Beiträge von UdoAusBerlin

    Es sind 100 Euro +x
    Das x hängt von Deiner Kundenkategorie, sowie von laufenden Aktionen ab. Manchmal gibt es 25 Euro extra, weil im Neukundengeschäft gerade eine Aktion läuft (wie z.B. jetzt), manchmal gibt es aber stattdessen 300 SMS oder eine Thermoskanne oder 10 Euro bei Onlineverlängerung.
    Kurzum, ist das wohl alles ziemlich unberechbar, aber 100 Euro sind sicher.
    Mußte mal nachschauen, online, wenn's soweit ist.
    Übrigens: Wenn Du im Augenblick noch nicht verlängern kannst und Du sowieso keine Handy willst, brauchst Du jetzt auch nicht verlängern. Das Guthaben kriegt man (im Unterschiede zum Handy) sowieso erst nach dem Ender der bisherigen Vertragslaufzeit.

    Marko (;))
    Daß Dein Tarifvorschlag sich auf einen online-Tarif bezog, habe ich überlesen, bzw. es war von der Formulierung auch nicht ganz eindeutig ("meinetwegen auch")


    Im prinzip war die sms Rechnung ja auch nur ein Beispiel, statt Deiner 3 ct für die sms, könnte man auch die 3ct von eplus nehmen. An gleicher Stelle verlangen die anderen Netzbetreiber das Fünffache von Ihren business-Kunden und die bezahlen es bei wohl nahezu gleichem Gesprächsaufkommen (Ich meine jetzt wirklich Business-Kunden, die tagsüber eigentlich auch arbeiten und nicht nur telefonieren, nicht jene eplus-"Professionals", die sich das geholt haben, weils fast nicht kostet, und aus lange Weile telefonieren). Es ist aus Sicht der Netzbetreiber ökonomisch nicht sinnvoll auf einen Umsatz zu verzichten, den man bekommen kann.
    Das heißt ja nicht, daß ich mir nicht auch faire und günstige Tarife wünsche, aber wir leben nun mal in einer Markwirtschaft und die Unternehmen sind an der Börse notiert.
    Daß die Preise in anderen Ländern günstiger sind, ist immer ein schwieriges Argument. Die jeweiligen Märkte haben sich einfach anders entwickelt. Aber ich möchte wetten, daß sich in keinem Land ein Netzanbieter findet, der Preissenkungen durchgeführt hat und dabei bewußt in Kauf genommen hat, daß der Gesamtumsatz abnimmt! Das widerspräche jeder kapitalistischen Verwertungslogik, ist aber das, was z.B. Markos Tarifkonzept bedeuten würde. Mag ja sein, daß Deutschland heute bei der Nutzung von Mobilfunk ganz hinten liegt (kann ich mir eigentlich nur im Privatkundenbereich vorstellen, aber lassen wir das mal dahin gestellt). Aber offensichtlich gab es in Deutschland frühzeitig Kunden, die bereit waren sehr viel für Mobiltelefonieren zu bezahlen. In anderen Ländern fand sich dazu überhaupt erst bereitschaft, als die Preise günstiger waren. Die Märkte haben sich halt anders entwickelt.
    Mutige Tarifkonzepte wie z.B. die Wap-Flatrate oder meinetwegen auch die 3-cent von eplus zu bringen, bedeutet halt auch immer, daß - im ersteren Fall - Kunden die vorher 50 Euro für Wap-Nutzung im Monat bezahlt haben auf einmal nur 5 Euro zahlen müssen. Das rechnet sich natürlich nur, wenn mindestens zehnmal mehr Kunden die 5 Euro bezahlen als vorher die 50 Euro. Bei der Wap-Flat hat das meinen Information zufolge funktioniert. Daß eplus professional-kunden (neue und alte zusammen) jetz t 5 mal mehr Umsatz generieren, als vor den 3cent-Tarifen wage ich zu bezweifeln.
    Natürlich wissen die Netzbetrieber, daß langfristig die Preise fallen müssen, allein um auch Gespräche, die bislang im Festnetz stattfinden in die Mobilfunknetze zu ziehen. Die Idee der Pakete der verschiedensten Art ist daher der Versuch, den rechnerischen Minutenpreis (zum Teil radikal) zu senken, den Umsatz aber zu steigern. Aus Sicht der Unternehmen ist das vernünftig.
    Aus Kundensicht haben die Tarife mit Inklusiv-Minuten den Nachteil, daß es nach Verbrauch der Minuten ziemlich teuer wird. Sinn davon ist, den Kunden zu motivieren, größere Pakete zu kaufen. Tatsächlich aber schießen sich die Netzbetreiber damit m.E. ein Eigentor. Denn zum einen schrecken sie viele Kunden dadurch davon ab, überhaupt so ein Paket zu nehmen (insbesondere wenn es kein cost-check gibt) und zum anderen zwingen sie die, die es nehmen (insbesondere wenn es einen costcheck gibt) dazu, GENAU das Paket abzutelefonieren. Genaus dann sind die Pakete aber für die Betreiber am wenigsten profitabel. Mein Vorschlag: Statt die Kunden in verschiedene Pakete zu pressen, sollte es EINEN Tarif mit Inklusivminuten statt Grundgebühr geben. Der Paketpreis sollte etwas teuer sein (als der jetzige 100er), der Preis nach Verbrauch nur unwesentlich teurer als oder genau so hoch wie der rechnerische Inklusivminutenpreis. Vorteil für den Netzbetreiber. Das Paket an sich wär profitabler und würde einen höheren Mindestumsatz garantieren und den Kunden motivieren auch weit über das Paket hinaus zu telefonieren. Vorteil für den Kunden: Er könnte wirklich entspannt telefonieren, weil es nach Verbrauch des Pakets nicht wesentlich teurer wird (auf den Minutepreis bezogen). Bezüglich der großen Pakete (500 vor allem) sollte es so sein, daß überarbeitete Profi-Verträge (mit Grundgebühr und kombinieren Tarifoptionen) bei normalen Telefonieverhalten (FN zu Fremdnetz 50:50) günstiger sein sollten, so daß man auf sie verzichten kann. So, das war nun also mein - betont realistischer Vorschlag - zum Wunschtarifsystem.

