Beiträge von D-Love

    Naja, für mich alles unattraktiv im Vergleich mit Napster.


    Flatrate für 9,95 €, als WMA herunterladen, umwandeln in MP3 (und analog kopieren also über den Umweg einer WAV-Datei ist erlaubt!) und fertig.


    Natürlich gibt es einen gewissen Qualitätsverlust, aber selbst obwohl ich nur ne Onboard-Soundkarte habe ist das Resultat für den Zweck des Abspielens auf einem ipod absolut ausreichend. Daheim hab ich ohnehin PC direkt an meiner Anlage angeschlossen und kann dort die WMA-Datei wiedergeben.

    Ich stelle lediglich fest, dass die Bayern erstmal ihre Hausaufgaben im UEFA-Cup machen sollten, bevor sie wieder an die CL denken und bevor halb Deutschland sie schon wieder in selbige schreibt.


    Zum VfB in der CL: Der Fehler war die Niederlage in Glasgow. Die war vollkommen unnötig, weil man dort 60 min die klar bessere Mannschaft war. Wenn ansonsten alles normal läuft man dann noch das Rückspiel gegen die Rangers gewonnen hätte, wäre zumindest das 1/16-Finale im UEFA-Cup sicher gewesen. Auf mehr durfte man in einer Gruppe mit einer Weltklassemannschaft und dem französischen Serienmeister nicht hoffen. Es ist mit Abstand die schwerste aller deutschen CL-Teilnehmer. In dieser Gruppe hätten Schalke oder Bremen gewiss nicht viel besser ausgesehen und Bayern mit dem Niveau aus dem UEFA-Cup bisher auch nicht.


    Die unnötige Niederlage gleich am Anfang, Verletzungen, Formtiefs, Bundesliga-Krise und dann kommt ein FC Barcelona in guter Form und dann ein Olympique Lyon, das sich mittlerweile wieder gefangen hat und logischerweise verliert man zweimal, wobei von "blamieren" da keine Rede sein kann. Und schon steht man völlig mit dem Rücken zur Wand. Dazu kommt dann noch, dass Glasgow zwei Spiele verdammtes Glück hat und sowohl völlig unverdient in Lyon gewinnt und gegen Barca einen Punkt ermauert.


    Und bei den anderen Teilnehmern muss man sagen, dass Schalke auch eine relativ schwere Gruppe hat und zumindest theoretisch noch etwas erreichen kann, zumindest wenn Valencia weiter völlig von der Rolle ist. Bremens Abschneiden ist in Relation zur Schwere der Gruppe ähnlich desolat wie das des VfB.


    Insgesamt muss man aber konstantieren, dass der deutsche Fussball international trotz schöner Verpackung nur noch zweitklassig ist und dringend was passieren muss, wenn wir uns nicht dauerhaft mit Rumänien, Holland und Portugal um den dritten CL-Platz streiten wollen. Dafür braucht es nicht nur viel mehr TV-Gelder, sondern auch ein Ende des Sozialismus. Wir können international nur wieder konkurrenzfähig sein, wenn die ersten 5, 6 Klubs endlich viel mehr Geld aus dem Topf bekommen. Dann ist die Liga zwar nicht mehr so ausgeglichen, aber neben den Bayern könnte sie sich dann auch noch der ein oder andere Spitzenklub auf europäischem Niveau entwickeln. Man müsste auch nachdenken, die Liga auf 16 zu verkleinern und nur noch ein Absteiger. Der deutsche Fussball hat nicht das Niveau im Moment für 18 Mannschaften. Man gucke sich an, was für einen schrecklichen Fussball Mannschaften wie Cottbus oder Duisburg spielen.

    Da kann man eine gewisse Schadenfreue nicht verhehlen.


    Die Verantwortlichen und einige Spieler gedanklich schon in der nächsten CL, aber bisher im UEFA-Cup keine einzige wirklich souveräne Leistung. So bekommt Bayern ab dem 1/16-Finale, wenn die CL-Dritten hinzukommen gewaltige Probleme. Mit Schönspielerei ohne Zielstrebigkeit und Ehrgeiz gewinnt man auch keinen Fiat Punto-Cup.


    Und warum Hitzfeld ausgerechnet im UEFA-Cup Spieler schont, ist mir auch ein Rätsel, zumal ich nicht denke, dass die Bayern-Spieler diese Saison bisher schon übermäßig belastet sein sollten. Falls ja, liegt das vielleicht am Training. Aber ehrt uns ja auch, dass Ottomar offenbar Angst davor hat in Stuttgart zu verlieren und den HSV vorbeiziehen zu sehen. Die erste Verunsicherung scheint nach zwei Remis in Folge ja schon da zu sein.

    Wenn es wissenschaftlich erwiesen ist, dass Tempo 130 zu besserem Verkehrsfluss und weniger schweren Verkehrsunfällen führt, bin ich absolut dafür.


