Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Ist eigentlich alles schon gesagt worden. Ein Hersteller mit hochpreisigen Produkten ist sehr daran interessiert, dass sein Image gewahrt bleibt. Ein Rückruf oder ein Verbot des In-Verkehr-bringens ist schlechte Werbung. Ein deutsches Unternehmen macht sowas ein, zweimal, dann hat sich das erledigt.


    Wenn das Produkt selber fehlerhaft ist, ist das schon ärgerlich genug, aber wenn die Umgebung oder der Benutzer geschadet wird, ist das in der Regel das Aus für ein kleines Unternehnem (oder eines, welches nicht gescheit versichert ist).


    Ich kenne das aus der Elektrowerkzeugbranche, sollte da jemand einen Unfall haben oder sonstwie Gefahr von der Maschine ausgehen, ist Krisenatmosphäre angesagt und man setzt alles daran, die Sache so gut wie möglich aus der Presse herauszuhalten, und genau zu untersuchen, wer jetzt schuld war. Meist ist der Anwender schuld, da man sich es einfach nicht leisten kann, unsichere Produkte herzustellen, wenn man einen Namen hat und/oder in Deutschland sitzt.


    Der unsichere Schrott kommt aus China/Vietnam/Indien, man will seinen Namen nicht am Pranger1 lesen.
    Pranger2

    Ich würde alles mit Fotos dokumentieren, jedes Detail, insbesondere alle elektrischen Verbindungen, die irgendwie verkokelt sind. Dann die Einbausituation dokumentieren, wie das Schienensystem befestigt ist, ob alle Sicherheitsabstände von heissen Teilen zur Umgebung eingehalten wurden etc.


    Dann:


    Den Hersteller kontaktieren und ihm die Situation schildern, ggf. auch Fotos mitschicken. Ich möchte wetten, dass innerhalb von 24h jemand aus der Technik bei Dir zuhause auf der Matte steht um sich das anzusehen. Wenn der Hersteller wirklich um seinen Ruf bemüht ist und das Thema Produkthaftung ernst nimmt, wird er Dir das komplette Zimmer renovieren und mit einem erstklassigen Neusystem bestücken.


    Das wäre für Dich und den Hersteller eine Win-Win-Situation. Du bekommst alles neu und schick, und der Hersteller kann den Fall intern behandeln, ohne dass da jemand von Wind bekommt.

    Haargummi oder Haarnetz sind gut, bei mittellangen Haaren auch eine Asikappe ("Basecap").


    Handschuhe sind tabu bei allen Werkzeugen, die sich drehen, wegen der Gefahr, im Werkzeug hängenzubleiben. Ohne Handschuhe schneidet man sich nen Stück Fleisch ab, mit Handschuhen dann die ganze Hand.


    Das dürfte bei einem kleinen Akkuschrauber nicht ganz augenfällig sein, aber mein Makita Dreigangschrauber hat Kraft wie ein Ochse, oder Ständerbohrmaschinen, Fräs- und Drehmaschinen...ich glaube, die Unfallbilder der BG hat jeder mal gezeigt bekommen, der eine Ausbildung im Metallhandwerk gemacht hat.

    Sei mir nicht bös aber ein sogenanntes "rotierendes Werkzeug" gehört nicht in die Hände von Vierjährigen. Ich arbeite in der Branche und selbst manche Erwachsene sind zu dämlich, diese Kategorie an Werkzeugen ohne Unfall zu benutzen. Diese Maschinen gehören in einem Haushalt mit kleinen Kindern unter Verschluss. Zu groß ist die Gefahr, dass im Bohrfutter ein richtiger Bohrer eingespannt wird und sich damit ins Knie gebohrt wird, oder dass sich die langen Haare (Tochter!) in rotierenden Teil verfangen und sich Deine Tochter halb skalpiert. Oder es wird ein unpassender Gegenstand im Futter eingespannt, der dann durch die Fliehkraft zerbirst und jemanden ins Gesicht fliegt.


    Für eine Vierjährige gäbe es meiner Einschätzung nach nur Handwerkzeug ohne Spitze oder eben sowas:



    Bandbreite gestohlen von Berufskleidung Fricke. Dafür auch ein bisschen Werbung zum Ausgleich:
    Werbung

    Und die GSM-Datenverbindung ist gratis? Natürlich muss das geortete Fahrzeug auch irgendwie was senden können, sonst kann man keinen Kontakt dazu aufnehmen. Es muss also eine SIM-Karte im Tracker stecken, die ab und an die Position an einen Server sendet. Je öfter, desto besser, und dafür fällt natürlich Traffic an. Wenn der Tracker erst im Falle des Bekanntwerdens des Verlustes aktiviert werden würde, ist es zu spät, weil bis dahin der Wagen schon in Opeln oder "Südeuropa" steht und gechopped wird, samt des Trackers.

    Hier ein ähnliches Thema, nur statt USB halt HDMI, spielt aber keine Rolle. Wenn Du dort weiterdiskutieren willst, kann ein Mod diesen Thread auch in einen allgemeinen EMV-Thread (Elektromagnetische Verträglichkeit) umbenennen. Mit Energiesparlampen hat Dein Thema praktisch nichts zu tun.

    Da hilft ein Aluhut oder ein Atomstromfilter :D Es gibt noch ein halbes Dutzend andere Geräte im Haushalt, die das Gleiche bewirken, auf die man aber nicht verzichten will. Diese sind in der Regel nur besser entstört als als z.B. Niederspannungs-Halogentrafos, die ebenfalls einen Störpuls aussenden, oder Kühlschrankkompressoren, oder alles, was eine Spule mit Eisenkern hat oder einen Kondensator. Also alles ausser den konventionellen Glühlampen.

    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Ansonsten ärgerst Du Dich später. Lieber eine Nummer größer. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man anfangs davor sitzt und sich denkt "Man ist die Kiste groß", drei Monate später hat sich das dann in "Hmm, dürfte auch 'ne Nummer größer sein" geändert. Wurde mir auch so im Bekanntenkreis bestätigt.


    Kann ich voll bestätigen. Bei mir hats bei 60" nur zwei Wochen gedauert, bis der Eindruck "Unglaublicher Rieseneumel" sich zu "geht ja gerade noch" gewandelt hat. Sitzabstand waren ca 2,5m, also ideal, um Full-HD zu erkennen.


    Nun habe ich 120" bei einem Beamer, und jetzt ist es "Kino". Vorher war es nur "fernsehen".