Die meisten lassen im VORFELD mit sich reden. Später wirds böse.
Ich hatte zu beginn meiner Selbstständigkeit und auch früher (ja, ich gebe zu, ich konnte nie wirklich gut mit Geld...) auch schon den ein oder anderen Zahlungsengpass. Allerdings bin ich damit immer recht offen umgegangen, d.H. ich bin, wenn sich was angedroht hat, zu meinen Gläubigern, habe "die Hosen runter gelassen", und versucht mich mit denen entsprechend zu einigen.
Sogar Großkonzerne wie Vodafone, etc. haben sich da auf die eine oder andere Stundung / Zahlungsvereinbarung eingelassen.
Hatte daher auch nie Probleme mit Mahnbescheiden oder gar Vollstreckungen und ähnlichem.
So halte ich es auch jetzt mit meinen Kunden. Kann einer kurzfristig nicht zahlen, ist aber um Ausgleich wirklich bemüht, lasse ich gerne mit mir reden. Bei diesen Leuten klappt die gefundene Regelung dann auch wirklich zu annähernd 100%!
Kommt mir allerdings einer mit Ausreden a'la "Ist schon Überwiesen", "Muss ein Bankfehler sein", "2x falsches Konto", etc., oder stellt sich gar tot, bin ich gleich fertig damit. Mahnbescheid, Anwalt, und mit allem was rechtlich drin ist draufhauen.
Von dem her kann ich Schufaeinträge bei Kleinbeträgen auch nicht wirklich verstehen.
Charlie