Bitte kommt mal wieder BTT - Hier geht's um die angebliche Zusatzgebühr von VF-ES und nicht um regionale Empfangsprobleme in Deutschland. Dafür gibt's hier doch bereits x-Threads.
Zitat
Original geschrieben von maschi_ac
Du verschweigst aber, dass in den günstigen Surf-Tarifen dem Kunden nur 7,2 Mbit geschaltet werden und in den teuren/großen Tarifen die 21,6 Mbit. Also gibt es sehr wohl eine Priorisierung nach Geschwindigkeit. Ob das soweit geht, wie im Artikel geschildert, kann ich nicht herauslesen.
Ich verschweige gar nichts!
Es ging mir primär um die Interpretation einer Interpretation einer Interpretation - und dabei kommt einfach nur Müll raus.
Zuerst haben wir da die orginale Interpretation des Franzosen [URL=http://www.businessmobile.fr/actualites/services/0,39044303,39710864,00.htm]Olivier Chicheportiche[/URL] der den Vortrag von Michael Combes gehört hat. Hier sind wir noch relativ nah am Geschehen - es geht um die von MC vorgestellte Vision des mobilen "Premium-Datendienstes".
Dann kam Jérémie Zimmermann von der Bürgerrechts-Bewegung "La Quadrature du Net" und erzählt irgendwas von Diskriminierung, Netzneutralität und Priorisierung. Zusätzlich erfindet er noch, dass die User, die nicht "Premium" bezahlen ausgebremst werden. Erfrischend finde ich an seinem Beitrag, dass er behauptet, dass Vodafone das bekannt gegeben hat und dabei auf den Artikel von Olivier Chicheportiche verweist - in dem es lediglich um einen Vortrag des VF CEOs ging, also um eine Meinung, nicht um eine Erklärung.
Der "Skandal" wird sofort von anderen Bürgerrechtlern aufgegriffen: Simon von netzpolitik.org behält die Interpretation von Jérémie Zimmermann bei und läßt es bei einer Übersetzung.
Ein "Redakteur" von Inside Handy greift den "Skandal" auf und erfindet noch hinzu "Wer nicht bereit ist, diese Gebühr zu bezahlen, muss sich im Falle einer Netzüberlastung mit langsameren Verbindungen wie EDGE oder GPRS begnügen oder wird komplett ausgesperrt.".
Und dann sorgt jener Artikel hier für weitere vage Vermutungen...

Ich finde es sehr amüsant, das hier Zweiklassengesellschaft, Diskriminierung, etc. gesprochen wird und Vodafone als Buhmann hingestellt wird. Dabei gibt's die Mehrklassengesellschaft doch schon sehr lange im stationären Breitbandnetz: Analog, ISDN, DSL Light, DSLx000, ADSL2, VDSL, etc. - je nach dem was man zahlen möchte/kann gibt's eine andere maximale Geschwindigkeit. Ich finde das fair und du ja doch auch:
Zitat
Original geschrieben von maschi_ac
Find ich absolut fair und angebracht, wenn man mobiles Internet geschwindigkeitsbezogen buchen kann.
Was aber total unter den Tisch fällt, und wo man mMn wirklich von Diskriminierung und Netzneutralität sprechen kann ist das Filtern bzw. Verbieten von P2P, VoIP, IM, etc. Aber das ist nicht Thema dieses Threads.
Zitat
Original geschrieben von maschi_ac
Und woher kommt bitte dein Wissen?
1) Der Vortrag von Michel Combes selbst - den konnte man zumindest bis heute mittag noch auch den Seite des DigiWorld Summit ansehen, nun geht's bei mir nicht mehr (ca. 25 Minuten lang, franz.).
2) Die zeitlich passende PM von VF-ES über das neue Produktangebot.
3) Kunde von VF-ES im Selbstversuch - bin schon froh im günstigen Tarif 7,2 haben zu können, dass gibt's nämlich auch noch nicht so lange.
4) Die Fussnoten zu den Datentarifen.
5) Die drei Beiträge auf Banda Ancha (spanisches OnlineKosten):
http://bandaancha.eu/articulo/…rafico-clientes-pagan-mas
http://bandaancha.eu/articulo/…limites-banda-ancha-movil
http://bandaancha.eu/articulo/…a-144-mbps-57-mbps-subida
Bei Banda Ancha ist man auch der Meinung das "mehr zahlen - mehr bekommen" KEIN neues Modell ist und auch keine Diskriminierung ist.
Ich hoffe nun, die Mähr von
Zitat
Original geschrieben von maschi_ac
Vodafone verlangt von seinen Kunden eine Zusatzgebühr, um diese dann bei Kapazitätsengpässen bevorzugt UMTS aufzuschalten. Ansonsten steht nur GSM bzw. EDGE zur Verfügung.
aufgeklärt und die Kommentare bzgl. "komplett ausgesperrt" und "Mobilfunk als Gandenakt" entkräftet zu haben.