Beiträge von javaman

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    Original geschrieben von harlekyn
    Seltsame Logik. Warum sollte eine im Hintergrund schlummernde App mehr Strom/Performance kosten als das staendige Starten/Beenden von Applikationen? Falls dem doch so ist, ist wohl der Scheduler bescheiden ;)


    Weil Programme von vielen Entwicklern (Mehrheit im Store) in der Regel oft sehr unsauber geschrieben sind. Eine einzige solche Anwendung kann den Akku im iPhone innerhalb einer Stunde leer "nuken" oder das ganze Geräte instabill machen. Die Resourcen Leistung und Energie sind hier immer noch wesentlich knapper als bei einem Notebook..........Schuld wäre Apple am Ende (ebenso ist ja immer MS Schuld wenn sich Leute ihre Windows Mobile Geräte mit Fremdsoftware "verseuchen").


    Zusätzlich kann ein Entwickler und Apple selber wesentlich besser "vorher" bestimmen welche Leistung ihm exklusiv zur Verfügung steht (siehe auch hier wieder begrentze Resourcen). Deswegen wirken ja die iPhones in der regel "smoother".

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    Original geschrieben von Mike88
    Man will sich mit 350€ teuren Netbooks gleich stellen und kann kein simples Multitasking vorweisen? Damit wäre "sinnvoll" Arbeiten ja eigentlich erledigt... Was nutzen einem Office Programme wenn man es schließen muss für E-mails, SMS oder auch nur einen Rechner...? .


    Es ist eben kein Netbook/Notebook und es wird kein Mensch drauf "arbeiten" im Sinne der Erstellung von "Content" (dafür habe ich mein Macbook Pro). Man konsumiert hiermit vornehmlich Medien und Informationen.


    Alle Apple Programme (und ich vermute mal auch die Office Anwendungen) werden Multitasking fähig sein. Dazu gibt es auch hier den Push Service und die meisten Fremd Anwendungen sind sowieso nach der Apple Guide auf Datenpersistenz getrimmt.......ob da jetzt was im Hintergrund läuft oder ob ich ein Programm "sofort" öffene und der letzte Zustand wiederhergestellt wird ist 99% der Endandwender egal. Natürlich wäre Multitasking schön um z. B. im Hintergrund Internet-Radio zu hören (wobei dies mit HTML 5 Webseiten möglich ist) oder mal gescheiht zu navigieren.... aber im Endeffekt vermisst man es nicht wirklich. Deswegen empfinden ja viele Nutzer auch schon bei dem iPhone hier keinen Nachteil.


    Die Resourcen sind immer noch begrenzt auf solch einen Gerät. Fremde Anwendungen im Hintergrund sind immer ein Problem und gefährden die "Nutzererfahrung" und Systemsicherheit. Dies sind dann klassiche Threads ala "Mein Windows Mobile Gerät wird immer langsamer mit der Zeit".

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    Original geschrieben von mahirrr
    Kann mir mal einer diese IPS Technologie erklären? Finde bei Wikipedia nur wenig und nichts sagendes für mich, bin da ein Laien, versteh nur den Vorteil von einem Amoled. Wäre das nicht noch besser gewesen?


    BTw, gekauft.


    Also:


    es gibt LCD Displays und OLED Displays. Der Unterschied ist, dass bei LCD Displays immer eine Hintergrundsbeleuchtung (CCFL, LEDs oder halt die gute alte Sonne bei transreflektiven Displays) benötigt wird damit du was siehst und die einzelne Zelle nur ein Filter ist um die gewünschte Farbe zu erzeugen. Bei OLED ist jede Zelle "selbstleuchtend".


    Das AM steht für Active Matrix und wird auch bei LCD wie auch bei OLED (deswegen das AMOLED) verwendet. Es beschreibt wie die einzelnen Zellen angesteuert werden. IPS ist jetzt eine "Technick" für diese Ansteuerung und das beste was es für LCD gibt. Die ganzen Nachteile typischer TN Panels (was so jedes Notebook oder billige Monitore nutzen) entfallen hier.


    Alles bißchen simpel gehalten jetzt.


    AMOLED wäre natürlich noch besser gewesen aber ein 9,7" AMOLED Panel ist im Moment in der Produktion teurer als das ganze iPad.

    Meine einzigen Kiritikpunkte:


    - keine Frontkamera


    - wohl keine SMS Applikation (der Nutzer soll sich schließlich bitte ein iPhone kaufen zu seinem iPad). Halt bei Apple "ergänzen" sich die Produkte immer..... und bloß keine Überschneidung.


    Bildschirm soll laut einem Bekannten wohl das beste im mobilen Markt seit der Zeit der alten IBM IPS FlexViews sein. Man kann es wohl faktisch auf einem Tisch legen und fast aus jedem Blickwinkel bleiben die Farben und Schrift "stabil". Die Beleuchtung ist sehr homogen.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Warum? Die liegen preislich doch eh nochmal deutlich drunter. Und koennen mehr als ein Programm gleichzeitig ausfuehren. :p


    Es gibt, ganz grob, zwei große Gruppen von Netbook Käufern. Die einen wollen vor allem eine billige Alternative zu einem richtigen Subnotebook/Notebook/PC. Diese wollen auch die ganzen Anwendungen nutzen welche sie auf einem "normalen" PC nutzen (würden).....sei es jetzt beruflich oder privat. Diese Kunden werden sich ein iPad höchstens zusätzlich holen.


    Dann gibt es die, welche sich ein Netbook zum "konsumieren" von Medien und Informationen holen. Genau einen großen Teil dieser Gruppe wird das iPad (und die ganzen Klone........ mal schauen wie lange es bis zum ersten Android Gerät dauert) anziehen. Netbook sind für den Konsum eher suboptimal. Im Bett.......... Liegesessel ist ein Gerät wie das iPad ergonomisch im Vorteil und auch wesentlich "effinzienter" für diese Gruppe. Apple wird hier viele Käufer von "teueren" Geräten mit großer Marge abziehen.


    Dazu sieht die Demo der NY Times auf dem Gerät unglaublich aus.
    Hoffentlich kommt der Spiegel und die Süddeutsche auf das Gerät in solch einer Form.