Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    In dem Artikel steht, dass Aktivkohle aus der Kohlenstoff-Modifikation Graphit besteht, und der weiterführende Artikel benennt ein schlichtes "C" als Formel für Graphit.


    Spielt aber auch keine Rolle, in welcher Modifikation Kohlenstoff vorkommt, solange Du uns nicht sagst, was Du damit vorhast. Mit "C" bist Du gut bedient.

    Webcams haben meistens Weitwinkel-Charakteristik. Sie erfassen also einen relativ großen Blickwinkel, was der Erkennbarkeit von Gesichtern auf 15m Entfernung entgegensteht. Die Auflösung, die übliche Webcams haben liefert dann nur wenige hundert Pixel für ein Gesicht in 15m Entfernung. Also müsstest Du schon ein 2MP-Exemplar nehmen, oder was es da so in FullHD gibt, damit Du da noch halbwegs was erkennen kannst. Ich nutze eine "Logitech Quickcam pro für Notebooks",


    http://www.ubergizmo.com/2007/…ickcam-pro-for-notebooks/


    die liefert ein ziemlich gutes 2MP-Bild, hat Autofokus und funktioniert auch sonst tadellos. Gibts aber glaub ich nicht mehr neu, hab ich vor drei Jahren gekauft.

    Grundsätzlich zeigt die Dropbox auf jedem verbundenen Rechner exakt den selben Inhalt an, das ist das große Prinzip, was dahinter steckt.


    Wahrscheinlich hast Du Selective Sync aktiviert und versehentlich alle Ordner innerhalb der Dropbox abgewählt?
    Falls nicht klingt das alles sehr nach Chaos oder einen falschen Account ausgewählt. Entweder sind alle Ordner gesynct oder eben nicht, aber dann sollte das Syncen eben bei der nächsten Onlineverbindung wieder starten und alle Ordner auf den selben Stand bringen.

    So, jetzt bin ich auch wach (Zeitzone GMT -6) :)


    Die Antworten sind alle korrekt bisher. Ein paar Ergänzungen:


    Gefahr geht von der Anlage aus, wenn Du daran schutzgeerdete Geräte betreibst, diese erkennt man am dreipoligen Schukostecker. Tritt in diesen ein Defekt auf, der berührbare Metallteile unter Strom setzt (z.B. Wasserkocher mit Metallgehäuse, PC-Blechgehäuse) dann löst die normale Haussicherung nicht aus und man bekommt eine gefeuert.


    Geräte, die doppelt isoliert sind und keinen Schutzleiteranschluß haben (die Mehrzahl aller Geräte!) sind sicher.


    Zu dem nicht angeschlossenen Schutzleiter in den Steckdosen: Das hat jemand absichtlich gemacht. Du schreibst, dass es in deinem Sicherungskasten mindestens einen FI-Schalter gibt. Dieser ist das eigentliche "Problem". Er würde zwangsweise nachgerüstet, weil er irgendwann Pflicht in Nassräumen wie Badezimmern wurde, nur leider hat man den Rest der Anlage nicht sauber durchgetestet und die Erdung überprüft, so dass dieser FI-Schalter nun immer (korrekterweise) ausgelöst hat. Irgendwo im Haus ist eine nicht astreine Verbindung zwischen Nulleiter und Schutzleiter, was nun dazu geführt hat, dass dieser FI-Schalter, der eigentlich nur die Bäder schützen sollte, auch auslöst, wenn ausserhalb eines Bades ein Gerät in Betrieb genommen wird.


    Kurz gesagt: Dieses Problem wurde gelöst, indem einfach die Schutzleiter überall abgeklemmt wurden
    :eek:


    Noch eine Theorie: Die modere Zentralheizungsanlage kommt mit einem eigenen FI-Schalter oder einem luxuriösen Isolationsüberwacher, und dieser hat sich ebenfalls nicht mit dem Defekt innerhalb des Hauses vertragen. Kurzerhand wurde also dafür gesorgt, dass gar kein Fehlerstrom über den Schutzleiter fliessen kann, indem man überall den Schutzleiter entfernt hat.


    Ganz schlimmer Pfusch. Den zu beheben kann lange dauern. Wenn Du da das Gefühl hast, der Vermieter interessiert sich nur knapp die Hälfte dafür, such Dir schonmal eine andere Wohnung oder leg Geld für eigene, sehr teure Absicherungsmaßnahmen zurück.

