ZitatOriginal geschrieben von jansen
Was hat den O2 von der Sache ? Die waren doch die ganze Zeit stolz Ihre
Prepaidkundenzahlen gegenüber den Vertragskundenzahlen runterzubekommen ?
Na ja prozentual!!! Absolut haben sie auch nichts gegen ein paar 1000 Prepaid kunden mehr. Der Anteil darf nur nicht so hoch werden, daß sie den Durchschnittsumsatz pro Kunden vermasseln. Und wenn man die ersten Berichte im Vorfeld der Halbjahresergebnispräsentation betrachtet, scheinen die das ja alles ganz gut im Griff zu haben...
Im übrigen halte ich die Geschäftsidee TchiboMobilfunkt für sehr gelungen und zwar für alle Beteiligten:
Für Tchibo, weil sie gerade nicht mit einem Dumping-Modell auf den Markt gehen, sondern mit einem Tarif, der durch seine Einfachheit überzeugt, aber trotzdem profitabel ist.
Für o2, weil sie Zugang zu einer Kundenschicht bekommen, die sonst, wenn sie denn ein Handy kaufen wollten überall anders hingingen, aber nicht zu o2; weil sie Branchenkennern einen Alternativtarif anbieten, der zum Zweit oder Dritt-Tarif einlädt; weil der Tarif genügend Nachteile hat, daß er keine wirkliche Konkurrenz zu eigenen Produkten ist.
Für die Kunden, weil jenen, die immer noch kein handy haben, ein einfacher Tarif in vertrautem Umfeld angeboten wird; weil Branchenkennern eine interessante Tarifalternative angeboten wird; weil er klassischen Prepaid-Nutzern (Kindern, älteren Menschen) echten Mehrwert bietet, nämlich die 5 bis 10 Anrufe im Monat genau dann zu tätigen, wenn sie es müssen, und das ist nämlich gerade sehr häufig tagsüber, ohne daß sie dann abenteuerliche 79 cent (bei loop, die anderen habe ich nicht im Kopf) ins Festnetz zahlen müssen.