Beiträge von Charlie_D

    Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Netter Hinweis, aber wer zahlt den Anwalt ? Und warum reicht nicht die Anzeige bei der Polizei aus ?
    Zumal bekomme ich als Student irgendwie Unterstützung für einen Anwalt ? Kann mir keinen leisten. Rechtsschutz hab ich auch nicht, weil wegen Student.


    Meinst du nicht ich kann erstmal Freitag abwarten und ihn dann bitten mir das Kennzeichen zu geben ? Werde im Übrigen nicht alleine sein.. ein Kumpel und ein halber Jurist wird auch anwesend sein.


    Der Schuld = Der zahlt :D
    Eine Anzeige bei der Polizei bringt nur für die Strafrechtliche Sache was (wenn Du ihm/ihr eine wegen z.B. Fahrerflucht mitgeben willst), Deine Ansprüche berührt das vorerst mal nicht.


    Das mit dem Treffen würd ich Grundsätzlich nicht machen. Auch wenn ein Kumpel und ein "halbjurist" anwesend sind, gegen einen renitent Auftretenden Vater / Ehemann / Freund / sonstigen Wichtigtuer hast Du erstmal keine Chance.


    Charlie

    AAAAANWALT!!!!!!


    Sorry, aber wenn der schon so anfängt und Du die Adresse hast: Geht SOFORT zum Anwalt, und lass alles weitere den Regeln.
    Tu'st Du das nicht, wirst Du sicher in einigen Wochen/Monaten hier posten: ...warum habe ich damals nicht...


    Ich würde da keinen evtl. selbsternannten Hobbyschrauber das "begutachten" lassen, überhaupt hätte ich überhaupt keine Lust, das den anschauen zu lassen, damit er sich ein Urteil fällen kann. Was soll das auch?
    Der will Dir sicher unr einreden, dass das alles ja gar nicht so schlimm ist, Dir vielleicht nen hunni in die Hand drücken oder Dir nen Termin bei seiner Kumpelwerkstatt machen, die ihm das dann für ne Kiste Bier irgendwie geradefummelt.


    Er (respektive Sie) = Unfallverursacher
    Du = Geschädigter


    Wäre ich in diesem Falle Geschädigter, würde ich nicht wollen, das die Regulierung des Schadens nach anderen als nach meinen Regeln abläuft. Du hast durch die beschädigung Deines Eigentums bereits genug Ärger und musst nicht noch zusätzlichen hinnehmen!


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von tribal-sunrise
    Also was ich persönlich heutzutage nicht ganz nachvollziehen kann ist die Tatsache dass jeder gleich zu seinem Vertragshändler rennt anstatt mit dem Kopf zu denken, und dabei festzustellen, dass einem eben diese "alltäglichen" Parkrempeleien auch selbst passieren können und die vielfach - gemessen am optischen Schaden - sehr hohen Beträge dabei einfach "wehtun" ...


    Sagen wir mal so: Wenn mir einer an meinem Cayenne ein Stück Stoßstange abschrammelt, dann will ich das bitteschön von einem Profi ohne Wertminderung in einer Fachwerkstatt und nicht vom Lackdoktor um die Ecke gemacht haben.
    Mag sein, dass ich da ein wenig Engstirnig bin, aber für mich stellt ein Auto einen gewissen Wert dar, den ich ungern vergammeln lassen möchte. Klar, ob jetzt da ein Schrammel drin ist oder nicht macht für die Funktion des Autos keinen Unterschied, aber ich lasse mir ungern nen Haufen Kohle kaputt machen.
    Da bin ich eigen.
    Ausserdem: Für was hat man eine Versicherung?


    Ich fahre sehr viel, da geht auch hin und wieder was kaputt - lässt sich leider nicht vermeiden. Wenn ich jemandem ne Beule oder nen Kratzer ins Auto fahre, dann hab ich auch dafür aufzukommen. Is ja schliesslich mein Fehler gewesen.


    Ich habe hier öfters mal den Verdacht, hier wird gerne mit zweierlei maß gemessen.


    Lässt hier der Unfallgegner das offiziell machen und nicht von einem Hinterhoftandler um dem Unfallverursacher Geld zu sparen schimpfen alle, die böse der doch ist, und warum alle immer gleich so förmlich sein müssen.


    Was meint ihr, wie lange würde ein Thread überleben, in dem ich mich als Porsche Cayenne Fahrer drüber auslasse, was das für eine Schnarchnase ist, dem ich seinen Golf 3 mit meinem Dickschiff verschrammelt habe, dass der sich dermaßend aufregt, obwohl das Auto ungefähr soviel Wert ist, wie bei meinem 2 Tankfüllungen?
    Für den ist das wahrscheinlich ein Haufen Kohle, für micht nicht. Hab ich deshalb das recht, über dessen Eigentum zu bestimmen?


