Beiträge von nutellatoast

    Re: Sparkassen erhöhen Gebühren!


    Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    [...]Bisher habe ich keinen Cent für das Konto bezahlt. Warum auch. Ich mache alles online und somit selbst. Es muß kein Mitarbeiter für mich arbeiten. Außerdem ist die Spaßkasse dafür bekannt, daß Geld-Ein- und Ausgänge mit einer leichten Verzögerung gemacht werden, somit arbeiten sie sowieso noch eine bestimmte Zeit lang mit meinem Geld.


    Das Problem liegt in seiner Einstellung zu dem Angebot seiner Sparkasse, die er trefflich im Eingangsposting formuliert hat.


    Wie gesagt, den Ärger darüber verstehe ich. Allerdings sollte er froh sein, dass er bisher nichts zahlen mußte und sich halt eine neue kostenlose Bank suchen.


    Das "immer am Ball" bleiben und die "Wechselbelastungen" gehören nun einmal zum Alltag, wenn man es gern kostenlos hätte oder immer den besten Zinssatz, seien es auch bloß kleinste Nachkommastellen.


    Ich habe neben meiner Hauptkontoverbindung, die nicht kostenlos ist, ein weiteres Konto bei der DKB. Deren Leistungsangebot finde ich sehr überzeugend, weiß aber, dass sie sich das Geld irgendwann, irgendwo her holen werden oder müssen.

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Generell frag ich mich wieso Banken selbst für eine Überweisung 3-5 Tage brauchen. Wofür? In Zeiten von Glasfaserleitungen etc. könnte es sicherlich auch in Sekunden oder mindestens in Stunden passieren, aber nicht in Tagen. Da kriegt man ja den Eindruck die bearbeiten den Datensatz händisch... :rolleyes:


    Nein, mal im Ernst. Wer kann mir das für Überweisungen hier in D erklären?


    Folge mal meinem oben geposteten Link.

    Abgesehen davon, dass deine Vorstellungen bzgl. der Geschäftsmöglichkeiten von Banken absolut falsch sind, ist es hier nicht das Ansinnen, Banken als "arm" hinzustellen.


    Vielmehr haben nahezu alle Dienstleister verschiedener Branchen in den letzten Jahren ihre Gebühren erhöht bzw. Gebühren eingeführt (vom E-Mail-Anbieter über das Internet-Auktionshaus bis hin zur Suchmaschine). Im Bankenbereich ging es immer nur nach unten: Kostenlose Konten und Karten. Es gab z.T. sogar Geld, wenn man Überweisungen online erledigt hat. Und jetzt möchten die Banken und Sparkassen aus den damals "gesponsorten" Dienstleistungen einige Euros sehen und schon ist der Mop entsetzt.


    Klar verdienen auch Ackermann und Co. daran. In England oder in dem Land über dem großen Teich machen sich derweil 30jährige die Taschen so richtig voll und keine Sau interessiert das.


    Phuketdude


    Keine Ahnung, wie die Banken in HK oder Thailand arbeiten (ist dein Konto in HK auch kostenlos?) aber sofern Interesse für den Überweisungsverkehr in DE besteht, kann z.B. hier etwas dazu nachgelesen werden.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich spreche es mal deiner momentanen emotionalen Gereiztheit zu, solch eine These aufzustellen ;)


    Genau so habe ich grad auch gedacht. Irgendwie trifft es aber die langläufige Meinung über Kreditinstitute.


    Trotz des hohen Automatisierungsgrades (wie z.B. Online-Banking usw.) wage ich die These, dass die Bankdienstleistung die im Moment am preiswertesten angebotene Dienstleistung ist, die es überhaupt gibt.


    Und die Mähr, dass die Bank Gelder bewußt tagelang zurückhält, um mit dem Geld "zu arbeiten, dürfte sich mittlerweile auch bis Heilbronn herumgesprochen haben. Diese "Zinsgewinne" streicht zwar jede Unternehmung ein, die ihre Rechnungen meist gaaanz zum Schluß zahlt, leider ist dies für eine Bank ungleich schwerer bzw. nahezu unmöglich.

