Beiträge von BuBubaer

    Es ist zwar schon Jahre her als ich ein paar Wochen bei Medion im Support sitzen musste, aber wir haben damals jegliche Pixelfehler-NBs ohne wenn und aber getauscht (natürlich war das eine Auflage von Feinkost Albrecht) und die Verarbeitungsqualität war maximal Mittelklasse. Ich kann mir kaum vorstellen das ein Händler nicht die Möglichkeit hat ein NB kurz anzuschalten das Display zu sichten und im Falle eines Pixelfehlers zum Distri zurückzuschicken. Ansonsten würde mir beim Kauf eines NBs heute garnicht einfallen das es zu Pixelfehlern kommen kann, da ich das bei 5 NBs in den letzten Jahre nie hatte. Zu deinem Kauf bei dem Händler kann ich dir nur zwei Sachen raten. überlege dir ob deine persönliche Ruhe und die Zeit die du in überlegen und posten verwendet hast nicht 25€ wert ist und wenn dein Händler sonst einen guten Service hat (bsp. Austausch-NB für die Zeit einer Reparatur) bleib dort oder suche dir einen anderen wenns nicht so ist.

    Printus


    danke für das Beispiel was du aufzeichnest, weil es genau die Deregulierung in der freien Marktwirtschaft beschreibt.


    Mit dem Fall des Berufsschutzes (hiess das so? ansonsten bitte korrigieren) hatte plötzlich jeder die Freiheit seine Leistung auf dem Markt anzubieten. Ich lebe im Ruhrgebiet und vor 3 Jahren schossen die freien Frisörbuden wie Pilze aus dem Boden. Daraufhin kam es zu einem extremen Preisverfall weil Arbeitsleistung verschleudert wurde, aber zudem die Qualität deutlich sank. Heute sind locker die Hälfte der Läden geschlossen, weil garnicht genug Kunden gab damit alle ihre Auslastung bei den Preisen erreichen konnten um die Fixkosten zu decken. Mein Stammfrisör hat dafür erstmal im Herbst letzten Jahres seine Preise für die Standardleistungen erhöht, weil er der Meinung ist das ein Haarschnitt von einer Fachkraft die entsprechende Wertigkeit aufweist. Der Laden ist immernoch voll. Udo W. nimmt in Berlin immernoch 3stellige Beträge für seine Leistung weil er der Meinung ist das diese es wert ist, der Betrieb in der Bude gibt ihm recht. Das ist der reine Standpunkt von Unternehmerseite, aber diese ist/sollte mit der Arbeitnehmerseite verbunden sein. Kann der Frisörmeister einen höheren Marktpreis erzielen, kann er höhere Löhne zahlen. Und hier kommt die Mündigkeit des Arbeitnehmers zum tragen ob er seine Leistung weiter an den Frisörmeister "verkauft" wenn die Lohnerhöhung ausbleibt oder nicht. Natürlich steht die Person auf der Strasse wenn sie kündigt und der Unternehmer hat kein Defizit weil er sofort 5 Neue einstellen kann die den Job zu dem Lohn machen, aber dann ist es leider so das diese Arbeitstätigkeit diesen Geldwert hat. Auf der anderen Seite kann eine höherqualifierte Kraft die durch ihre persönliche Leistung (bsp. ein Udo W. als Angestellter) mehr Umsatz und Gewinn für das Unternehmen erwirtschaftet, weil der Haarschnitt von demjenigen 50€ kostet und nciht 20€ eine höhere Vergütung verlangen und würde sie bekommen.

