Beiträge von doedl

    Hallo,

    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    Bei dieser Elefantenrunde hat man gesehen daß Schröder vermutlich auf folgendes spekuliert: Merkel (als Gewinnerin der Wahl in Fraktionsstärke) schafft es nicht eine Koalition zu bilden, und somit wird (laut GG) der Bundespräsident den amtierenden Bundeskanzler Schröder beauftragen eine regierungsfähige Mehrheit zu bilden. Und dann ist Merkel weg vom Fenster und die CDU muß auf Schröder zukommen.


    das ist, wenn ich's recht betrachte, natürlich auch eine Option. Das würde ich Schröder schon zutrauen, die Chancen, dass Merkel zerfleischt wird, sind ja durchaus nicht gering!
    Andererseits bleibe ich dabei - und das wird dadurch ja noch augenfälliger - Schröder klebt an seinem Stuhl, der ihm eigentlich nicht mehr gehört. Armes Deutschland, wenn man sich so im politischen Parkett bewegt.


    Gruss
    Dieter

    Hi,


    weder Fisch noch Fleisch, das wird leider eine sehr unschöne Aktion, bis eine Koalition feststeht. Meiner Meinung nach blufft Schröder, oder anders, er hängt mit einer unglaublichen Verbissenheit an seinem Amt. Fakt ist, dass er mit Rot-Grün keinen neuen Wählerauftrag hat, und dass die Union (sic!) die stärkste Fraktion stellt.
    Und die hat üblicherweise den Regierungsauftrag!


    Ganz klar ist: wenn Schröder weiter pokert, behindert er eine stabile, tragfähige Regierungsbildung. Er kanns nicht machen (grün-gelb geht nicht, große Koalition unter Schröder geht definitv auch nicht!), und Merkel kann's wohl effektiv nur in der großen Koalition.


    Planspiel: Schröder tritt ab, ein Nachfolger (welcher denn?!?) geht mit Merkel ins Bett (äh: in die große Koalition).


    Planspiel 2: Merkel wackelt, die CDU-Prinzen kochen ihr Süpplein, Schröder findet trotzdem keine Mehrheit, mit der Union geht's dann auch nicht: Neuwahl.


    Also: Schröder ist leider der Schlüssel zur neuen Regierung, ich sage auch leider, weil er es mit dieser Wahl nicht verdient, diese strategische Position zu besetzen. Realistisch betrachtet geht's mit Schröder nicht weiter, ich hoffe er sieht es bald ein!



    Gruss,
    Dieter

    Hallo,

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Ich würd mal lieber die umliegenden Händler abgrasen, die Preise bei Mobile.de oder ähnlichem sind oft wie die von EBay. Oftmals heillos überteuert!


    Was ich jetzt so aus Deinen Postings rauslese, denke ich, wärst Du der optimale Kandidat für Opel, Ford, Skoda.


    hatte ja gehofft, ich kann online schon einen guten Preisrahmen abstecken.
    Bezügl "optimaler Kandidat" für Opel, Ford, Skoda: welche Modelle? sind die "gute Arbeitstiere"? Von der Größe her wa ein Passat damals, als wir ihn kauften, eher zu groß; ich tendiere dazu, dass der neue auch etwas kleiner sein kann.


    Bitte werft mal ein paar Namen (Empfehlungen) in den virtuellen Raum!


    Gruss
    Dieter

    Hallo,


    vielen Dank mal für Eure Tipps und Anregungen.


    Neben dem möglichen Verkauf des Passats interessiert mich aber vorrangig, welches Auto wir ins Auge fassen sollten. Ich bin da absolut nicht auf dem Laufenden.
    Der Rahmen von 10.000 EUR war mal eine grobe Schätzung für einen nur kurz Gebrauchten Kombi (<4 Jahre) mit den angegebenen Anforderungen.


    Ist ein Preisvergleich bei mobile.de ein verläßlicher und repräsentativer Fingerzeig?


    Gruss
    Dieter

    Hallo TT,


    als durchaus großer Laie im Bereich Autokauf bin ich auf der Suche nach einer guten, sprich günstigen Strategie für folgendes Problem:


    Unser Passat Variant (BJ 1996, 100PS) macht langsam schlapp, Reparaturen häufen sich, i.A. ist er mal wieder liegengeblieben. Diagnose steht noch aus. Jetzt denken wir an eine Neuanschaffung unter folgenden Randbedingungen:


    - Kombi, gebraucht, Benziner (Fahrleistung ca. 15.000km pro Jahr)
    - günstig! sagen wir mal so bis 10.000 EUR
    - zuverlässiges, problemloses Fahrzeug, Motorisierung ist weniger wichtig


    Welches Auto (in Relation zum Passat) könnt Ihr empfehlen? Den Skoda Fabia hab ich hier schon öfter gehört, gibt's noch andere Vorschläge?


