Beiträge von nutellatoast

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    [...]
    Jein. Der Maximalbetrag monatlich für "klassische" vL sind 40 Euro, das ist richtig. Aber die gewandelten Gehaltsanteile werden auch als sog. vermögenswirksame Leistung deklariert. Dann kann man doppelte Förderung kassieren --> die klassische vL in nen Bausparer, die umgewandelte in nen Fondssparplan.


    Würde mich mal interessieren, welche Förderung man doppelt bekommt.


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von Premutos
    Also ich hab´ ´nen Bausparvertrag genommen... Aber 13€ :confused:. Bei der Telekom? Sparen die jetzt bei absolut allem?? Also mein Arbeitgeber zahlt 40€. Und ich gar nichts...


    Er steht in einem Ausbildungsverhältnis!


    Eine weitere Möglichkeit ist das VL-Sparen, ähnlich einem Sparbuch. Das gibt es noch die Möglichkeit in Fonds zu investieren.


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Hier sind vorallem die sog. Vertriebenen gemeint, sie haben im 3. Reich mitgemacht und den von Deutschland begonnenen Krieg verloren.
    Die Menschen im Westen haben auch keine müde Mark für ihre zerbombten Häuser gesehen, anders als die Vertriebenen.


    Genau, die sind doch selber Schuld und was die erst an Geld gesehen haben, unverschämt! Und wir hier im Westen, bei uns war auch alles kaputt, und, gesehen haben wir keinen Pfennig. Was kümmert mich die Großmutter in Sibirien?


    Null Ahnung, aber posten. Herzlichen Glückwunsch zu soviel Weitsicht!


    Gruß,
    Martin


    Warum hast du dann nicht einen Thread aufgemacht, mit dem Titel: "Ich habe Angst um meine Kinder, unsere Siedlung wird von Russen übervölkert!".


    Gruß,
    Martin


    Ich habe auch nicht geschrieben, dass Jay das geschrieben hat. Ich habe es ihm (lediglich) unterstellt. Sollte ich falsch liegen, sorry. Aber ob andere hier nicht vollständig daneben liegen, interessiert hier ohnehin Keinen.


    Mit der Wut liegts du auch richtig. Wut deshalb, weil genau solche Kerle (ohne ein weiteres Statement noch ohne Jay) eine vernünftige Diskussion dieser Themen zu Nichte machen. Mit ihrem dummen Geschätz, von "Vorteilen für Spätaussiedler" und "die sind doch gar keine Deutsche". Es sind nicht die Menschen, die mit manchmal notwendigem mahnenden Finger aufmerksam machen, die dazu führen, dass manche Themen nicht "diskutierbar" sind, sondern uninformierte, ängstliche Kleinbürger, die ja nicht mehr wollen als ihre Ruhe haben.


    Gruß,
    Martin


    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    ich kenne Aussiedler, die in Baulücken innerhalb alter, gewachsener Wohngebiete ein Haus gebaut haben. Diese wurden von den "alten" Nachbarn voll akzeptiert und haben sich hervorragend integriert, so wie es auch die meisten Einheimischen tun würden. Dies kann nur der richtige Weg sein. Das Schaffen von Neubaugebieten, in denen dann vorhersehbar fast ausschlieslich Aussiedler bauen, bringt zwangsläufig Probleme vielfältiger Art..


    Gruss
    Jens


    Du hast recht. Aber es ist normal, dass sie das tun.


    Ach noch etwas an Jochen:
    An deiner Stelle würde ich den Threadtitel ändern, ansonsten denken womöglich neu hinzugestossene Aussiedler ohne ausreichende Deutschkenntnisse, das gebe es wirklich. :)

    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    Fakt ist, dass sich durch solche Neubaugebiete die "Ghettobildung" gefördert wird und bestimmte Kulturkreise zentralisiert werden. Die Bewohner dieser Siedlungen haben kein Interesse, sich in den hiesigen Kulturkreis zu integrieren, was zwangläufig zu Spannugen führt. Es folgen in Extremfall eigene Geschäfte, Ärzte und diverse andere Einrichtungen, deren Existenz eine Eingliederung gänzlich verunmöglicht. In solchen Gebieten hat z.B. in meiner (ländlichen) Gegend die Polizei ständig zu tun.


    Das schlimmste daran: Jeder kann es sehen, aber keiner darf es auch nur erwähnen, ohne gleich als N***, oder fre***fei***lich dargestellt zu werden. Das halte ich für bedenklich....