    Wenn Du eine zuverlässige Lösung suchst, die man einfach anschaltet und die dann 24/7 zur Verfügung steht, keine Reboots oder Softwareupdates benötigt, abstürzt oder sonstiges Gefrickel verlangt, dann kommst Du um eine Studiolösung nicht herum. Es hat einen Grund, warum es immer noch Studiohardware in separatem Gehäuse und ohne "Betriebssystem" drauf gibt, mit richtigen Reglern und absturzfreiem Betrieb. Sowas wie ein Telefon mit einer Software zu verbinden, wo man dann erstmal nach jedem dritten Booten wieder die richtigen Ein- und Ausgänge anklicken muss, oder sich Pegel verstellt haben, weil man eine andere Software gestartet hat inzwischen, die ihrerseits wieder was verstellt hat, ist nicht der richtige Weg. Es muss ein dediziertes Hardwarekästchen sein, mit drei Knöpfen und ohne Mittwoch-Morgen-Microsoftupdates.


    Der Roland ist doch preislich absolut im Rahmen für ein Effektgerät mit DSP drin, viel billiger wird es nichts gescheites geben. Natürlich gibts noch B und C-Marken, die auch sowas herstellen, aber dann bist Du bei 200-250 Euro für sowas, und dazu kommt halt noch je nach Bedarf ein Mischer, der Dir die Pegel anpasst. Alles in allem würde ich von 500 Euro ausgehen, dann hast Du was, was sehr gut klingt, minimale Verzögerung hat und tadellos funktioniert, jeden Tag und ohne merkwürdige Wechselwirkungen mit anderer Software.

    Sowas gabs mal vor einiger Zeit als Software-Dreingabe bei Soundblasterkarten. Das Eingangssignal liess sich in der Tonhöhe verändern, und mit kaum wahrnehmbarer Verzögerung wieder ausgeben. Diese Technik nennt sich "pitch shifting", und moderne DSP (digitale Signalprozessoren) beherrschen sowas mit links.


    Anspruchsvoll ist sowas überhaupt nicht mehr heutzutage, eher, sowas billig (und dabei gehts bei TT fast immer) und ohne persönliche Hingabe und Recherche (darum gehts leider noch häufiger bei TT) hinzubekommen.


    Der Weg läuft so: Von einem Mikrofon-Headset gehts in das jeweilige Effektgerät (was den Mikrofonpegel verdauen kann. Es gibt verschiedene Mikrofontypen) oder die Soundkarte, eine Software oder das Effektgerät verdauen dann das Signal quasi in Echtzeit und ziehen die Tonhöhe einen halbe Note höher (das ist dann der Pitch Shift), und spielen dann das veränderte Signal wieder ins Telefon zurück. Dabei muss der ausgegebene Pegel natürlich wieder vom Telefon verdaut werden können.


    Wird das anständig gemacht und verdrahtet und die Pegel sauber angepasst, ist das eine Hollywood-Agentenfilm-reife Methode, ein Festnetztelefon zu frisieren, so daß der Angerufene meint, eine Frau würde sprechen.


    Auf Smartphones gibts sicherlich jede Menge Scherzartikel-Apps, die sich aber aus verschiedenen Gründen nicht mit der originalen Telefon-"Schicht" im Telefon kombieren lassen, weil Apple oder Google oder Microsoft nicht wollen, dass Apps mit den Telefonfunktionen herumfuschen. Es wird eher eine selbstgestrickte VoIP-Lösung sind, wie z.B. das mit Skype oder Truphone oder anderen "Geldspar-Apps" funktioniert, wo man ein Guthaben auflädt und dann weltweit für einen reduzierten Minutenpreis telefonieren kann. Diese Apps sind allesamt Scheissdreck und nicht tauglich für tägliches, häufiges Telefonieren mit minimalem Qualitätsanspruch an Sprachverständlichkeit und Zuverlässigkeit des Verbindungsaufbaus.


    Ich an Deiner Stelle würde damit beginnen, ein Effektgerät zu suchen, was Echtzeit-Pitch Shifting beherrscht. Von dort aus würde ich dann die Eingangs- und Ausgangsseite an ein Headset und ein Festnetztelefon anpassen. Ordentliche Telefonhersteller verkaufen Adapterkabel. Eine nötige Pegelanpassung kann mit einem kleinen 2- oder 4-Kanalmischpult erledigt werden. Sobald Du was hast, melch Dich wieder, dann schau ich mir das Effektgerät mal an und sag Dir, wie es weitergeht.

    Glückwunsch zu Deinem neuen, ersten Internetanschluß. Ich wünsche Dir viel Spaß, die neuen, vielfältigen Möglichkeiten des WWW zu entdecken. Du wirst sicher eine Menge an kontroversen, interessanten und spannenden Seiten kennenlernen. Das Internet oder auch WWW bietet für jeden Geschmack etwas, sicher auch für Dich.


    War ja gerade Silvester, ich wünsche Dir ein frohes, neues Jahr 1997.