Zitat
Original geschrieben von Metzger80
Ahja, also wenn ich nicht zu den Leuten gehöre, die immer dreistellige Monatsumsätze haben, habe ich gleich die A****-Karte gezogen?! Glaub mir in der Realität ist O2 auch auf die "kleinen/kleineren" Kunden angewiesen und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Ein Wirtschaftsunternehmen kann es sich nicht erlauben diese Kunden abwertend zu behandeln und dadurch zu vergraulen.
So leid es mir tut - Jep, genau so isses.
Rechne mal selber nach: Kunde A Kauf ein Subvensioniertes Handy in irgend nem Privattarif, zahlt dafür ~10.-- Öhr/Monat GG und vertelefoniert, sagen wir auch nen 10er im Monat. Dafür hat der Netzbetreiber erstmal ca. 240.--€ Subvention abgeledert, mach schon mal ein 0-Geschäft, wenn der KD nicht telefoniert. In meinem obigen Beispiel nimmt der Netzbetreiber somit 120€ von diesem Kunden im Jahr ein. Jetzt lassen wir mal Hardwarekosten, Betriebskosten, etc. aussen vor. Bei nem günstigen Stundensatz von 60.--€ darf sich also ein MTA des Netzbetreibers max. 2 Stunden IM JAHR mit Dir befassen, damit er nicht drauflegt.
Kunde B kauft das gleiche Handy, telefoniert aber für, jetzt nehm ich mal meine Handyrechnung her, im Schnitt zwischen 300 und 600.--€ im Monat. Anhand meines kleinen Beispieles von oben kannst Du leicht ausrechnen, zu wem die Hotline jetzt zuvorkommender und zu wem kurz angebunden ist.
Wir haben da in der Firma ein Kürzel: WZSA -> Wer Zahlt Schafft An.
Auch O2 richtet sein Geschäft logischerweise auf die Kunden aus, mit denen sie GEWINN machen. Alles andere macht sich vielleicht schön in der Statistik, aber nicht in der Bilanz. Das bei dieser Politik der ein oder andere Kleinkunde wegbricht ist vieleicht nicht gewollt, wohl aber toleriert.
Charlie