    Vorweg: ich bin gegen den Mindestlohn


    Hintergrund: ich selber gehöre zu der Gruppe der mittelständischen Unternehmer. Als Unternehmer habe ich am meisten mit der Unberechenbarkeit des Arbeitnehmers zu kämpfen, das ist ganz objektiv gemeint! Es ist schwer die konkrete Arbeitsleistung eines Angestellten mit Gehaltsbezug zu kalkulieren. Wenn ich hingegen bei Projekten Aushilfen auf Lohnbasis einstelle, werden diese nach Stückleistung abgerechnet (und nein, die schuften nicht im Bergwerk für 3,80/h, sondern kommen bei leichter körperlicher Arbeit durchgehend auf 15-18€/h) und die Arbeiter entscheiden selber als mündiger Mensch mit wieviel Einsatz sie ihre Arbeit erledigen. Die beiden Arbeitsverhältnisse gegenüber gestellt sind bezeichnend für das politische Problem in Deutschland: Wir sind hoffnungslos überreguliert und verwaltet! Dem Bürger wird seine Mündigkeit genommen, indem wirklich alles reguliert wird und zu irrsinnigen Kosten. Selbstverständlich brauchen wir ein soziales System weil wir in einer Gemeinschaft leben aber doch bitte nicht um jeden Preis. Und am besten fangen wir mal oben an, bei den Unternehmern/Unternehmen, einmal die DAX 30 runter. Ein Vorposter erwähnte das die Unternehmen ja mit ihrer Steuerlast das System finanzieren und Geld verdienen müssen um diese zu bezahlen. Dank dem kompliziertestem und verschachtelstem Steuersystem der Welt mit tausenden Ausnahmen, Sonderfällen und Schlupflöchern haben Großunternehmen die Möglichkeit ihre Steuerzahlungen auf ein Minimum zu senken und auf der anderen Seite Subventionen als Staatszahlungen im Eingang verbuchen können. Leider hat der durchschnittliche Mittelständler selten die Möglichkeit mit Holdingkonstrukten, Verwaltungssitzen in Steueroasen und zig anderen Dingen, diese Steuererleichterung mit einzukalkulieren. Auf der anderen Seite muss ein Wandel bei den Köpfen der Arbeitnehmer stattfinden, natürlich sind nicht alle betroffen, aber nach meiner Meinung eine kritische Masse in der Bevölkerung. Der Einzelne verbindet sein Einkommen nicht direkt mit seiner persönlichen Leistung. Dank Kündigungsschutz ist die Chance bei Minderarbeit entlassen zu werden verschwindend gering, dank zig Zuschüssen ist die Differenz zwischen Hartz4 und dem Angestelltendurchschnittseinkommen so gering das der Anreiz natürlich nciht attraktiv. Der Mensch ist vom Grundsatz ein Egoist, er arbeitet um etwas zu bekommen (Geld, Nahrung, Schutz) und vor die Wahl zwischen staatlicher Unterstützung und eigener Leistung wägt er immer ab was für ihn persönlich das bessere Geschäft ist und ich würde sicherlich nicht anders handeln!
    Wenn wir in einer deregulierten Marktwirtschaft leben würden, kann man den Lohn genau so niedrig als Unternehmer drücken, bis zu dem Punkt an dem der Arbeitnehmer nicht mehr bereit ist seine Leistung bereitzustellen. Auf der Unternehmerseite muss das Produkt soviel Rendite einbringen damit diese Leistung bezahlt werden kann und in einer aktiven Marktwirtschaft muss der Kunde den Preis bezahlen, da es nicht billiger angeboten werden kann (ja ich weiss das zu Zeiten der Globalisierung das ein schöner Wunschtraum ist, aber das Problem ist 60 Jahre alt). Der mündige Arbeitnehmer hat in einem solchem Markt die Chance selber zu entscheiden ob er seine Fähigkeiten mit Weiterbildungen etc. aufwertet um seine Arbeit teurer bezahlt zu bekommen. Wir werden diesen Punkt nicht mehr erreichen, aber mit immer neuen Regulierungen sich von diesem weiter zu entfernen kann keine Lösung sein....

    danke für die blumen, und der bububaer sucht immer noch ne bankverbindung für die 5€ :). alternativ kann derjenige der mods der die rechnung bekommt auch eine pb kartennummer posten auf die jeder einfach die 500 stars durchbucht, und dieser einmal im monat auf den prämienauszahlbutto drückt.


    und danke an waterkantjung der mit seiner neuen karte die stars "erwirtschaftet" hat...

    Der Verkäufer einer Aufladekarte ist immer der jeweilige Provider und der Vorort-Händler fungiert als Handelsagent. Deswegen ist auch immer die enthaltene Mehrwertsteuer in dem Aufladebetrag nicht auf dem Kassenbon sondern nur auf der Karte selber ausgewiesen. Folglich sind die CallNows automatisch ausgenommen, da der Angebotsrabatt sich nur auf die von Praktiker verkauften Artikel bezieht....


    Gruß
    BBB


    P.S. abgesehen von der Klugscheisserei, wird das natürlich am Mittwoch ausprobiert ;)

    normal gelten deren AGBs, sollte der Provider irgendwann mal meckern weil die Originalunterlagen nicht vorliegen, hat Eteleon das Problem. Aber bevor du weiter über die wenn's und was wäre's nachdenkst, gönn dir die Briefmarke für deine persönliche Ruhe und du bist imemr auf der sicheren Seite.

    Lord EX


    1. Klugscheisserversion: Aus Wettbewerbsgründen darfst du in DE nicht unter dem Einkaufspreis an Endkunden verkaufen im Normalbetrieb der Firma.


    2. MediaMarktLeiterVersion: 10€? Azubi, nimm dir Bares aus der Kasse und kauf die alle auf! ;)


    Ansonsten wird jede Ware die nach der UVP (da eine höhere Preisauszeichnung dreist wäre) ungern abgegeben. Dazu gehören fast alle Sachen die auch bei den Metro Aktionen immer ausgeschlossen sind, inkl. Apple und Sony Konsolen.


    Und wie bei jedem "tollen Angebot": Warum sollte der Händler es machen wenn er nicht trotzdem Geld verdient? (weil die Menschen natürlich aufgrund der Weihnachtstage noch Geld in den Taschen haben und dann damit Sachen kaufen die sie sonst nicht erworben hätten)