ZitatOriginal geschrieben von mete
eine Frage:
Welchen Tarif würdet ihr zum Surfen per GPRS/UMTS nur im Inland empfehlen?
Gibt es dazu was günstigeres als Wind Prepaid?
Was hast Du denn für ein Datenaufkommen?
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ZitatOriginal geschrieben von mete
eine Frage:
Welchen Tarif würdet ihr zum Surfen per GPRS/UMTS nur im Inland empfehlen?
Gibt es dazu was günstigeres als Wind Prepaid?
Was hast Du denn für ein Datenaufkommen?
Rein rechnerisch nimmt sich das nicht viel, richtig. Aber für mich ist eben der springende Punkt die Vertragsbindung: Ich möchte nicht 12 oder 24 Monate ca. 40 EUR monatlich für meine Datenverindung zahlen, wenn ich in manchen Monaten vielleicht gerade einmal 10 MB verbrauche!
Im Gegenzug wäre ich bereit, ein entsprechend "hohes Entgelt" zu berappen, wenn nach realem Verbrauch abgerechnet wird und ich nicht permanent verpflichtet bin, möglichst viel Traffic zu erzeugen, damit die hohen Kosten einer Flat sich rechnerisch lohnen.
Das ist der springende Punkt, auf den auch der mit dem Bart immer wieder verweist: Der Massenmarkt hat Angst vor den unüberschaubaren Kosten von Datenverbindungen, weil er keine (bzw. keine einfach zu überblickende) Kontrolle über die Kostenentwicklung hat. Das würde sich mit Prepaidkarten ändern. Die Vermarktung wäre mit Sicherheit kein Problem: Einfach die Karten mit Sonderpreisen für Schnulli-Downloads a la Klingeltöne, Spiele, etc. kombinieren, vielleicht sogar ein einheitliches Produktdesign für Karte und einen eigens eingerichteten Online-Shop, und alles über MTV bewerben, mit einem Claim wie "Deine Eintrittskarte für die mobile Welt des Entertainments" o. ä. schwachsinnig.
ZitatOriginal geschrieben von jkaden
Nicht gerade günstig
Richtig. Und als Geschäftsmodell absolut blödsinnig. Bei dem Preis soll das Produkt vorrangig Business-User ansprechen. Da Push E-Mail immer mehr in Mode kommt (Hier in Frankfurt hat schon jede zweite Sekretärin einen Blackberry), ist die minutenbasierte Abrechnung natürlich eine Farce für alle Business-Anwender. Ergo: Hoffnungslos veraltetes und überteures Produkt. :flop:
In [URL=http://www.spiegel.de/netzwelt/telefonkultur/0,1518,443153,00.html]diesem Spiegel-Artikel[/URL] steht folgender Absatz:
"Habe mir in Slowenien eine Praipaid-Karte [sic!] gekauft mit UMTS zum Surfen. Das Surfen ist enorm billig, und man hat die Kosten im Griff. In Slowenien zum Beispiel kosten 100 Kilobyte 0,01 Euro, und das Telefonieren erledigt man dann über Skype. Seitdem macht Telefonieren und Surfen im Ausland wieder Spaß."
Das macht dann 100 MB für 10 EUR - das entspricht meiner Kalkulation für vernünftige Preise und bestätigt, dass solche Angebote genutzt werden - das Angebot wird als "enorm billig" empfunden.
Der HTC Omni wäre noch zu vermelden... ![]()
@ Der mit dem Bart: Super Beitrag! :top: Wobei ich denke, dass 500 bis 1000 MB für 10 EUR auch langfristig nicht auf den Markt kommen werden. Realistisch halte ich aber zum Beispiel 100 bis 250 MB für 10 EUR.
@ Tobias: Ist schon klar, deswegen beutze ich für das Surfen im Internet und Datenintensive Anwendungen fast ausschließlich WLAN - sonst beschränke ich mich auf Seiten, die für Mobilfunkgeräte optimiert wurden. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass ich auch mehr über UMTS surfen würde, wenn es mit einer Prepaidkarte möglich wäre. Aber ich bin eben nicht bereit, astronomisch hohe Fixkosten im Monat zu haben, ohne diese regelmäßig mit optimaler Ausnutzung der Datenoption rechtfertigen zu können...
@ spurkie: Gutes Argument - Bisher spricht eigentlich alles für die Einführung von Data-Prepaidkarten. Seltsam, dass noch kein Netzbetreiber sich dem Thema angenommen hat...
