Beiträge von nobbi

    Martin Kissel:
    > Bei meiner eigenen Sache gar nichts, aber viel mehr habe ich leider
    > auch nicht machen können, da mir kaum Material zugesendet wurde


    Frag' mal Deine Anwältin, obs was nützen würde: bei mir hat 'm-circle' versucht, eine Forderung von Meisl GmbH einzutreiben. Was ja durchaus auf eine Nachfolge hinweisen würde.


    Hirnerweichend: bei Meisl ein Telefon bestellt, Auftragsbestätigung erhalten und mit Karte bezahlt, Beträge auf der Auftragsbestätigung und bei der Kreditkartenabbuchung waren gleich. Die Rechnung selber ging dann über ca. 20 Euronzen mehr, was mir nicht aufgefallen ist. Jetzt wollte der Lurchi hier mit einer Mahnung ankommen.


    N.

    > Die USIM ist eine ganz normale SIM, kann also nix mehr


    Einspruch, euer Ehren.


    > Der einzigste Unterschied zur 'normalen' SIM liegt darin, das
    > Du im HLR des Netzbetreibers für UMTS 'freigeschaltet' bist.


    Was hat denn da das eine mit dem anderen zu tun? Nix?


    Ein SIM (man kann das garnicht oft genug erwähnen, dass das für 'Subscriber Identification Module' steht) ist eine Prozessorkarte. Eine Prozessorkarte enthält ein Dateisystem, das aufgeteilt ist in Applikationen und Dateien. Ein Sonderfall sind Dateien, die ihrerseits wieder Dateien enthalten können, also quasi Verzeichnisse.


    Eine der ersten Aktionen nach Aktivierung des SIM ist die Auswahl der Applikation, die aktiv sein soll. Bei einer normalen GSM-SIM ist das die GSM-Applikation. Bei einem USIM kann dies entweder die USIM-Applikation sein, oder auch die GSM-Applikation. Übliche USIMs emulieren mit den Dateien der USIM-Applikation eine GSM-Applikation (in etwa das, was Goisbart und Martyn erwähnt haben).


    Die GSM- und die USIM-Applikation sind absolut unterschiedlich. Die Dateinamen sind grösstenteil verschieden, die Dateistrukturen sind unterschiedlich, die Telefonbücher funktionieren komplett anders, die Sicherheitsmechanismen sind andere.


    Ich weiss also nicht, wo Du


    > Die USIM ist eine ganz normale SIM, kann also nix mehr


    hernimmst. Von dieser Welt, und aus der in diesem Raum-Zeit-Kontinuum gültigen 3GPP-Spezifikation kann jedenfalls nicht sein.


    N.

    > Man kann also nur die Sendekabel direkt, wenn sie aus dem Häuschen
    > kommen - treffen. Danach gehen sie ziemlich schnell in eine Muffe über,
    > an die sich das meisst lange dicke Kabel zu den Antennen anschliesst.


    Das ist nur die Isolierung, dann kommt ein bisschen Kupferblech vom Aussenmantel des Kabels, dann kommt viel PE-Schaum, dann der Innenleiter, der auch nur aus dünnem Kupferblech besteht. Ganz innen ist hohl.


    Selbst mit einer 3EUR-Baumarktbügelsäge eine Sache von 30 Sekunden.


    Andererseits: wenn einer nix machen will, ist es egal. Und wenn einer genug kriminelle Energie mitbringt und was kaputt machen will, hindert ihn der Kabelkanal aus Blech auch nicht wirklich.


    N.

    > (...) hier in Süddeutschland (...)
    > Vodafone Standorte hingegen sind extrem verbarrikadiert,
    > dort ist die Anlange immer umzäunt, die Leitern sind verkleidet


    Die Leiter muss aus Sicherheitsgründen vor dem Besteigen durch nicht Befugte gesichert werden. Man stelle sich vor, irgendsoein Trottel kletter da hoch und fällt aus 20m Höhe aufs Antlitz.


    > Ausserdem lässt Vodafone niemanden zu sich ins Häuschen


    Hier bei uns wild gemischt, VF UMTS, T-Mobile GSM, Otwo UMTS, Betriebsfunk, alles in einem Container.


    N.

    > Allerdings werden die Schränke von BTSen fernüberwacht, jede Türöffung
    > wird im OMC alarmiert. (...) wird im Normalfall bei "unauthorisierten"
    > Türöffnungen die Polizei dahin geschickt.


    Ich weiss, dass das hier im Südwesten bei keinem der Netzbetreiber so gehandhabt wird.


    N.

    > Ist SAR immer der Maximum Wert? Da bei einem Software Update nur
    > Verbesserungen einfliessen sollten, wird der Wert höchstens besser.
    > Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hersteller den SAR Wert verschlechtert.


    Wie das handydoctor schon geschrieben hat: SAR ist ein Wert, der massgeblich durch Hardwaredesign (Art, Anbringung und Platzierung der Antenne etc.) bestimmt wird.


    Optimal wäre eine perfekt rundstrahlende Antenne, die aber dann auch einen hohen SAR zur Folge hätte, weil eben viel Sendeenergie vom Kopf absorbiert wird. Ein niedriger SAR wird erreicht durch eine Asymmetrie des Antennendiagramms, wodurch in Richtung des Kopfes weniger Energie abgestrahlt wird. Und das wiederum erzeugt Empfangseigenschaften, die richtungsabhängig sind. Also schlecht.


    N.

    > Kanal 174 hatte ich in 94234 Viechtach, direkt vor der Stadthalle.


    Danke. Will ich sehen.


    > Nur verstehe ich nicht wieso T-Mobile jetzt E-GSM statt GSM-1800
    > einsetzt, imho gäbe es für GSM-1800 mehr Endgeräte als für E-GSM


    Hmm. Jedes halbwegs moderne Dualband-Gerät sollte auch EGSM können, das wärs nicht.


    Was mich erstaunt ist, dass, weil für den EGSM-Bereich keine Lizenz erteilt wurde, T-Mobile hier quasi unlizensiert funkt.


    N.