    Wobei man sicher überlegen kann, das dynamisch und flexibel der jeweiligen Verkehrssituation und Strecke angepasst zu gestalten. Sprich auf einer völlig freien Autobahn nachts Tempo 150 und im Berufsverkehr 100.


    Leider hat so ein Vorschlag in Deutschland keine Chance wirklich ernsthaft, unaufgeregt und nach wissenschaftlichen Aspekten diskutiert zu werden. Übertrieben gesagt kann man den Deutschen alle Grundrechte wegnehmen, aber ein Tempolimit auf Autobahnen wird als größtmögliche Einschränkung der freien Persönlichkeitsentfaltung verstanden.

    Die Sendung gestern wirkte wie eine lockere Probe und Oliver Pocher im Vergleich zu Schmidt wie ein Azubi im 1. Lehrjahr. Ein paar nette Momente gab es und sicher braucht es noch einige Folgen, bis sich das einspielen kann.


    Aber ich bin skeptisch, ob das Konzept so funktionieren kann. Pocher ist Schmidt in keinster Weise ebenbürtig und das wäre notwendig um gleichberechtigter Moderator zu sein. So war Pocher wie die SZ schrieb tatsächlich nur ein "getunter Andrack" in einer überdimensionierten Rolle. Als Sidekick wie früher Andy Richter bei Conan O´Brien könnte er funktionieren, als zweiter Moderator bislang nicht.


    Mit Late Night im klassischen Sinne wie in den USA oder der HS-Show bei SAT.1 hat das ganze auch nur noch sehr bedingt etwas zu tun. Eine gute Late Night Show nach US-Vorbild lebt zum einen von der Tagesaktualität, als auch von täglichen Routinen und Ritualen und das ist bei einer wöchentlichen Ausstrahlung kaum möglich. Bei fast allen klassischen US-Late Nights von Letterman über Leno, O´Brien und Ferguson läuft es nach dem Schema ab: Monolog - Comedy - Gast 1 - Comedy - Gast 2 - Musikgast und das Tag für Tag und die Comedy-Segmente sind z.T. auch immer wiederkehrende Elemente. Das ist ein Faden, der durch die ganze Show geht. Schmidt&Pocher fehlte gestern dieser Faden völlig und auch bei Schmidt allgemein seit er die Show bei der ARD macht. Naja, bin froh, dass ich dank Internet täglich Late Show, Late Night und Jon Stewart sehen kann.


    Und übrigens sollte Schmidt im Monolog vielleicht dazu übergehen, frei zu reden. Seine Gagschreiber sind mal richtig schlecht.

    Natürlich ist der Zustand unserer Mannschaft in jeder Hinsicht katastrophal im Moment. Da gibt es nichts zu beschönigen. 1.HZ war nach so einem Debakel wie in Hamburg einigermaßen in Ordnung im Sinne, dass man wenigstens zu 0 gespielt hat, zweite Halbzeit indiskutabel, aber wer ernsthaft glaubt, dass Bayern großartige Chancen gegen Barcelona hätte und Lyon an die Wand und mit 3:0 aus dem Stadion schießen würde, der verkennt auch die realistische Stärke der Bundesliga im internationalen Vergleich. Bayern kann mit weiteren gezielten Verstärkungen vor allem im Defensivbereich mit Sicherheit wieder in Europa oben mitspielen, aber im Moment sehe ich Bayern noch mit einem gewissen Abstand hinter Mannschaften wie Barcelona, Manchester, Lyon, Milan, Valencia, Real, Chelsea, Liverpool.


    Und zu unseren Neuzugängen:


    Bastürk war in der 1.HZ für mich einer der besten, in der 2.HZ natürlich 100% abgestürzt, aber was will man erwarten. Der Junge braucht noch.


    Marica ist ein guter Stürmer und ich bin optimistisch, dass das noch wird. Der ist ja auch erst 21 und eine langfristige Verpflichtung.


    Ewerthon zurück nach Saragossa. Hat nichts mehr mit dem Ewerthon aus Dortmund und der Anfangszeit in Spanien gemein. Dazu mangelhafte Einstellung.


    Gledson hat mir in der Vorbereitung schon nicht gefallen, weil er fussballerisch zu schlecht für die Mannschaft ist. Habe nicht verstanden, dass man den geholt hat. Da hätte man lieber einen Friedrich, Westermann oder Wolf holen sollen.


    Schäfer: gestern vielleicht sein erstes wirklich starkes Spiel für den VfB gemacht. Bleibe kritisch. Wenigstens ist er gestern mal richtig explodiert nach dem 0:2 und hat den Osorio zur Sau gemacht. Mit der Form von gestern okay, mit der Form von Hamburg Lehmann verpflichten.