Beiträge von Charlie_D

    Es ist ein Zweckbündnis, da hast Du wohl Recht. Dazu gehören aber auch beide Seiten.
    Und wenn ich als Arbeitnehmer wegen, viele mögen dies anders sehen, ein paar Tage Urlaub so ein gewes um die Sache mache, muss ich mir überlegen, ob ich in dieser Firma noch richtig bin.


    Ich habe ja auch oben geschrieben: Wenns Differenzen gibt, muss man entweder diese aus der Welt schaffen oder die Konsequenzen daraus ziehen.


    Genau das mache ich so mit meinen Leuten und das erwarte ich von denen auch so. Ich habe kein Problem damit, einen Fehler zuzugeben, wenn er auf meiner Seite liegt. Genausowenig halt ich mit Fehlern meiner Mitarbeitern vorm Berg.


    Oft sinds nur Mißverständnisse, die sich dann irgendwann zu unüberbrückbaren Differenzen aufschaukeln, oft zur "innerlichen Kündigung" führen und letztenendes dann auch zur richtigen.


    Und sowas muss IMHO nicht sein!


    Und, wenn Veeper weiter oben irgendwo sinngemäß schreibt: "Nee, ich frag ihn deswegen lieber nicht", dann steckt doch das eigentliche Problem eher da drin...


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    wenn mein Arbeitgeber die Firma schließt, z.B. weil das Gebäude einzustürzen droht oder wie in diesem Falle die Firma ganz einfach geschlossen ist und keine Ausweichmöglichkeit besteht, würde ich persönlich und wie ich sie einschätze, keiner meiner Kollegen es einsehen, daß ich dafür mein Kontingent von 30 Urlaubstagen ankratzen sollte, welche ich höchstwahrscheinlich schon anderweitig verplant habe. Was kann der Arbeitnehmer dafür, wenn der Arbeitgeber ihm nicht den nötigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt?


    Naja, bei den allermeisten Firmen könntest Du, wenn sie kulant wären, dich entscheiden, ob Du zuerst bezahlten und dann unbezahlten Urlaub nimmst, oder gleich Deine Papiere erhällst.


    Kein Unternehmen kann es sich heutzutage mehr leisten, unproduktive Mitarbeiter "auf der Rolle" zu haben.


    Kleines Rechenbeispiel: Nimm 10 Mitarbeiter für z.B. 10 Tage. Sagen wir, die Jungs verdienen alle ein Festgehlt von Brutto 2000.-- im Monat.
    Dann kostet Dich der Spass für 10 Tage Unproduktivität schnell mal ordentlich über 10.000€
    Und gerade in kleinen Firmen, oder auch in großen, wo jede Abteilung sein eigenes Profit-Center ist, kann der Unterschied am Jahresende von 5.000€ Minus oder 5.000€ plus am Ende der Bilanz über Leben oder Tod entscheiden...


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von spielverderber
    Ev. muß ich Files gezielter auswählen und den Upload auf 6000 GB/Monat beschränken.


    Lassed mi amol mein Rechaschiaber auspagga:


    Rechnerisch bekommst Du mit einer z.B. 3 MBit Anbindung runde 1,18 GB/Std. durch den Draht. bei um die 6TB wären das runde 5084 Stunden.
    Da ein Schnittmonat mit 30 Tagen aber nur 720 Stunden hat, müsste der Server also, rein rechnerisch, mit runden 21 MBit/sec. "besaugt" werden. 24 Stunden, versteht sich.


    Im Ernst, den Provider möcht ich sehen, der Dir dieses Datenvolumina garantiert für ca. 40.-- EUR im Monat zur verfügung stellt. Mit dem Speed, versteht sich.


    Zudem, was ist die Gegenstelle? 4x parallel geschaltene DSL6000 Anschlüsse?!?!


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von veeper
    Es geht mir nicht darum, nichts zu tun - der Punkt ist, dass ich nicht die Wahl habe.


    Wenn Dich das so stört - Kündige und mach Dich Selbstständig. Dann hast Du in allem ein Mitspracherecht, bist aber auch für Deine Klamotten selbst verantwortlich.


