Beiträge von Charlie_D

    Die meisten lassen im VORFELD mit sich reden. Später wirds böse.


    Ich hatte zu beginn meiner Selbstständigkeit und auch früher (ja, ich gebe zu, ich konnte nie wirklich gut mit Geld...) auch schon den ein oder anderen Zahlungsengpass. Allerdings bin ich damit immer recht offen umgegangen, d.H. ich bin, wenn sich was angedroht hat, zu meinen Gläubigern, habe "die Hosen runter gelassen", und versucht mich mit denen entsprechend zu einigen.


    Sogar Großkonzerne wie Vodafone, etc. haben sich da auf die eine oder andere Stundung / Zahlungsvereinbarung eingelassen.


    Hatte daher auch nie Probleme mit Mahnbescheiden oder gar Vollstreckungen und ähnlichem.


    So halte ich es auch jetzt mit meinen Kunden. Kann einer kurzfristig nicht zahlen, ist aber um Ausgleich wirklich bemüht, lasse ich gerne mit mir reden. Bei diesen Leuten klappt die gefundene Regelung dann auch wirklich zu annähernd 100%!
    Kommt mir allerdings einer mit Ausreden a'la "Ist schon Überwiesen", "Muss ein Bankfehler sein", "2x falsches Konto", etc., oder stellt sich gar tot, bin ich gleich fertig damit. Mahnbescheid, Anwalt, und mit allem was rechtlich drin ist draufhauen.


    Von dem her kann ich Schufaeinträge bei Kleinbeträgen auch nicht wirklich verstehen.


    Charlie

    Das Problem mit solchen Leuten ist, daß sie Gegenargumenten oft leider nur sehr eingeschränkt zugänglich sind.


    Die Möglichkeit,dass etwas ungesund sein KÖNNTE, reicht um eine Massenhysterie auszulösen. Bewiesen ist gar nix, das ist ja die Krux an der Sache.
    Und doch will ich nicht wissen, wieviele dieser "Hardliner" gegen Mobilfunk Raucher sind.


    In dem Bericht werden irgendwo Asthmaanfälle erwähnt.
    Rauchen, rauchgefüllte Räume (wie bei Treffen in verrauchten Dorfkneipen...) und/oder Angst vor irgendwas erscheinen mir als langjährigem Asthmatiker für solche Anfälle deutlich wahrscheinlicher als ein Handy.


    Aber, überspitzt ausgedrückt, diese bösen, bösen, unsichtbaren Strahlen vom Nuklearen Klabautermann sinds jetzt auf einmal...


    Charlie

    Ich bin anerkannt ziemlich Strahlenempfindlich (ich war bei der BW in ner Radargruppe, da habe ich verschiedene Tests und Untersuchungen durchgemacht), aber das was da abgeht ist (mal wieder) IMHO absoluter Mumpitz.
    Gehe ich jetzt von mir aus: Ich hab ne Stromleitung überm Haus, Funktürme in Sichtweite, habe ein DECT Telefon zuhause, WLAN sowieso, mein Handy ist 24h in meiner Unmittelbaren Nähe angeschalten und meine Tastatur, mein Headset und meine Maus habe ich mit Bluetooth angebunden.


    Normalerweise müsste mir schon längst a Schwammerl aus dem Kopf wachsen...


    Im Ernst: Es gibt genau so viele Studien, die besagen, daß Mobilfunk schädlich ist, wie welche, in denen bewiesen wird, dass es ungefährlich ist. Die Wahrheit liegt also irgendwo in der Mitte.


    Grüße


    Charlie


    P.S.: Der geneigte Leser wird mit der Boardsuche diese Einstellung / dieses Zitat von mir nicht nur einmal hier finden ;)

    Zitat

    Original geschrieben von eisi
    Sehe ich NICHT so!
    Wie oo7x und jiraishin76 schon geschrieben haben!
    Es ist völlig wurscht was im Vertrag steht, da das den Vertragsnehmer unangemessen benachteiligen würde! Er zieht um, aus fertig, basta.


    Naja, ganz so ist ist zum Glück nicht - es gibt schon doch auch Vertragsklauseln, die wirksam sind, sonst wäre ja ein Vertrag Grundsätzlich unsinnig!


