Hallo,
sehr schön sind die Nationalparks entlang der Küste!
Zelten ist da sehr einfach (meist spartanisch), dafür wirst du aber mit atemberaubender Natur belohnt.
Ja, Byron Bay wird immer wieder genannt, aber soo toll ist es doch nicht. Massen Touristen, die alle die Hippies sehen wollen.
Wenn Du schnorcheln oder tauchen willst, dann bieten sich die Withsunday- Inseln an. Relativ "nah" an Brisbane dran sind zwei wunderschöne Inseln zum Schnorcheln:
Lady Elliot Island: Man muß in einem Resort- Hotel übernachten, das ziemlich teuer ist, bekommt aber allen Luxus.
Tipp: Lady Musgrave Island
Eine kleine Insel, ca. 80 km vor der Küste, erreichbar per Boot aus der Stadt 1770
Man kann darauf zelten, wenn man sich rechtzeitig (2 Mon. vorher) ein Permit von der Nationalparkverwaltung besorgt. Das kostet fast nichts und war schon vor 6 Jahren per Internet buchbar. Wasser und Verpflegung muß man mitnehmen (genügend, wir saßen wegen stürmischer See 2 Tage auf der Insel fest) und vor allem Brille, Schnorchel und Fernglas. Wasserkanister stellen die Bootsleute.
Atemberaubende Unterwasserwelt, massig Riesenschildkröten, die nachts am Strand (mitte Dez. bis Mitte Jan.) ihre Eier ablegen- das ist einfach toll und wir haben es 10 Tage ohne Inselkoller ausgehalten.
Natürlich gibt es auf der Insel kaum etwas, was auf Zivilisation hindeutet, maximal 50 Personen, die zelten, eine Biotoilette- das wars.
Am Tage kommen manchmal 1-2 Boote und schippern 10-20 weitere Touristen heran, die dann schnorcheln/tauchen um 16 Uhr wieder gen Land zu fahren.
Mehr Info z.B. hier
Ich merke- ich komme wieder ins Schwärmen...:)
Bei Bedarf PN
Gruß
Ericsson Fan
Ach, so:
Denk' bei Australien unbedingt daran: Weniger ist mehr! .
Die Entfernungen sind soo groß, dass 3 Wochen wie im Fluge vergehen und Du schnell 5 oder 7 Tage nur mit Transport verbringst (Jetlag nicht zu vergessen, der kann Dich schnell einen Tag hinschmeißen).
Daher rate ich Dir nicht weiter nördlich als vielleicht Whitsunday Islands zu fahren, dafür aber die Gegend versuchen kennen zu lernen.
Wichtig sind am Ende nicht die zurückgelegten Kilometer, sondern Deine Erinnerungen!
Ich kann das jetzt aus einer ziemlich komfortablen Situation heraus sagen, mit 20 zählte für mich auch oft die Masse. Die Erinnerungen, die Dir aber wirklich bleiben sind nicht die Kurzeindrücke von Punkten, sondern Erlebnisse vor allem mit Bekanntschaften im Lande...