    Wie gesagt: Take it or leave it!
    Nicht rumnörgeln und mosern -> ansprechen und abstellen.


    alternativ:


    Schlucken und zufrieden sein!


    Das klingt jetzt vielleicht wie eine Phrase aus einem billigen MLM-Buch, aber jeder hat es selbst in der Hand, für ihn untragbare Zustände zu ändern.
    Der Umkehrschluss ist allerdings, dass viele zwar was ändern wollen, mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen aber wiederum auch nicht Leben wollen.


    Darum sollte man sich bei sowas z.B. selbst mal Fragen: Stört mich das, weil ich dadurch einen Nachteil habe (weniger Urlaub im Sommer, etc...) oder stört es mich...weil halt?


    Wie gesagt, es gibt nur 2 Möglichkeiten!


    Charlie

    Wenn es nicht gerade um Deinen kompletten Jahresurlaub geht, haben betriebsbedingte Belange vorrang. Ja, das ist rechtlich in den meisten Fällen einwandfrei.


    Wenn Du damit nicht Leben kannst, such Dir nen neuen Chef.
    Ganz einfach.


    Sorry, aber dieses Rumgenöle um Stunden, Gebäude geöffnet oder nicht, rechtliche Zulässigkeit etc. Ich kann sowas nicht hören.


    "Erzwungener Weihnachsturlaub"... Das hört sich für mich an, als ob Du Sterben musst deswegen. Keiner zwingt Dich dazu!
    Entweder Du bist damit Einverstanden -> alles ist gut.
    oder eben nicht -> zieh die Konsequenzen!
    Take it or leave it!


    Charlie

    Zitat

    Original geschrieben von noksie
    Dann nenn es nicht Kredit, sondern den schon heute erhätlichen Schubladenvertrag.
    Ist doch im Prinzip nix anderes...


    Danke - Du hast das Prinzip verstanden!


    Ob Kredit, Kleinkredit, Finanzierung, oder Schubladenvertrag: Is das ein und das selbe.
    Ich will ein neues Gerät, kann oder will es mir aber nicht leisten, also schliesse ich nen Vertrag ab, wo ich das Handy mit den monatlichen Grundgebühren abstottere.


    Wobei ich trotzdem (meine Abneigung gegen Schubladenverträge dürfte bekannt sein...) zugeben muss, dass bei Angeboten a'la "Handy ohne Vertrag 499.--, mit Vertrag 49.-- +24x9,95" der Sinn des Sofortbezahlens zumindest stark in Frage gestellt sein dürfte...


    ...der Ertrag des jeweiligen Netzbetreibers/Providers allerdings ebenfalls...


    Charlie

    Ich finde das auch ok so.


    Der, der einen Vertrag abschliesst und dem bisher ein Subventioniertes Handy zustand, bekommt weiterhin ein günstiges Gerät.
    Derjenige, der nur ein neues Gerät will, bezahlt es bisher auch schon so.
    Und diejenigen welchen Schubladenvertragsräuber belasten die Kassen der Netzbetreiber nicht mehr. Diese haben dadurch weniger Kosten und geben diese an alle anderen weiter (ok, das war jetzt Wunschdenken, aber Träume wird man ja noch haben dürfen ;))


    Das ganze könnte sogar einen positiven Effekt für notorische "Dauerschuldner" haben. Wenn beim Handykredit ordentliche Bonitätskriterien gelten, bekommen viele Schlümpfe keinen. Und somit dann (wenns gekoppelt sein sollte) vom Netzbetreiber auch keinen Vertrag.


    Kostenkontrolle könnte man das auch nennen :D


    Charlie

    Versteh mich bitte nicht falsch - ich habe selbst eine kleine Rechtschreibschwäche - aber es tut nicht wirklich weh, wenn man seine Beiträge vor dem Absenden nochmal durchliest, und sie nicht einfach nur gedankenlos hinrotzt.


    Wenn Du mit Simply genauso kommuniziert hast wie hier, wundert es mich, dass die überhaupt den Sinn Deines anliegens ausmachen konnten...


    Charlie