Beiträge von UdoAusBerlin

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    Original geschrieben von Evariste

    Die generieren Handynummern per Zufallsprinzip und belästigen einen.


    Tja, da muß ich Dich enttäuschen, darum gehts gerade nicht. Denn per Zufallsprinzip darf jedes Marktforschungsinstitut Dich anrufen, auch im Auftrag von o2. Wenn das anonym ausgewertet wird, brauchen sie dafür keine Zustimmung, denn die Nummern werden ja - wie Du selbst sagts - per Zufall generiert.
    Es geht o2 darum GEZIELTE Marktforschung und Angebotserstellung zu betreiben und um Nutzungsverhalten zu analysieren.
    Ohne Zustimmung dürfen Kundenbefragungen nicht dazu benutzt werden gezielte Angebote an die Befragten zu richten und dürfen auch Bestandskunden nicht angerufen werden zu Werbe oder Verkaufszwecken.
    Ebenso dürfen ohne Zustimmung Nutzungsdaten nur zur Rechnungsstellung aber nicht zur nicht anonymisierten Auswertung genutzt werden.
    Natürlich kann man datenschutzrechtliche Bedenken haben, genau deshalb fragt o2 ja und muß o2 fragen. Aus Unternehmenssicht ist es natürlich ein Weg Marketing effizienter zu gestalten und letztendlich auch kundenorientierter. Mir ist lieber, ein Unternehmen teilt mir Infos mit, die zu mir passen, als irgendwelchen Müll, den ich nie und nimmer nutzen würde. Der Streuverlust von Marketing wird geringer, das kommt mittelbar auch dem Kunden zugute.
    Aber letztendlich muß jeder für sich entscheiden, inwieweit er dem jeweiligen Unternehmen im Hinblick auf den Umgang und der Sicherheit der Daten hat. Ich bin nur absolut sicher, daß etliche von denen, die sich hier jetzt groß mokieren, weil o2 schon wieder was vermeintlich Verwerfliches tut, ähnlichem mal eben zugestimmt, nur um ein paar Frei-SMS im Internet zu bekommen oder um an einem Preisrätsel teilzunehmen.
    Im übrigen stimmt man an keiner Stelle zu, daß die Daten an Dritte weitergegeben werden (außer wenn für bestimmte Services notwendig, aber dem stimmt man sowieso zu) oder gar verkauft werden, wie oben jemand schrieb.

    Wenn Du irgendwann im Verlauf der sechs Jahre mal AKTIV den Vertrag verlängert hat (als für weitere 24 Monate mit Subventionierung) hast Du definitiv den aktuellen AGB bei gleichzeitiger Beibehaltung Deiner bisherigen (Tarif)-Konditionen zugestimmt (Entgegen eines weitverbreiteten Irrtums widerspricht sich das nicht). Solltest den Vertrag immer nur weiterlaufen gelassen haben, gelten die AGB, die bei Vertragsabschluß galten (sofern Du nicht außer der Reihe neuen AGB zugestimmt hast)

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    Original geschrieben von anja_k
    hab meine Postleitzahl bislang nur über die allgemeine O2-UMTS-PLZ-Abfrage gecheckt. Hoffe mal, dass mir der Bestellvorgang nichts gegenteiliges berichtet.


    Der allgemeine Check spricht von guter bis sehr guter Indoor-Versorgung


    Ooops: Fatal Error!


    Der allgemeine Umts-Plz-Check gibt die Abdeckung zusammen mit T-mobile ab (im Grunde genommen die t-mobile-Abdeckung weil es kaum Gebiete gibt, die o2 abdeckt t-mobile aber nicht;)) Wäre das die o2-umts-Abdeckung würden sie dieses Jahr keine 500 neuen Arbeitsplätze mehr schaffen brauchen.
    Für surf@home ist das irrelevant. Du mußt beim Bestellvorgang schon bis zum Check gehen. Da erfährst Du es und wenn nicht, kannst Du Dich für Informationen registrieren lassen.


    Hamburger:
    Der Unterschied zwischer der homezone und surf@home ist folgender. Genion ist ein Mobilfunkvertrag, bei dem die homezone nur ein Teil der Leistung ist. Wird auch nach mehrmaligen Optimierungsversuchen an der Nutzungsadressen keine homezone verfügbar, bieten sie dem Kunden ein upgrade auf select an. Aber man kommt aus dem Vertrag generell nur sehr schwer raus. Bei surf@home hingegen ist die Surf@home-Verfügbarkeit an einer bestimmten Adresse der zentrale Vertragsbestandteil. Der Vertrag macht keinen Sinn, wenn die Verfügbarkeit nicht gewährleistet ist.