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Mein Buchhalter hat über dieses Thema seine Diplomarbeit geschrieben - diese These hat also schon Hand und Fuß!


    Charlie


    Ja dann kann ja nix mehr schiefgehen. Sorry, aber deine Ausführungen zu diesem Thema sind lächerlich. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Das Leasing jedoch immer einen BIlanziellen Vorteil bringt seh ich nicht so. Ich für meinen Teil schmälere beispielsweise meinen Gewinn lieber in Form von Rücklagen o.Ä. Aber gut, auch da gibts einige Betrachtungsweisen.


    Habe ich nie behauptet.


    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Betrachtet man bei den Fahrzeugkosten Leasing, Miete, Finanzkauf und Kauf aus liquiden Mitteln über einen gewissen Zeitraum hinweg (üblicherweise 2 oder 3 Jahre), also quasi Erwerb - Nutzung - Verkauf, kommt man unterm Strich in den allermeisten Fällen (wohlgemerkt nicht in allen!) einfach darauf, daß Leasing am teuersten ist!


    Nein und nochmals Nein! Leasing, Miete und Finanzkauf als Arten der Fremdfinanzierung nehmen sich unterm Strich nichts. Natürlich ist die Kostellation im Einzelnen entscheidend.


    Eine Fremdfinanzierung (z.B. Leasing) macht durchaus Sinn, wenn ich als Unternehmer mein meist knappes Eigenkapital deutlich rentabler Einsetzen kann, z.B. durch den Kauf einer Maschine und dafür den Fuhrpark fremdfinanziere.

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Es gibt, wie sich in dem anderen Thread damals rauskristalisiert hat, bestimmte Konstellationen, in denen diese These nicht zutrifft, wird ein Leasingangebot aber nicht irgendwie quergesponsort oder ähnliches stimmt sie.


    Dann scheinst du nach wie vor das Konstrukt "Leasing" nicht verstanden zu haben. Du zahlst beim Leasing nur für die Nutzung des Fahrzeuges (km-Vertrag). Die Leasingrate basiert dabei immer auf Nutzung, Zins und erwarteter Restwert. Der von der Leasinggesellschaft erwartete Restwert kann die künftige Entwicklung des Fahrzeugwertes in der Zukunft korrekt abbilden, sie kann aber auch deutlich daneben liegen. Das die Leasinggesellschaften oft genug zu Ihren Ungunsten daneben liegen, sieht man z.B. daran, dass dem Leasingnehmer das Fahrzeug angedient, heißt zum Kauf angeboten wird. Würde die LG anderweitig (am Markt) mehr erlösen, würde sie dies nicht tun.


    Fakt ist, dass sich die verschiedenen Fremdfinanzierungsformen, wie z.B. Kredit, Leasing oder Miete wesentlich nach den gleichen Kriterien errechnen.


    Dann davon zu sprechen, dass Leasing die teuerste Form der Finanzierung ist, bleibt sachlich einfach falsch. Dabei sind die bilanziellen Vorteile für gewerbliche Kunden noch nicht einmal berücksichtigt.

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    [...] Auf der anderen Seite ist es halt nach wie vor die teuerste Form der Finanzierung.
    [...]


    Wenn ich mich recht entsinne, hast du diesen oder einen ähnlichen Satz bereits an anderer Stelle in anderen Threads verwendet, leider wird er davon nicht richtiger.


    Weder war, noch ist Leasing die teuerste Form der Finanzierung! Leasing kann teurer sein als ein Kredit von der Hausbank und ein anschließender Barkauf, muss und ist es meist aber nicht.

    Ein sehr schöner Bericht, der sich mit meinen Erfahrungen eines knapp 6-wöchigen Urlaubs in Palästina vor nunmehr 10 Jahren deckt. Dabei konnten wir Abstecher nach Jordanien und in den Libanon machen.


    Gerade die schier unvorstellbare Perspektivlosigkeit der Menschen ist erschütternd. Ich möchte nicht wissen, was bei uns los wäre, wenn wir auch nur annähernd in diesem Ausmaß damit zu kämpfen hätten.