    Zitat

    Original geschrieben von Cyber84
    Und wieso klappt es dann in Österreich? Dort gab es drastische Tarifsenkungen und die Netzbetreiber machen weiterhin Gewinne ....


    Das Argument kommt immer. Dazu folgendes: Die Netzbetreiben wollen nicht "weiterhin Gewinne" machen, sondern die Gewinne steigern. Und: Auch in dem Wunschtarif oben, auf den ich mich bezog würde der Netzbetreiber auch operativen Gewinn machen, aber eben weniger, bei deutlich weniger Umsatz. Das ist in Österreich eher möglich, weil die Markeinstiegskosten geringer sind. Dadurch war es in Österreich möglich, daß sich für ein so kleines Land vergleichweise viele Netzbetreiber etablieren konnte, denen nichts anderes übrig bliebt als sich in einen Preiskampf zu begeben, weil sie sonst gar keinen Gewinn machen würden, weil sie nicht auf den Markt kämen. In dieser Situation sind die deutschen Netzbetreiber nicht. Und kein marktwirtschaftliches zudem börsennotiertes Unternehmen wird auf einen Umsatz, der erzielt werden kann, verzichten, nur weil in einem Internetforum "fairere" Preise gefordert werden. Preissenkungen wird es daher normalerweise immer nur geben, wenn ein Unternehmen, dadurch mehr Umsatz generiert, weil die Kunden mehr telefonieren aufgrund der Preissenkung, oder das Unternehmen dadurch deutlich seinen Markteinteil steigert, so daß der Gesamtumsatz steigt. Ersteres ist aufgrund der oben beschriebenen Kundenstruktur nicht so einfach, wie viele sich das denken (und das habe ich oben versucht zu erläutern) und letzteres ist oft unprofitabel, weil nicht nur die Marge sinkt, sondern die neuen Kunden ja auch erst gewonnen werden müssen, was entsprechende Werbekosten und Subventionen nach sich zieht.