    Sicher nicht!


    Ich schätze mal, der Thread würde wegen des geflames, dass dann auf mich asoziales Subjekt hernieder prasseln würde, keine 10 Postings alt.


    Irgendwie komisch, nicht?


    Charlie

    Stimmt auch.
    Du hast dich als Fahrer VOR der Abfahrt von einem ordnungsgemäßen Zustand Deines KFZ zu überzeugen.
    Theoretisch gehört da auch ein Rundgang ums Fahrzeug dazu, bei dem man sowas dann auch sehen muesste.


    Theoretisch, wie gesagt. Denn, wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein.
    Ich hab auch schon mal nen Betonpfosten der hinter meinem Auto stand (nein, den hat keiner mal schnell dahingestellt während ich geparkt hatte ;)) beim Rückwärtsfahren Bodeneben abgemurxt...


    Aber, hier noch weiter einzutreten dürfte ziemlich unergiebig sein - der Unfall ist passiert, Lord EX hat sich seines postings nach damit abgefunden, also ois isi! ;)


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von Vengo
    So ist jedenfalls jeder gut beschäftigt.


    Stimmt - bei diesem Szenario ist jeder gut beschäftigt - ausser er selbst!


    Mag vielleicht ein wenig übertrieben sein, aber ich wickle Unfälle generell nur noch mit Polizei und Anwalt ab.
    Ich geb das Auto zum Händler, nehm mir nen Leihwagen mit, ruf meinen Anwalt an und geb ihm die Daten durch - fertig.
    Keine Scherereien, keinen Aufwand.


    Hat zudem den Vorteil, wenn der Unfallgegner auf dumme Gedanken kommen sollte, das der Anwalt gleich klärend Eingreifen kann ;).


    Zu den Kosten: Ja, das kann wirklich schnell entgleisen.
    Ich bin vor Jahren mal in der Stadt nem 4er Golf hintendrauf gerutscht (mit vielleicht so 15 km/h oder so). Da hat man ausser ein paar Kratzern an der Plastikschürze auch nix gesehen.
    Reperaturkosten waren dann mehrere Tausend Öhr, weil sich die darunter liegendende Stoßstange verformt hatte usw.
    Da hab ich auch erstmal geguckt...


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Gerade das kann aber kontraproduktiv sein, wenn man in einer Gefahrensituation doch mal etwas mehr Geschwindigkeit bräuchte.


    Jo, genau!
    Zeig mir die Situation, bei der man zum gefahrenlos Meistern "mal schnell" anstatt z.B. 210 km/h 240 km/h braucht...


    Es geht hier nicht ums überholen auf der Landstrasse, wo das Ding dann bei 100 km/h den Hahn zu dreht...


    Charlie


    P.S.: Wobei ich generell ein Problem mit so limitern habe. Alles, was bei mir Serienmäßig nen Limiter hatte, wurde deaktiviert. Ich kauf mir kein Auto, das um die 300 km/h rennt, nur ums dann bei 250 einfangen zu lassen (weil 250 ja so viel Vernünftiger sind...)

    Bei Bootcamp hast Du die Performance vom Rechner, also beim MBP ne satte Grafikkarte, usw.


    Da geht einiges!


    Aber, zum Thema Registry: Mac OS is "unten drunter" ein BSD Derivat, will heissen: Console auf und Feuer Frei!
    Weiter runter kommste unter Windows auch ned.


    Aber ehrlich, das wollen die meisten Mac-User gar nicht (mehr)!


    Ich selbst bin MCSE, will mich jetzt nicht rühmen, aber ich hab schon ettliche Windows (vor allem Exchange-) Server wiederbelebt, denen keine Genesung mehr eingeräumt wurde.
    Ich traue mich also zu sagen, dass ich im Windows Umfeld ziemlich genau weiss, was ich so tue.


    Und dennoch benütze ich ein MBP beruflich und habe privat nur noch Mac's.


    Ich liebe den Stressfreien Umgang mit den Maschinen. Gerade im Privaten Umfeld. Photos bearbeiten, archivieren, Videos schneiden, DVD's braten, mp3's spielen, verwalten, etc, Internet, was weiss ich - einfach stressfrei irgendwie.
    Windows ist nicht schlechter als OSX, aber anders. Ich kenne Windows User, die kommen mit dem Mac nicht klar und andersrum. Dennoch - die Welt spricht Windows - zu sagen, Windows ist doof und Apple die Offenbarung ist sicher nicht die ganze Wahrheit.


    Ich sehe beide Systeme eher als Erweiterung. Ich kann ohne Windows nicht arbeiten, allerdings erleichtert mir OS X im täglichen Gebrauch einiges.


    Charlie