    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger
    Also auf eine gute Netzversorgung hoffen ist ein bisschen blauäugig, meinst Du nicht? Du schließt immerhin einen 24 Monatsvertrag ab.


    Eine surf@home-Nutzungsadresse wird nur dort vergeben wo hervorragende indoor-Versorgung gerantiert ist (dazu gibts den surf@home-check bei der online-Bestellung). Sollte es dann trotzdem nicht funktionieren (z.B. aufgrund besonderer lokaler, baulicher oder funktechnischer Gegebenheiten), müßte man eigentlich aus dem Vertrag rauskommen. Allerding wird wohl schon erwartet, daß man die Box notfalls auch ans Fenster stellt. Deswegen gibts ja die box.

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    Original geschrieben von assib



    aber hallo 65DM für so nen wechsel ist ja die krone der frechheit. aber da ich studenten konditionen hab kann ich den wechsel nicht online machen


    Die vermeintliche Frechheit wird durch die lächerliche Umrechnung in DM nicht größer. Und wo ist die Frechheit: Du hast einen Vertrag unterschriebern, darüber, daß Du 24 Monate lang einen Fixbetrag von 25 Euro zahlst. Jetzt willst Du auf einmal nur monatlich nur 10 Euro zahlen (habe jetzt mal von Studi-Konditionen abstrahiert). Ist doch logisch, daß Du dafür etwas bezahlen mußt, zumal ja Activ 100 auch anders subventioniert wird. Merke: In einer Marktwirtschaft ist nicht alles, was etwas kostet eine Frechheit...
    Falls sich die unterschiedliche Angaben auf den Unterschied zwischen Kundenbetreuung und online-Vertragsänderung beziehen, geht letzteres meines Wissens auch unter Studi-Konditionen. Bin mir da aber nicht sicher.


    Verschiedene Quellen, die nicht alle genannt werden können...;)


    Nur soviel: Daß o2 zum 1. Juni neue Tarife (generell) einführen wird, geisterte auch durch dieses Forum; daß es jüngst Kundenbefragungen bezüglich neuer Tarifkombinationen gab/gibt auch, dabei spielte auch eine günstigere Kombination von Genion und surf@home eine Rolle; daß volumenbasierte Abrechnung für surf@home geplant ist, wurde auf cebit hinter vorgehaltener Hand schon gesagt (stand auch auf teltarif); desweiteren gab es im Vorfeld der jetzigen Markteinführung auch Marktforschungen zu anderen Tarifmodellen.
    Im übrigen habe ich ein bißchen den Eindruck, daß o2 surf@home jetzt nur aus Imagegründen formal ins Programm aufgenommen wurde (taucht auch im aktuellen Prospekt nicht auf). Die eigentliche Vermarktung wird erst im zweiten Halbjahr beginnen. Gäbe es jetzt schon allzu attraktive Preise wäre vielleicht zu sehr der noch recht defizitäte UMTS-Netzausbau aufgefallen;)
    Aber das ist hier ja auch eigentlich gar nicht das Thema..

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    Original geschrieben von anja_k

    Muss ich den Anschluss erst auf mich umschreiben lassen, bevor ich O2 mit der Portierung beauftragen kann?


    Erfolgt die Umstellung (Abschaltung t-com, Aufschaltung O2) zeitnah oder habe ich mit tagelanger Nichterreichbarkeit zu rechnen?


    Hat jemand einen Überblick, welche Kosten von Seiten t-com bzw. O2 auf mich zukommen?