    Das Zauberwort heisst "Wegfall der Vertragsgrundlage". Und das dürfte eben in diesem Fall nicht greifen, alldieweil der Wegfall ja schon im Vorfeld vereinbart und vor allem angekündigt wurde.


    Aber, wie gesagt, will man sich um das Geld wirklich streiten, helfen weder irgendwelche Briefe noch gute Worte - da muss ein RA her, der dann anhand der Sachlage die nächsten Schritte anrät oder eben ned.


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von jiraishin76
    Wieso beachtet hier keiner den Beitrag von "oo7x" ?


    Weil das Sonderkündigungsrecht bei Umzug hier nicht greifen dürfte. Es war im Vorfeld bekannt und vereinbart, dass es einen Umzug geben wird, und zudem wurden nach dem Umzug bereits Sondervereinbarungen getroffen, die das ganze Umgehen (dürften)...


    Genaue Auskünfte dürfte hier nur ein entsprechender RA, dem dann auch die gesamte Sachlage vorliegt, geben können.


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von speakers
    Ich glaube zwar nicht , dass man alle Eventualitäten in seinem Leben im Voraus bedenken kann, bin aber trotzdem der Meinung, dass es bestimmte Grundfragen (in Anlehnung an die 7 W-Fragen) gibt, die man sich vor Vertragsabschluss generell überlegen sollte, wobei die Reihenfolge durchaus unterschiedlich gewichtet werden kann:


    Stimmt, alles kann man nicht voraussehen. Aber, je mehr Verträge man abschliesst, und je mehr (ich verwende das Wort jetzt trotzdem nochmal...) Lehrgeld man bezahlt hat, desto mehr wachsen einem auch hinten Augen und man stellt richtigere und vor allem mehrere Fragen bevor man nen Vertrag unterschreibt.


    eric: Wie war das? Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag ;)? Erwerbsregel 17, AFAIR...


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von Tom Selleck
    Das heißt also für mich, dass ich nie mehr einen Vertrag irgendwo abschließen kann, weil ich ja vorher alle Eventualitäten einplanen muss. Zum Thema Lehrgeld: Was habe ich denn jetzt aus der Sitation gelernt? Das war mein letztes Fitnessstudio? Studios versuchen mit aller Macht Mitgliedsbeiträge einzufordern? Fitnessstudios haben noch nie was von Kundenfreundlichkeit gehört?


    Ja, so in etwa.
    Wenn Du einen Vertrag abschliesst, musst Du Dir der Konsequenzen die Dir daraus erwachsen können klar sein. Bedenkst Du nicht alle möglichkeiten vorher, kann es halt auch negative Auswirkungen für Dich haben.


    Was Du daraus lernen könntest?


    Ebenfalls sehr einfach! Du könntest daraus lernen künftig VOR dem Unterzeichnen von Verträgen die Eventualitäten zu klären.


    Charlie

    Tja, so ist das nun mal. Kalkuliert man nicht VORHER alle eventualitäten mit ein, hat man "im Falle eines Falles" eben das nachsehen, und kann die bezahlte Summe als Lehrgeld oder als mahnendes Beispiel verbuchen, damit man sich in Zukunft VORHER über alles nen Kopf macht.


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von chung77
    Hmm... aber wie wird eine Abfindung bzw. Einmalzahlung versteuert? Ganz normal (ich bin Steuerklasse 1) mit allen Abzügen wie für Krankenkasse, Rentenvers., Solidaritätssteuer usw...? Also grob gerechnet 40% oder nur mit den üblichen 16% Mwst.?


    Oiso, die 16% haben mit den Lohnsteuern gar nix zu schaffen. Du als Privatperson zahlst das für Güter und Dienstleistungen, also eine ganz andere Baustelle.


    Ob eine Abfindung nun normal Pflichtversteuert wird oder als Einamlbezug gilt (ist SV-technisch nochmal ein Unterschied) müsst ich selbst erst nachschlagen, aber bei St. Klasse 1 dürften die gut 40% so oder so hinkommen, ja.


    Abfindungen, Löhne, etc. werden eigentlich Grundsätzlich immer Brutto gerechnet, da das der Betrag ist, mit dem der AG kalkulieren kann. Welche Steuerklasse Du hast kann der AG ja nicht wirklich beeinflussen, oder bei welcher KK Du versichert bist genauso wenig.
    Deswegen Brutto.


    Charlie