Klar, der Preis ist natürlich das Hauptkriterium für die Nutzung. Ich könnte mir vorstellen, dass die Prepaid-Karten günstigere Datenverbindungen zulassen würden, weil nicht für jeden Kunden ein Konto angelegt werden muss. Zur Zeit nutze ich für den MDA Pro einen Data Connect mit Data 30 und bezahle dafür 10 EUR für 30 MB plus 5 EUR für den Vertrag. Letztere könnte ich auf alle Fälle sparen und T-Mobile hätte kein Ressourcenfressendes CRM mehr am Bein...
Ich würde gerne einmal eure Meinung dazu hören. Ich habe etwas recherchiert und festgestellt, dass die Idee, Prepaid-Karten für Datenverbindungen zu vertreiben, bei den Netzbetreibern in Europa nicht wirklich angekommen ist, obwohl sie im Netz vielerorts diskutiert wird und wurde. Vodafone Portugal hat wohl so etwas ähnliches im Programm, auch in UK, dann gibt es Wind in Italien, aber in Deutschland ist die Idee (natürlich) noch nicht in ein konkretes Produkt umgesetzt worden.
Dabei könnte eine Prepaidkarte für den Datenverkehr einige Vorteile bieten: Mehr Privat-Kunden würden möglicherweise die Datendienste der großen Carrier nutzen, weil sie eine echte Kostenkontrolle hätten.
Mehr Geschäfts-Kunden würden möglicherweise die Datendienste nutzen, weil keine monatlichen Fixkosten (auch bei Nicht-Nutzung) anfallen und die Nutzung nur bei Bedarf erfolgt, etwa während Kongressen und Messen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es genug Kapazitäten gibt - gerade HSDPA ist doch für E-Plus- und O2-Kunden interessant. Diese könnten auf Prepaidkarten von T-Mobile und Vodafone zurückgreifen und mit 3,6 Mbit surfen. Eine gute Chance, den beiden kleineren Carriern Kunden in diesem Markt abzujagen.
Wieso gibt es so ein Produkt also noch nicht in Deutschland? Technische Schwierigkeiten? Geringe Gewinnmargen? Was ist das Problem?
ZitatOriginal geschrieben von McTristan
MacSchimmi:
Das von dir (und anderen) beschriebene Problem hatte ich allerdings noch nicht - WM5 hat Tasks nach Speicheranforderung selbstständig beendet - so wie es sein soll. Das im Speicher belassen soll ja nur das schnelle Umschalten zwischen oft gebrauchten Applikationen erlauben aber egal wie ich es anstelle: ich bekomme den Speicher nicht zum "Überlaufen".
Bei meinem im September 2005 gekauften MDA Pro war das überhaupt kein Problem - mit dem Gerät konnte ich mich richtig schön rumärgern.
Über ein Jahr und zwei ROM-Updates später und mit einer Menge 3rd Party-Apps kann ich nun endlich sagen, dass ich eine Konfiguration habe, mit der ich vollkommen zufrieden bin. :top:
Kein Speicherproblem mehr dank iLauncher 3 mit integriertem Task-Manager. Funktioniert superb und hält den RAM frei. Die Push-E-Mail-Funktion in AKU 2.5 ist superzuverlässig und immer das Feature gewesen, weshalb ich überhaupt ein WM 5.0-Gerät wollte.
Geschwindigkeitsverluste gehören dank ROM-Updates und SKTools der Vergangenheit an.
Insgesamt laufen siebzehn 3rd Party-Apps auf meinem kleinen Ziegel, den meine Frau auch despektierlich mein "Gehirn" nennt; dank der Brando Side-Open mit Reissverschluß geht das Gerät sogar als Gesangbuch durch... ![]()
Achja: Das Telefon-Problem (telefonieren war/ist mit dem MDA Pro schlicht unmöglich) konnte ich auch lösen. Und zwar mit einem Handy. ![]()

Was mich nur wundert: Warum bilden die Screenshots vom Agile Messenger für Symbian Phones ab, wenn das Telefon doch WM5 als OS nutzt? Und warum gibt es nur Photoshop-Bilder, aber keine Photos? Warum gibt es so wenig Infos über die Firma? Der Will-Haben-Effekt scheint hier das gesunde Misstrauen zu dominieren... ![]()