    Hab ich heute nicht irgendwo gelesen, daß das S65 aber 1.3. 79,95 kosten soll, als Vorgriff auf die gekürzten Handy-Subventionen. Wenn dem so wäre, sollte man das jetzige Zeitfenster "can-do-Wochen noch mit altem Handy-Preis" nutzen.
    P.S. Verstehe immer nicht, wieso überhaupt einen Select nehmen? Wegen der der zwei Euro? Rechnet man den höheren Handy-Preis ein, ist es noch weniger auf den Monat umgerechnet. Einen Ort, wo man sich einigermaßen oft aufhält und telefoniert, damit sich Genion rechnet, gibt's doch (Genion verfügbar vorausgesetzt) immer. Nicht zu verachten ist auch, daß man am Wochenenden und gegebenenfalls in der city-zone die Mailbox für 7 cent anrufen kann.

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    Original geschrieben von Hightower2004
    Das kann ich mir wiederum nicht vorstellen, da sich mir zwei Fragen auftund:
    Wie kann ich sichergehen, daß ich im UMTS-Netz und nicht im GSM-Netz eingebucht bin?
    Wie wird bei einem Handover verfahren?


    Na da müßte man halt, wenn der Tarif käme, die Hotline anrufen oder im Forum fragen;)


    Aber im Ernst: Es ist schon anzunehmen, daß es spätestens ab 2007 Tarife geben wird, die einen in der ein oder anderen Form ins UMTS-Netz treiben!

    Zitat

    Original geschrieben von fjg
    Überlege Dir einmal wie viel Systemleistung Du dafür brauchst!
    Davon einmal abgesehen müßte man die SMS auch automatisch löschen können.


    Das mit der Systemleistung kann ich nicht einschätzen. Doch nicht wesentlich mehr als zum Beispiel für das email-Benachrichtigungssystem, oder?. Das automatische Löschen scheint doch irgendwie zu funktionieren. Wenn ich eine Mailbox-Benachrichtigung bekomme, steht da drin: Sie haben 1 neue Nachricht. Wenn ich die dann nicht abhöre, und noch ne Nachricht bekomme, wird die erste SMS offensichtlich überschrieben und es steht - in nur einer SMS - sie haben 2 neue Nachrichten.
    Vielleicht ist es ja auch so, daß o2 keine richtige Lösung gefunden hat und nun halt wirklich solange wartet, bis umts flächendeckend ist (also zumindest den jetzigen Geniontauglichen Bereich abdeckt). Dann einen Tarif Genion-Umts wie oben beschriebn anbietet. Und die Festnummer halt so, wie sie es jetzt wohl auch für surf@home tun werden: Es funktioniert an einer bestimmten Nutzungadresse. Für ankommende Anrufe ist es ja dann nicht so wichtig ob es nur im Garten oder auch noch im benachbarten Park funktioniert. Wenn nicht landet der Anrufer eben auf der Mailbox, die man dann ja sicherlich kostenlos von überall abhören kann, und man ruft günstig egal von wo zurück.
    Also ist doch eigentlich gar nicht so schlecht. Wobei mein Häuschen auf'm Display würde ich vermissen...

    Zitat

    Original geschrieben von Marko
    und wenn die Preise stimmen, klappts auch mit dem Umsatz.


