Beiträge von nutellatoast

    Re: Größere Summe Geld sinnvoll anlegen


    Zitat

    Original geschrieben von halt de jörg
    - die Sicherheit der Anlage soll durchaus im Einklang mit dne Zinsen sein, d.h. die Sicherheit ist doch etwas vorrangiger.
    - in einem bzw. zwei Jahren möchte auf einen Teil des Geldes wieder zugreifen können.


    Wenn ich das mal übersetzten kann: Das Geld soll so sicher sein, dass du vor Abschluss weißt, was am Ende rauskommt, korrekt?


    Dann wären im Grunde folgende Möglichkeiten:


    - Festgeld , wie der Name schon sagt mit einem festen Zinssatz für die vereinbarte Anlagedauer,
    - Tagesgeld, der Zinssatz ist variabel (nach oben und unten), dafür täglich Verfügbarkeit,
    - Sparbuch, Kündigungsfrist von 3 Monaten, Zinssatz variabel


    Bzgl. Sicherheit: Bei deutschen Banken 100% Einlagensicherung der gesamten Einlage, bei niederländischen und türkischen Banken meist nur bis 20.000 €.


    Die Zinssätze liegen im Maximun bei ca. 3,0 bis 3,20% p.a. bei einer Anlagedauer von 2 Jahren. Zwar sind 35.000 € sicher keiner "Peanuts" für die Bank, allerdings auch nicht so eine Summe, wo dir der rote Teppich ausgerollt wird, d.h. du hast wenig Verhandlungsspielraum ggü. dem Standard.


    Viel Erfolg!

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    SOX und Basel II sind doch nette Themen, damit lassen sich bei den Kunden neue Budgets öffnen und Projekte anstoßen. :D


    Naja, um Basel II kommen wir (als Bank) nicht herum, SOX ist bei uns (noch) kein Thema. Die Franzosen sind da etwas zurückhaltender. :)


    Gruß,
    Martin

    Aha, SOX, ein nettes Thema. Eine wirklich interessante Sache, speziell als Consultant (ihr müßt es ja nicht bezahlen). Inwieweit es sinnvoll ist, ist sicher eine andere Frage. IMHO wollte Siemens auf der Erfüllung der Anforderungen verzichten und stattdessen sich auf dem Listung in NY streichen lassen.


    Naja, wie sprechen uns vielleicht noch einmal im openBC.


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von Blarney
    Das kann ich - als Berater fuer Risk Management - nur gut finden :D


    Frank.


    Mensch, dann kommst du etwa ein halbes Jahr zu spät. Der Auftrag ist bereits vergeben. Wo liegen deine Schwerpunkte?


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Es mag mathematisch in vielen Fällen, wenn alles gut geht, kein Problem sein.


    Du scheinst mich nach wie vor nicht ganz richtig verstanden zu haben. Es gibt zwischen best case und worst case irgendetwas dazwischen. Geht es glatt, macht Andreas irgendwas zwischen 8.000 und 10.000 € im 2. Jahr und 10.000 bis 12.000 € im 3. Jahr ggü. einem Dienstwagen (Versteuerung berücksichtigen!) gut, Verkaufserlös nicht berücksichtigt. Läuft es schlecht, ganz schlecht, d.h. der Kraftstoffpreis verdoppelt sich, nach 7 Monaten gehen reihenweise Verschleißteile defekt und der Wagen ist nach 150.000 - 180.000 km nahezu unverkäuflich, hat Andreas vielleicht 10.000 € Verlust gemacht.


    Wo genau ist da das Problem? Ich würde es tun, ohne jeden Zweifel.


    Bzgl. vorbauen oder Polster. Von seinen wahrscheinlich niedrigerem Gehalt mit Dienstwagen sollte dann aber auch etwas zurück gelegt werden, sonst heißt es: Kein Job, keine Mobilität!


    EDIT und BTW:
    Anscheinend kennst du nicht genug "echte" Außendienstler. Die würden nämlich allesamt mit Kußhand die 0,30 € pro km einstreichen und sich davon, so wie einige ihrer Kollegen zuvor, ein nettes Reihenhaus finanzieren. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Nein, es geht auch darum, Risiken und Kosten abzuwägen. Und wenn die Kostenseite nicht ein entsprechend großes Plus produziert, können die Risiken der Sache einen Strich durch die Rechnung machen.


    Es sei denn, man hinterlegt die Risiken mit Werten und errechnet anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit (z.B. von großen Flotten) das Risiko in Euro. :)


    Akzeptiere doch einfach, dass bestimmte Bauchgefühle, Vermutungen und Bedenken nüchtern betrachtet "falsch" sind. Keineswegs immer, aber manchmal, so wie im Fall von Andreas.


    Es gäbe natürlich noch eine Reihe von "Bedenken", die zudem noch gegen einen Dienstwagen sprechen, als da wären:


    - meist ist nur der Angestellte als Fahrer erlaubt, andere Fahrer führen bei Problemen (Unfall, Ordnungswidrigkeiten, Strafverfahren) oft zu Ärgernissen (ich weiß nicht, wie interessant du es fändest, wenn deine Kollegen und Chefs wüßten, dass deine Frau betrunken einen Unfall verursacht hat (selbstverständlich nur ein konstuiertes Beispiel),
    - Dienstwagenfahrer haben oft Probleme, die von ihnen erfahrene SF-Klasse von der Firma übernehmen zu können,
    - es gibt meist nur eine geringe Auswahl an wählbaren Fahrzeugen, bei denen zudem bestimmte Sonderausstattungen mitgenommen (und demnach auch versteuert) werden müssen, z.B. Dachreling beim Kombi oder Navigationssystem in bestimmten Klassen, nur um den Restwert ggü. der Leasinggesellschaft günstig zu halten.


    Sicher gibt es wieder "Gegen"argumente und genau um von diesen "Bedenken" auf beiden Seiten wegzukommen, ist eine nüchterne Betrachtung IMHO nicht verkehrt.


    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original geschrieben von Mundi
    [...] wenn die jetzt die ganzen ferien nicht da sind, würde es ja heissen man hätte die frist verpasst.....


    Ich denke du kannst den Widerspruch als zugegangen ansehen. Die eigentliche zur Kenntnisnahme sollte nicht dein Problem sein.