Beiträge von Charlie_D

    Man kann Digitale und Analoge Spiegelreflex Fotographie nicht wirklich miteinander vergleichen.


    Gute Bilder kann man mit beiden machen - keine Frage. Für viele liegt jedoch der reiz auch im "drumherum". Ich bin z.B. eher der Digitaltyp. Ich bearbeite ein Foto lieber mit Photoshop oder mit irgendwelchen anderen Tools.


    Ein Kumpel von mir Fotographiert analog, Entwickelt selbst, usw. Was der alleine beim Entwickeln alles für spielereien mit den Bildern macht - respekt!


    Für mich wäre dieser "Chemiebaukasten" allerdings überhaupt nix. Genausowenig würde er ein Bild mit einer Maus anfassen.


    Wie so vieles IMHO alles nur ne Frage des Geschmacks und der handwerklichen Kunst...


    Wenn Du also mit der analogen Fotographie glücklich bist und für Snapshots eine kleine Digicam hast - warum nicht? Beide verfahren müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen!


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von pallmall
    Das ist doch alles ne Neidreaktion von euch...


    ...daß versteht wohl nur ein heimlicher Frauenhasser?


    ...wenn er nen Beratervertrag bei Gazprom haben kann-aber angeblich geht man lieber für nix arbeiten, wo doch das üppige H4 lockt? Ja nee, is schon klar...


    Du solltest Dir einfach mal die Aussagen Deines Postings nochmal durchlesen, und das dann versuchen mit einer funktionierenden Wirtschaft und einem vernünftigen Miteinander in Einklang zu bringen!
    Wer ohne für sehr wenig Gegenleistung etwas haben möchte, wird auch das entsprechende zurückbekommen. Aktio und Reaktio.


    Jetzt weiss ich wieder, wieso ich mich aus solchen Threads raushalten wollte. Irgendwie stehe ich auf der "anderen Seite" des Arbeitsmarktes und bin evtl. auch von daher bei solchen Themen nicht wirklich diskussionsfähig...


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Zumindest in meinem Bekanntenkreis haben Jugendliche die Harz IV beziehen und noch/wieder bei den Eltern wohnen wirklich 'ne Menge Geld zum Versaufen und Verrauchen übrig - das muss nun wirklich nicht sein! :flop: :(


    Ich habe mir zwar eigentlich vorgenommen, mir bei solchen Diskussionen auf die Finger zu hauen, aber das passt jetzt einfach zu gut:


    Genau das ist naemlich das Problem. Ich hab da in der Familie das beste beispiel. Die Schwester meiner Frau ist jetzt ziemlich genau 20, hat noch nie was gearbeitet (egal was...) hat logischerweise auch weder Plan, Ziel noch irgendeine Motivation daran auch jemals was zu ändern.
    Die bewohnt (schon seid sie 13 ist) gut 3/4 des Kellers ihres Elternhauses.
    Ich habe Kumpels, deren Single-Bude ist kleiner...
    Nunja, jedenfalls haben die jetzt irgendwie mit Mietvertrag usw. (genauere Gestaltung kenne ich zum Glück nicht - sonst würd ich laut schreiend davonrennen) es hinbekommen, dass dieses Mists***zusätzlich zu ihrer ALG II Kohle noch die "Wohnung" bezahlt bekommt (genauer gesagt ihre Eltern).


    Seh ich deren Lebensstandard und seh ich mir dann einige befreundete Alleinerziehende Mütter an, dann krieg ich nen Hals!


    Wenn so ein Mißbrauch verhindert werden kann - jederzeit gerne!


    Charlie

    Also Dein Arbeitgeber kann Dir sicher nicht vorschreiben, den Raum GLEICHZEITIG mit jemandem anderen zu teilen. Wie Du dich, wenn Du das nicht möchtest, allerdings mit Deinem/Deiner Mitbewohner/in arangierst kann IMHO dem Arbeitgeber ziemlich wurscht sein.
    Zumal es ja, wie Du geschrieben hast, Pausen sind, somit keine Arbeitszeit und somit endet genau hier die Weisungsmöglichkeit des Arbeitgebers.


    Andersrum: Es könnte genauso gut sein, das sich ein Pärchen zum, sagen wir mal besseren Entspannen währent ihrer Pausen, den Raum gemeinsam teilen wollen. Das dürfte dann der Arbeitgeber (sofern sich keiner dran stört) genausowenig unterbinden dürfen.


    Das Thema fällt so wie ich das sehe eher in die persönliche Gestaltung. Bei so vielen Regularien wie wir von diesem unserem Staate erfahren, kann man ja schon fast froh sein, das sowas nicht geregelt zu sein scheint ;)


    Charlie

    Hab auch mal ne Mahung von solchen Gurken bekommen. Ich hatte ebenfalls DSL und seid mehreren Jahren eine 0190er Sperre auf meinem Anschluss.


    Alle Briefe und alles gute zureden half nix - ging bis zu Beitreibung mittels eines Inkassounternehmens, auf dass dann allerdings mein Anwalt eingedroschen hat.


    Meine Erfahrungen mit diesen Firmen sind also mehr als nur unschön, die verstehen IMHO nur eine Sprache...


    Auch wenn bei diesen Beträgen sicher einige sagen werden: Lass es, is der terz nicht wert - bei solchen Geschäftspraktiken seh ich rot! In so nem Fall streit ich mich auch gerne wegen nur einem Euro rum.
    So gehts einfach ned!


    Trotzdem, viel Glück!