    Wenn diese Rechnung stimmen sollte, wenn also bei Preisen wie Du sie vorschlägst, tatsächlicher der Umsatz steigen sollte, warum sollten die NB es dann nicht tun?
    Antwort, weil es so nicht ist. Der Anteil von Kunden, die a) viel Telefonieren egal wie teuer es ist, aber kaum mehr telefonieren, wenn es günstiger wäre und b) wenig telefonieren, weil sie nur in ganz spezifischen Situationen ein Handy brauchen, und sich das auch nicht änderen würde, wenn es wesentlich günstiger wäre, ist einfach zu hoch.
    Beispiel die Kunden verschicken im Schnitt 1 SMS am Tag. Der überwiegende Teil weil sie nur einmal am Tag das Bedürfnis haben eine SMS zur schreiben und 19ct sie nicht allzu sehr davon abhält. Macht 6 Euro Umsatz im Monat. Nach Deinem Tarif wären es 90 cent. Jetzt rechne Dir mal aus, wie stark der SMS-Durchschnitt ansteigen müßte, damit Dein Tarif den gleichen Umsatz generiert!
    Es eine Tatsache, daß sich in solchen Foren eine großen Anzahl von Usern findet, die mobile Kommunikation an sich mehr nutzen würden, wenn sie mehr Geld hätten oder wenn die Preise günstiger wären. Das trifft aber nicht den Durchschnitt der Mobilfunkkunden.
    Am ehesten trifft es wohl noch den Durchschnitt der Kunden von o2. Deswegen gibt es auch Grund zur Hoffnung, daß die als erste sich etwas einfallen lassen, das Spektrum aktiv aber preisbewußt, zu bedienen, ohne dabei den Umsatz bei den Power-Usern und bei den Wenig-egal-wie-günstig-Nutzern zu schmälern.
    Letztlich geht das nur, in dem man bei einem bestimmten mittleren Mindestumsatz besonders attraktive Preise anbietet. Telefoniert man mehr müssen die Preise wieder steigen (um sich den Power-User-Umsatz nicht zu vermiesen), telefoniert man weniger, ebenso. Genau darauf zielen die Minutenpakete. Nur ist die Ausführung, allein der fatalen Ähnlichkeit unter den NBs, noch schlecht. Vielleicht bessert o2 ja hier nach, indem sie den Gedanken, der auch ursprünglich hinter der Produktidee "Active" stand, umsetzen, z.B. in der Form, daß durch die Zubuchung von Packs, der Minutenpreis außerhalb der Inklusivminuten günstiger wird.
    Für Genion und Select denke ich sind bei gleicher Grundgebühr keine günstigeren Minutenpreise zu erwarten, höchstens ausgeglichenere (tendenziell rund um die Uhr ein Preis). Aber interessant wäre eine Tarifvarianter mit Mindestumsatz. Sollte es zum 1.4 bei o2 tatsächlich neue Tarife geben erwarte ich am ehesten eine Übertragung der jetzigen Business-Tarife auf den Privatkundenbereich. Der Slogan "neue Freiheiten" auf dem Unternehmensportal ließe sich ja hervorragend für kombinierbare Tarifoptionen verwenden. Zudem sind Genion/Select Profi ja nun wirklich nicht mehr konkurrenzfähig, weder mit den eigenen Aktiv- oder Business-Tarifen noch mit den eplus-professional-Tarifen.

    Zitat

    Original geschrieben von ParaNike
    Wie lautet denn die Emailadesse des Support. Hab auf der Internetseite gesucht und anscheinent ist die sehr gut versteckt...


    Also ehrlich gesagt: Die ist aber auch sowas von gar nicht versteckt! Du findest sie auf der homepage, wenn Du oben rechts Kontakt anklickst!
    Es ist ohnehin empfehlenswert dieses Kontaktformular (nach dem Einloggen zu verwenden), wo man die Kundenkennzahl eingeben muß.
    Wenn Du eine email ohne Kundenkennzahl schreibst, bekommst Du oft als Antwort zunächst: Wir brauchen ihre Kundenkennzahl. Ansonsten können sie nämlich nicht in den account schauen.

    Zitat

    Original geschrieben von fjg
    Die homezone bzw. die Cityzone ist nur eine virtuelle Zone. Im Grunde genommen wird diese Zone nur bei der Rechnungserstellung berücksichtigt. (bzw bei eingehen Gesprächen - Umleitung geht/oder nicht)


    Das eigentliche Problem ist die Häuschen Anzeige. Also die Information das man sich in der Homezone/Cityzone befindet.


    Das System nimmt aber doch wahr wo man ist, bezüglich eingehender Gespräch (Umleitung geht/geht nicht). Insofern müßte es doch zum Beispiel möglich sein, statt der mit CB-Daten generierten Display-Anzeige eine Flash-Sms zu schicken mit dem Inhalt: Sie befinden sich in ihrer Homezone oder Sie haben Ihre Homezone verlassen.
    Perspektivisch denke ich, daß die Homezone ohnehin nur für eingehende Gespräche relavant sein wird, da die Festnetznummer ortsgebunden sein muß. Abgehend Gespräche ins Festnetz sind im Rahmen von Packs bundesweit jetzt schon so günstig, daß es in näherer Zukunft keinen besonderer Anreiz mehr sein wird, in einer bestimmten Zone günstig zu telefonieren.
    "Aktive Genion" wird wahrscheinlich z.B. so aussehen: 1000 Minuten ins Festnetz + 100 Minuten in alle handy-netze von überall! Und festnetzgünstig erreichbar an einer festgelegten Nutzungsadresse. Dazu könnte ich mir dann vorstellen auf Wunsch Duo-Flat, After-Work-Flat, Intern-Flat und Weekend-Pack zusätzlich.