Jetzt mal unabhängig von der rechtlichen Seite würde ich mir die Sache noch einmal sehr genau überlegen. Ihr zieht, soweit ich dich richtig verstanden habe, das erste Mal in eine gemeinsame Wohnung, oder?
Wenn ja, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter euch, naja ... Schwierigkeiten einstellen sicher nicht zu vernachlässigen. Dazu kommt, dass sich lt. deiner Auskunft die Wohnung keiner von euch alleine leisten kann bzw. will.
Mein Rat: Ich würde nicht direkt so "schwierig" starten. Sofern der Vermieter einen vernünftigen Eindruck macht, würde ich ihm eure Situation erklären. Das sollte er verstehen. Hinzu kommt, dass es im Moment eher schwierig ist, selbst gute Wohnungen ordentlich vermietet zu bekommen, insofern hat der Vermieter vielleicht mehr "Druck" als ihr.
Viel Erfolg!
BTW:
Der Vergleich mit einem Mobilfunkvertrag ist mehr als schlecht, zu einem, weil damit eine bestimmte Vorleistung (Subvention) des Anbieters abgedeckt werden soll und zum anderen ist eine Wohnung eine weitaus bedeutsamere Sache, als ein Mobilfunkvertrag. Und dieses sowohl finanziell, wie auch gesellschaftlich. Im Zweifel steht man aufgrund dieses Kündigungsverzichtes vor einem Scherbenhaufen, der ohne finanzielle Standfestigkeit (z.B. für ein Gerichtsverfahren) nicht so einfach zu beherrschen ist.