Beiträge von fieselschweif

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    Original geschrieben von telefon22222
    Ich weiß nicht, ob man jetzt jedes kleinste Detail diskutieren muss.

    Man muss. Bestehende, funktionierende Infrastruktur wird ersetzt durch Infrastruktur, die in wesentlichen Punkten schlechter ist und Engpässe schafft, wo bislang keine sind. Und das für sehr viel Geld. Es geht hier immerhin um mindestens 4 Milliarden Euro, die alleine der Tiefbahnhof inkl. Zu- und Ablaufstrecken kosten soll. Und da sollte man erwarten können, dass der Bahnverkehr davon profitiert...

    Zu den Notfallplänen für den S-Bahn-Betrieb bei S21 gibt es meines Wissens bis heute keine konkreten Ausführungen. Aller Voraussicht nach wird es aber im Störungsfall auf der S-Bahn Stammstrecke nicht mehr möglich sein, wie bisher wenigstens einen Teil der S-Bahn-Linien über den Hauptbahnhof zu führen. Andernfalls würde man riskieren, dass durch diese Störung der gesamte Bahnverkehr beeinträchtigt wird. Stattdessen müssen die Fahrgäste dann an den Haltestellen Bad Cannstatt bzw. Mittnachtstraße, Feuerbach bzw. Mittnachtstraße und Stgt.-Vaihingen auf die Stadtbahn ausweichen, was durch die SSB zumindest in der Hauptverkehrszeit kaum zu bewältigen sein dürfte.


    Der VCD hat hier gefordert, die Notfallpläne offenzulegen. Unter dem angegebenen Link gibt es auch nähere Erläuterungen zu geplanten Ausweichrouten und den Problemen, die damit einhergehen können.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Ein ziemlich einseitiger Zeitungsbericht. Jeder Bürger hat doch Gelegenheit während der Ausllegungsfrist die Pläne dafür einzusehen und evtl. Einwände dagegen vorzubringen.

    Wobei sich hierbei die Frage stellt, ob nicht direkt Betroffene überhaupt Einwendungen einbringen können bzw. konnten, oder ob das in diesem Fall nur über Naturschutzverbände o.ä. geht. Und wie im Artikel auch erwähnt wird, kann man das Projekt als Ganzes nicht in Frage stellen bzw. für ein Alternativkonzept plädieren.

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    Original geschrieben von VFBler
    [...] Hört sich für mich so an als ob dieses EC bissher nicht realisiert werden konnte aufgrund den Bahngleisen. [...]

    Beim Europaviertel (Gelände A1) handelt es sich um den ehemaligen Güterbahnhof, welcher schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt wird. Es scheint bislang keinen Bedarf gegeben zu haben, hier entsprechend zu investieren.


    Ich denke auch, dass das Einkaufszentrum nach Fertigstellung viele Kunden aus der Innenstadt abwerben wird. Es bleibt abzuwarten, ob das Interesse daran anhält. Entscheidend sind hierbei natürlich auch die Mieter (s. Königsbau-Passagen/Stilwerk).


    Interessant ist auch, dass sich OB Schuster vehement dafür einsetzt, dass mehr PKW-Stellplätze für das ECE-Einkaufszentrum entstehen dürfen, als vom Gemeinderat beschlossen. Das steht dem Versprechen entgegen, dass der Innenstadtverkehr durch S21 entlastet werden soll.

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    Original geschrieben von VFBler
    Auf dem freiwerdenden Bahngeländee wird u.a. das größte Einkaufscenter in BW entstehen. Projektträger ist ECE. Das Gelände wird das Europaviertel mit dem Mailänder Platz. Das dort entstehende ECE wird eine Verkaufsfläche von ca. 43.500 m² haben. Laut Träger sind die Ladenflächen bereist vermietet. Eröffnung soll Ende 2014 / Anfang 2015 sein.


    Da kann man schön erkennen das Planungen, bezüglich der freiwerdendne Flächen, auch schon entsprechend fortgeschritten sind. [...]

    Das Gelände, auf dem das Einkaufszentrum entstehen soll, liegt schon seit Jahrzehnten brach. Für die Fläche, auf denen heute Gleise liegen, gibt es noch keine Planung. Laut OB Schuster sind die Gebäude, die auf Modellen dieses Bereichs zu erkennen sind, nur "Platzhalter". Es ist auch noch nicht geklärt, wer die Kosten für das Beseitigen der Gleisanlagen trägt und vor allem, wer für die Entsorgung der Altlasten aufkommt.


    bernbayer
    In 10 Jahren wird der Kopfbahnhof immer noch funktionieren (müssen), egal wie es mit dem Projekt S21 jetzt weitergeht.