    Charlie

    Ich würde ihm das Guthaben auszahlen. Vorausgesetzt, er bringt Dir einen Nachweis, dass er die Vorauszahlung geleistet hat. ;)


    Der Anwalt muss Dir ja erstmal nachweisen können, das ein Rechtsanspruch auf Auszahlung wegen zuviel entrichteter Vorauszahlungen besteht.
    Kann aber nicht mal die Höhe der bereits geleisteten Vorauszahlungen rechtssicher belegt werden, würde ich dem ganzen mehr als nur gelassen entgegensehen.
    Zudem würd ich mir bei so einem Kasperl die Zeit bis zum Gerichtstermin mit dem Verfassen einer Kündigung vertreiben...


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von kues
    Wenn der Arzt dich für vertrauenswürdig hält, läuft es ja auch meist problemlos ;)
    Die Versichertenkarte (ggf. in Kombination mit Ausweis) kann ein Indiz dafür, daß der Patient versichert ist und die Rechnung auch wirklich zahlt/zahlen kann. Mir ist das mal so gegangen, als ich an einem Freitag unterwegs in der Pampa bei einem Zahnarzt wegen einer zerbrochenen Füllung reingeschneit bin(was ja noch ein vergleichsweise billiges Unterfangen ist).


    Jetzt nehmen wir mal an, ich hab keine Versicherung. Der Arzt schreibt die Rechnung -> ich kann nicht zahln -> er geht leer aus.


    Oder, ich habe eine Versicherung: Der Arzt schreibt die Rechnung -> ich reiche sie bei der PKV ein -> bekomme das Geld -> versaufe die Kohle -> zahle den Arzt nicht -> er geht leer aus.


    So oder so - das SICHERSTE für den DOc ist die Pflichversicherung. Da rechnet er direkt mit ab, das Geld kann nicht verloren gehen. Aber auch die unlukrativste...


    Deswegen heisst das ja auch Private Krankenversicherung. Da hat man sich dann selbst drum zu kümmern.


    Der Arzt an sich darf abrechnen was er will. Ob Deine PKV diese Rechnung dann in der höhe voll anerkennt ist ein anderes Thema. Tut sie das aber nicht, liegt das Problem wiederum bei Dir. Die Differenz ist Dein Problem. Ebenso die rechtliche Klärung, ob der Arzt zuviel abgerechnet hat oder nicht.


    Ich hatte letztens ne OP mit ein paar Tagen Aufenthalt in einer Privatklinik. Der Arzt meinte, Stationär wäre 6 Tage nötig, die PKV meinte, 3 müssen reichen und haben folglich auch nur die 3 Tage bezahlt. Um an die Nachweise und Begründungen zu kommen, das 6 Tage doch nötig waren musste ich mich erstmal selbst kümmern. Der Arzt war zwar sehr hilfsbereit, aber ohne dass ich die Sache in die Hand genommen hätte, wär ich auf meinen mehrkosten sitzen geblieben!


    PKV heisst also nicht nur bessere Leistungen für weniger Geld, sondern natürlich auch entsprechende selbstverantwortung!


    Charlie

    Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.


    Dem Arzt ist das doch eher egal, wo und wie ich Versichert bin. Der Arzt stellt ja die Rechnung nicht der PKV sondern mir. Ich liquidiere ihn und die Versicherung zahlt (je nach gebuchtem Leistungsumfang) mehr oder weniger an mich wieder aus. Genauso mit Medikamenten. Ich zahle in der Apotheke quasi den vollen Preis und reiche die Rechnung bei der Krankenversicherung ein.


    Ich kenn es zumindest nicht anders.


    Ich kann selbst als Gesetzlich Versicherter den Arzt selbst liquidieren - nur bekommen Kassenpatienten i.d.R. von ihrer Kasse einen Bruchteil des Privathonorars des Arztes erstattet.


    Der Arzt bekommt es also nicht wirklich mit, wo und wie Du Versichert bist. Ich hatte lange Zeit z.B. gar keine Versichertenkarte. Damals reichte es beim Arzt seine Daten zu hinterlassen und bescheid zu geben, dass man Privat Versichert ist.
    Das mit der Karte ist ja im Endeffekt nur ne vereinfachung für den Doc, daß er Deine Daten hat.


    Charlie

    Huhu!


    Ich bin jetzt seid rund 14 Jahren Privat Versichert und muss sagen, dass ich diesen Schritt noch nie bereut habe, jedoch schon sehr oft drüber froh war!


    Als ich in die PKV ging war ich auch noch Single und hab die Entscheidung eigentlich relativ unüberlegt wegen der Kosten getroffen. An den Behandlungsvorteil bei Ärzten dachte ich damals noch nicht wirklich.


    Wenn ich teilweise meine Frau (die ist gesetzlich Versichert) zum Arzt begleite und sehe, was da so mit Kassenpatienten abgeht - mein lieber Mann! Das ist, wenn man es nicht gewohnt ist, oft eine absolute Frechheit!
    Von den Medikamenten oder der Behandlung an sich mal abgesehen muss ich beispielsweise meist max. 5 Minuten warten, bevor ich drankomme. Bei meiner Frau schert sich auch nach 30 Minuten noch keiner drum.


    Viele Ärzte unterhalten auch seperate Wartezimmer, dass die "normalen Patienten" das nicht so mitbekommen.


    Dieses System ist eine absolute Frechheit, Kassenpatienten wird teilweise sinnvolle Medizinische Behandlung ganz offen mit dem Kostenargument verwehrt. Medikamente oder Anwendungen, die bei mir selbstverständlich sind, kann meine Frau nicht bekommen.
    Und das, obwohl der Arzt ganz klar sagt, dass das teurere Medikament besser für die Behandlung geeignet wäre! :mad:


    Allerdings hilft es wenig, sich darüber Aufzuregen. Das System ist leider so, und wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich den Gefallen tun, und ihm den Rücken kehren!


    Charlie