos überall ein vernünftiges Auto gemietet bekommt, ohne jetzt mit einem 32er-Blatt an Mastercard/EC/Visa aufzulaufen.


    Rein optisch sind die Karten auch nett anzusehen, schlichtes klassisches Design, wo nicht alle zwei Jahre ein schreiend-buntes Hausbankmotiv wechselt.


    Die Membership-Rewards-Punkte sind wirklich schlecht zu erlangen, da gebe ich einem Vorposter auch recht. Das Membership-Reward-Programm werde ich auch bald kündigen, soviel kommt bei mir nicht 'rum im Jahr, dass sich die 30 Euro lohnen würden.

    Ja, Selbstständigkeit würde ich auch empfehlen, da in so einer kleinen Firma, die praktisch nur aus einem Privatwohnzimmer plus Faxgerät bestehen kann, keinerlei Sicherheit und ein Mindestmaß an Professionalität herrschen kann. Selbst wenn Du keinen richtigen Plan hast, wie das alles mit der Selbstständigkeit funktioniert, so wirst Du kaum schlechter dran sein wie jetzt.


    Einer meiner ersten Arbeitgeber war auch so eine 8-Mann-Bude, die in einer angemieteten leergeräumten Privatwohnung war, mit Computern auf Wohnzimmertischen etc. Hau schnell ab da, du kannst morgen arbeitslos sein.

    Wenn Dich Dein "Kunde" doch so dringend braucht, warum stellt er dich dann nicht direkt ein? Die Frage musst du ihm gleich mal stellen. Wenn er dann irgendeinen Kram dumm herumdruckst, dann weisst Du gleich, dass Du gar nicht so schrecklich wichtig bist, wie er es immer Deinem Arbeitgeber verkauft.


    Merke: Gute und wichtige externe Mitarbeiter landen fast immer im Unternehmen, wofür sie arbeiten. Und das mit Kusshand. Wenn allerdings die Argumentation kommt, dass man nur jemanden für sechs Monate "bis Projektfertigstellung" braucht, dann sollte einem klar sein, wo die Reise hingeht.


    Ich hab sowohl selber als Dienstleister gearbeitet als auch bei Unternehmen, die selber viele externe Mitarbeiter beschäftigen.