Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Eine SSD ist nicht organisiert wie eine Festplatte, wo die Daten immer an der selben Stelle liegen, wenn sie nicht angefasst werden. Jedesmal, wenn ein Schreibzugriff in eine bestehende Datei erfolgt, schaut der Controller in seine Liste, welche Speicherzelle bisher am wenigsten Schreibzugriffe ertragen musste und schreibt den Inhalt dort hinein. Es wird also künstlich fragmentiert. Was man bei magnetischen Platten nicht will, spielt bei SSDs wegen der praktisch nicht vorhandenen Zugriffszeit keine Rolle. Die Fragmentierung sorgt dafür, dass die zur Verfügung stehenden Speicherbereiche gleichmässig genutzt werden. Das heisst dann auf Fachchinesisch "wear leveling". Man nutzt halt den Effekt aus, dass 90% der Platte sowieso nur zum Lesen genutzt wird, und 10% zum Schreiben. Da man jetzt aber nicht die 10% kaputtschreiben will, nutzt man die anderen 90% durch geschickte Rotation auch zum Schreiben.


    Findet der Controller jetzt bei den rotierten Schreibzugriffen eine Zelle, die sich nicht mehr sicher beschreiben lässt, wird diese intern als defekt markiert und eine Reservezelle herangezogen. Sind diese Reservezellen irgendwann verbraucht, funktioniert das Wear Leveling nicht mehr.

    Ja, die SFX sind kleiner, aber vielleicht kannst Du auf ein steckbares Netzkabel verzichten und ein Netzkabel fest innendrin anlöten (lassen). Inklusive Tülle zur Durchführung nach Aussen nähme das viel weniger Platz weg als der übliche IEC Kaltgerätestecker.


    Noch eine Idee: Das Netzteil nach aussen verlagern und die Strippen auf der Sekundärseite verlängern und in einen unauffälligen Schutzschlauch verpacken. Das Netzteil könntest Du dann irgendwo tarnen und verschwindenlassen. Must dann allerdings im PC für Kühlung sorgen, weil der Netzteillüfter ja nun ganz wo anders liegt.

    Also das Hauptproblem ist der Kaltgeräteanschluss an der falschen Seite? Wenn es Dein Problem löst, wie wäre es mit etwas Blechbearbeitung am PC-Gehäuse, so dass Du da trotzdem das Netzkabel einstecken kannst?


    Eleganter, aber nur für Fachleute, wäre, den Kaltgerätestecker am Netzteil an eine andere Seite zu verlegen, falls Platz im Netzteilgehäuse ist. Das würde etwas Bohren, Sägen und Löten bedeuten. Evtl. könnte man auch die Innereien aus einem neuen Netzteil in das Gehäuse des alten Netzteils transplantieren. Wie gesagt, alles für Leute, die wissen was sie tun.

    10m Entfernung bei Nacht ist nicht machbar ohne starke IR-Lichtquelle und ein Zoom. Auch wenn die Kameras alle Full-HD und ähnliches versprechen, sind sie nicht in der Lage, auf 10m noch ein Gesicht zweifelsfrei erkennbar zu machen. Bei dem Budget von 150-200 Euro musst Du da entweder näher ran mit der Kamera oder eine separate IR-Lichtquelle nahe an dem zu erwartenden Aufenthaltsort der Person anbringen.


    Wenn Du genau weisst, wo die Person sein wird, dann brauchst du keine PTZ (pan tilt zoom)-Kamera sondern eine mit einem Zoom oder reinem Tele würde genügen. Aber Wechseloptiken sind auch nicht drin in dem Preisrahmen. In dem Falle würde ich eine reine Zoom-Kamera nehmen, die genau ausrichten, einen starken IR-Scheinwerfer an der Haustür anbringen, der dann das Gesicht aus 1m Abstand beleuchtet, und gut. Dann hast Du tatsächlich ein brauchbares, scharfes schwarz-weiss-Bild der Person. Warum s/w? Wegen IR-Scheinwerfer. Willst Du auch Farbe, musst Du auch "farbe" beleuchten, also weiss. Je mehr Tele und Zoombereich die Kamera hat, desto lichtschwächer wird sie, besonders bei der längsten Brennweite des Objektives.