    Was machen wir mit unserem Alten? km-Stand 140.000 km, Klimaanlage ist leck, mehrere leichte Lackschäden, Kratzer auf Stoßstange, Plastikklappen im Innenbereich z.T. abgebrochen; kürzlich ausgetauscht wurden: Kat, Anlasser, Zündspule, Batterie, Auspuff.
    Wie kann ich den noch einigermaßen passabel verkaufen, vielleicht am besten beim Händler, bei dem ich den "Neuen" kaufe, in Zahlung geben?


    Für die Übergangszeits, solange der Passat nicht läuft, und der "Neue" noch nicht da ist, braucht meine Frau (und die beiden Kinder) an ca. 2-3 Tagen die Woche beruflich ein Auto im Nahverkehr. Wie kann man so etwas günstig überbrücken (Mieten?)


    Freue mich über jeden Hinweis und, ja, ich hab hier einige Threads durchgekaut, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen.


    Gruss
    Dieter

    Re: Preisirrtum


    booner: Vielen Dank, das war (wie zu erwarten) sehr hilfreich (wenn auch in dem etwas verklausulierten Deutsch unserer Rechtsverdreher, mit Verlaub!).


    Ich denke, dass ich jetzt etwa weis woran ich bin. Ich will dem werten Verkäufer nur etwas auf die Mütze geben, für mich soll's nicht teuer werden.


    Aja, eine Nachfrage hätte ich noch: kann man ihm strafrechtlich etwas belangen, hinsichtlich Eingehungsbetrug? Bin ich überhaupt geschädigt?


    Gruss
    Dieter

    Update: Preisirrtum oder was? (s.S. 157)


    Hallo,


    wieder mal ein Update:
    Der Verkäufer hat die Lieferung verweigert mit der Begründung, dass ich keine Vorkasse geleistet habe, und er nun keine Digitalkamera mehr habe (Weiterverkauf in der Zwischenzeit).
    Andererseits bietet er die selben Kameras in seinem ebay-Shop und auf seiner Internetseite (Shop) an. Eine glatte Lüge also.
    Könnte man nehmen der zivilrechtlichen Auseinandersetzung ihm hier einen Strick drehen? Ich bin mittlerweile sehr gereizt, mit welcher Verve er sich gegen den Verkauf stemmt.


    Zitat


    Ich möchte die Kamera eigentlich jetzt. Wenn der Verkäufer sich stur stellt, dann zieht sich für mich das zu lange hin. Andererseits ist der Preis sehr gut (normalerweise um 200,- EUR).
    Das mit Schadenersatz hatte ich eigentlich anders gefragt: Wenn ich auf Lieferung beharre, ab wann könnte ich eine Ersatzmaßnahme ergreifen und die Mehrkosten als Schadenersatz dem Verkäufer aufbürden? Oder geht das nur nach dem gerichtlichen Weg?
    Andersrum: wenn ich (ohne Vorkasse!) vom Vertrag zurücktrete, wegen Nichtlieferung (nach Fristsetzung) des Verkäufers, kann ich dann Schadenersatz in Höhe der Ersatzbeschaffung geltend machen? Auch das müßte ich ggf. gerichtlich klären lassen, gelle?!


    Könnte einer (booner?!) darauf antworten?


    Vielen Dank und Gruß
    Dieter

    Hallo,


    hab's mir auch mal auf die Schnelle angeschaut und eigentlich wenig Einschränkendes gesehen:
    - ist ein Preselect-Vertrag mit mind. 12 Monaten Laufzeit (siehe Antragsformular)
    - Call-by-Call ist also weiterhin möglich
    - die Bestprice-Option (5,-EUR/Monat) garantiert, dass Vertragsänderungen (gemeint: zu Gunsten des Kunden) an diesen Weitergereicht werden. Meine Meinung: unnötig, zu teuer!
    - wie bei jedem Vertrag: bei Änderung der Konditionen zu Ungunsten des Kunden besteht ein ausserordentliches Kündigungsrecht


    So wie das aussieht, ist das für den Kunden eine günstige Sache (wenn auch für mind. 12 Monate gebunden). Fraglich ist, wie gut die Qualität ist, also z.B. freie Leitungen, Abbrüche, Gesprächsqualität ...
    Hinsichtlich der Leistungsbeschreibung und -garantie müßte man die AGB mal genau durcharbeiten.


    Gruss
    Dieter