    Gruss
    Jens


    Zumal es ja überaus verwerflich ist, sich dort anzusiedeln, wo bereits Menschen leben, deren Gebräuche einem erstmal näher sind und die u.U. das gleiche Schicksal teilen. Da ist sogar addictivebn anderer Meinung. Wenn es nach ihm geht, sollten Besserverdiener und, um noch mehr Zündstoff zu liefern, Aussiedler und sonstige "bevorzugte" Grüppchen, tunlichst in Deutschland nie den Weg kreuzen, sondern zu Ihresgleichen gesteckt werden. Lustig daran ist, ihr meint eigentlich beide das Gleiche: Egal wohin, nur nicht vor meine Haustür.


    Für die Ängste habe ich Verständnis, aber keinesfalls dafür, wie damit umgegangen wird.


    Gruß,
    Martin

    Ist schon interessant zu lesen, wie hier das Grundgesetz in Frage gestellt wird und Ausgleichzahlungen an Rußlanddeutsche mit irgendwelchen Entschädigungszahlungen an Kriegsgeschädigte anderer Herkunft gleichgestellt werden.


    Art. 116 Abs. 1 Grundgesetz (GG)


    [Begriff "Deutscher"; Wiedereinbürgerung von Verfolgten]


    Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehöriger oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.


    und hier und da(Achtung PDF!).


    addictivebn:


    Du machst das wirklich geschickt. Plötzlich geht es nicht mehr um deine eigentliche Fragestellung, sondern vielmehr um die "Aufarbeitung" der Geschichte Deutschlands mit all ihren Folgen. Das du mit deinem Anfangsstatement übelen Schwachsinn gepostet hast, interessiert nicht mehr. Stattdessen müssen Spätaussiedler, Amerikaner, Briten, Franzosen und Russen für deine [vielleicht sogar begründete] Angst vor kriminellen deutschstämmigen in der von dir geliebten Vorstadtidylle herhalten, prima.


    Kein Deutscher muss geneigten Hauptes durch die Welt maschieren, um damit sein Bedauern gegenüber den Geschehnissen im 2. Weltkrieg zum Ausdruck zu bringen. Kein Deutscher soll sich als Bürger eines Tätervolks fühlen und Komplexe in der Diskussion um z. T. fragwürdige Wiedergutmachungszahlungen haben. Was aber mindestens verlangt werden kann, ist die zumindest oberflächliche Auseinandersetzung mit geltendem Recht und dessen historischen Hintergründen. Beides hat bei dir nicht stattgefunden. Stattdessen werden hier Stammtischparolen verbreitet, die schlicht und ergreifend falsch sind. Und dies leider nicht nur von dir.


    Gruß,
    Martin


    [Bin weder Rußlanddeutscher, noch Zugehöriger einer anderen Empfängergruppe von Wiedergutmachungszahlungen. Meine Großeltern sind vor über 50 Jahren aus Böhmen vertrieben wurden und haben keinerlei Zahlungen erhalten. Dennoch habe ich für einige Äußerungen hier wenig Verständnis.]

    Zitat

    Original geschrieben von chico
    Dein Satz ist sehr pauschal und kommt im Thread zum zweiten Mal vor. Wenn du über das geschichtliche Wissen verfügst, kannst du es doch posten und der Diskussion was beitragen, das bringt uns allen mehr als Ratschläge, die nichts vermitteln.


    Keiner möchte hier eine polemische Diskussion und Stimmungsmache, sondern eine sachliche Darstellung der geschichtlichen und gesetzlichen Hintergründe. So schwer kann das doch nicht sein, vorhandenes Wissen darzulegen.


    Noch besser wäre es allerdings, dass man sich entsprechend zurückhält, sollte man über das für diese Diskussion nötige Hintergrundwissen nicht verfügen. Erst rausposaunen und dann die Anderen auffordern, den fälschlicherweise geposteten Schwachsinn mit überall nachzulesenden Gesetzen und einem 3-seitigen Aufsatz zur deutschen Geschichte, höflichst zu wiederlegen.


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Bitte alle etwas weniger aggressiv!


    Dennoch sollte es schon angebracht sein, solche, sagen wir mal, gefährlichen Statements, entschieden zurückzuweisen und bevor hier [wieder] einige in das gleiche Horn blasen, um ihrem alltäglichen Ungerechtigkeits- und Neidgefühl etwas Luft zu verschaffen.


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von addictivebn
    Die nach dem Zusammenbruch gen Westen vertriebenen Deutschen wurden übrigens NICHT entsprechend entschädigt, aus diesem Grunde erwägen viele eine Klage gegen Polen, die ja nun in der EU sind. Ich bin gespannt, was dabei raus kommt, aus eigenem Interesse.


    Gruß,


    Oliver


    Bei solchen Äußerungen gilt für dich umsomehr, dass du dich intensivst mit der deutschen Geschichte befassen solltest, bevor hier noch mehr Unsinn gepostet wird.


    Gruß,
    Martin