    Zu Deiner ersten Frage: Grundsätzlich kann o2 die Portierung nur für jemanden Beantragen der o2-Kunde ist und der "Inhaber" der zu portierenden Nummer ist. Alles andere wäre auch etwas kurios, weil man ja praktisch anderleuts Telekomanschluß kündigen könnte. Gleichwohl gelingt es o2 hinwieder mit einer vorliegenden Kündigung und Nummern-Verzichtserklärung des Anschlußinhabers die Portierung zu bewerkstelligen. Hängt aber wohl vom goodwill der Telekom ab.
    Die Problematik taucht oft in Zusammenhang mit Duo-Verträgen auf, wenn die Festnetznummer des Duo-Partners portiert werden soll, der nicht Vertragsinhaber bei o2 ist. Hier gaukelt o2 der Telekom wohl oft vor, daß der Anschlußinhaber auch Kunde ist und benutzt beim Portierungsauftrag dessen Unterschrift. Das dürfte in Deinem Fall aber schwierig sein. In jedem Fall ist die Vorgehensweise mit einem kompetenten Mitarbeiter von o2 zu besprechen: am besten sich also gar nicht erst mit einem "normalen" hotliner oder mit einem shop auf eine Diskussion einlassen, sondern nach einem Experten verlangen. Es gibt eine speziellen Abteilung für Telekom-Portierungen.
    Zur zweiten Frage: Die Umstellung an sich erfolgt zeitnah, wohl zumeist in den frühen Morgenstunden eines Werktages. Man ist höchstens wenige Minuten nicht erreichbar. Das Portierungsprozedere an sich dauert normalerweise 5 Werktage vom Eingang des Antrages bei o2 bis zur Umstellung. Allerdings gilt das nur bei einem Standard-Analog-Telekom anschluß ohne irgendwelche zugebuchten Optionen (calltime 120 oder sowas). In solchen Fällen muß nämlich die Kündigungsfrist eingehalten werden. In solchen Fällen teilt o2 das dem Kunden mit, kündigt aber trotzdem, und die portierung erfolgt automatisch nach 3 Monaten.
    Zur dritten Frage: Seit einiger Zeit (früher war es wohl kostenlos) berechnet die Telekom für die Rufnummerportierung eine Gebühr, die auf der letzten Rechnung erscheint. Die Gebühr ist offensichtlich abhängig vom jeweiligen Telekomvertrag (bei mir betrug sie damals 5,x Euro). Diese Gebühr wird von o2 nicht erstattet. o2 selbst nimmt aber keine Gebühren dafür.
    Ergänzung zu surf@home: Falls Du mit den derzeitigen Konditionen zufrieden bist, ok. Ansonsten solltest Du vielleicht noch etwas warten, um Dir Tarifwechselgebühren zu sparen (es sind 24-Monatsverträge!). Es ist ziemlich sicher, daß o2 noch in diesem Quartal die Preise ändert bzw. ergänzt, insbesondere im Hinblick auf Volumentarife und auf Kombination mit anderen (insbesondere Genion)-Verträgen.


    handytim:
    Zu Deiner Frage, nach welchen Zeitraum o2 die Festnetznummer neu vergibt: Genau kann ich es Dir nicht sagen, weil ich es vergessen habe. Aber bei mir war es so, daß ich überrascht war, wie schnell meine vorläufige Genion-Nummer wieder vergeben war. Daher gehe ich davon aus, daß es weniger als sechs Monate waren, da ich bis dahin immer davon ausgegangen war, das sechs Monate Nichtvergabe Standard bei allen Anbietern sei.

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    Original geschrieben von rainbow


    Also ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, das O2 diese Tarifierung beibehält.


    Also daß ein Besetzzeichen berechnet wird, dürfte nun wirklich nicht sein. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Absicht ist, sondern, daß hier noch ein Fehler vorliegt und die Ansage nicht (immer) geschaltet wird. Sollte es Absicht sein, würde o2 sich damit mächtig Ärger einhandeln, weil ein Besetztzeichen in Deutschland generell nicht berechnet wird, die Beschwerden aber die Anrufer an die eigenen Betreiber richtern würden und diese dann an o2.
    Unter der Voraussetzung, daß eine Ansage (der Teilnehmer ist nicht erreichbar, er wird per sms informiert) geschaltet wird, finde ich den Dienst sinnvoll. Daß es für den Anrufer dann nicht kostenlos ist, ist zumindest nicht verwerflich: Der Anrufer wollte einen Anruf tätigen, war also bereit, Geld auszugeben und landet nun quasi auf einer mailbox ohne Antwortmöglichkeit mit dem Service einer Benachrichtung. Natürlich könnte man das auch kostenlos machen (s. t-mobile, e-plus), aber o2 orientiert sich halt eher an vodafone. Das ist Marktwirtschaft. Die Kalkulation ist offenbar, daß die Akzeptanz größer ist als die Empörung. Denn wirklich interessant ist der Service vor allen für Geschäftskunden, die aus bestimmten Gründen das Handy oft ausschalten müssen, denen die Kosten für die Anrufer aber wahrscheinlich wirklich egal sind.
    Wie auch schon bei vodafone, ist es m.E. nicht ok, daß der Dienst automatisch aktiviert wird. Hier ist Unterstellung wahrscheinlich schon berechtig, daß o2 auf einen Umsatzmitnahme-Effekt durch Unwissenheit spekuliert. Allerdings wird der nicht allzu groß sein. Weil die wirklich Unwissenden, die mailbox gar nicht deaktiviert haben.
    Insofern halte ich summasummarum das Vorgehen für ungeschickt, weil der zuletzt angesprochene Effekt wahrscheinlich nicht so wahnsinnig viel einbringen wird an Umsatz, dafür aber einigen Ärger bei "Wissenden" (wobei man in letzter Zeit bei o2 ein bißchen das Gefühl hat, daß das auch Kalkül hatf), während die, die den Service wirklich brauchen, ihn auch von selbst aktivieren würden, auch wenn es Kosten für den Anrufer verursacht.