Beiträge von Mozart40

    Es muss ja auch jeder Kunde ein Google-Konto haben oder erstellen, vom Apple-User bis Opa Müller für seinen Garten :/

    Für was? Um um bei Deye die Ersatzteile zu bekommen? In Zweifelsfall würde ich mich an den Verkäufer wenden. Bei vielen Kunden sollten die 2 Jahre Gewährleistung noch nicht vorbei sein. Und ein fehlendes Relais ist eindeutig ein Fehler der beim Kauf bereits angelegt war. Vor allem wenn dadurch die Betriebserlaubnis in Deutschland erlischt.

    Technisch möglich ja, aber dann so abnehmen lassen, nicht hinterher den Kunden dran basteln lassen.

    Aber selbst wenn das okay wäre, müsste Deye auch den Elektriker zahlen der das anbringt. Denn normalerweise hat ein Laie nichts an der Netzleitung zu schaffen.

    Vermutlich wissen die gar nichts davon und dein Antrag wurd einfach noch nicht bearbeitet.

    Bei Enphase ist das Relais für die Hutschiene, deren Lösungen sind üblicherweise auch keine Balkonkraftwerke. Von daher ist dort immer ein Elektriker vonnöten. Das Deye-Relais soll wohl direkt zwischen den Wechselrichter und dem Einspeisepunkt gesteckt werden. Das hat dann also nichts mit "Netzleitung" zu tunn und braucht keinen Elektriker.

    Aber wie geschrieben, solange keine neue Zertifizierung vorliegt ist das alles nicht okay.

    ... Per Funk ein sicherheitsrelevantes Bauteil schalten? Ich habe da so meine Zweifel. ...

    Es gibt bereits mindestens einen Hersteller (Name entfallen) der ganz offiziell das so verkauft und zertifiziert hat. Von daher ist es technisch und praktisch möglich.

    Wie sicherlich schon einige zu ihren bekommen haben sollten, verzichtet deye bei einem Teil seiner Wechselrichter auf ein sicherheitsrelevantes Bauteil, wodurch die Zertifizierung futsch ist.

    Wer sich das Bauteil nachbestellen möchte, kann das nach der Anleitung tun.

    https://www.giga.de/news/deye-…as-relais-vom-hersteller/

    Ich finde das Vorgehen von Deye irgendwie befremdlich. Man verkauft technisch veränderte Wechselrichter (Relais "vergessen"), welche dadurch nicht mehr der Zertifizierung entsprechen. Dann reicht es doch nicht ein externes Relais (andere technische Lösung als ursprünglich zertifiziert) zu verschenken um die Funktion wieder nachzurüsten. Die müssten doch erst alle betroffenen Modelle mit der Nachrüstlösung erneut zur Zertifizierung geben und erst nach erfolgreichem Prüfung den Kunden zur Verfügung stellen. Man macht den zweiten Schritt vor dem ersten und der Kunde hat nach wie vor eine nicht zugelassene Lösung zu Hause hängen. Komisch irgendwie.

    Mir fiel am Wochenende auf, dass es eine "SBB GmbH" gibt, die ein deutscher Ableger der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) ist, die wiederum eine Zuglinie im Bodenseeraum befährt, unter dem etwas seltsamen Namen "Seehas".

    Auch die italienische staatliche Eisenbahngesellschaft "Ferrovie dello Stato Italiane" hat eine deutsche Tochter namens "Die Länderbahn" und fährt auf verschiedenen Strecken. Allerdings war das keine dedizierte Ausgründung, sondern man hatte vor einigen Jahren ein EVU übernommen.

    ...

    Und die künstliche Verteuerung der fossilen Brennstoffe wird auch zukünftig die Strompreise mitziehen. Es sei denn, man will komplett totalitäre Planwirtschaft spielen.

    Es würde ausreichen, den derzeit noch benötigten Strom aus den teuren der fossilen Energieträgern durch günstigere Alternativen zu ersetzen. Dazu braucht es keine Planwirtschaft und auch keinen Eingriff in das Merit-Order-Prinzip zur Strompreisbestimmung.

    Da hab ich jetzt nicht drauf geachtet.


    Aber spielt das wirklich eine Rolle?

    Gegenfrage: Angenommen du kaufst eine Kiste Coca-Cola. Der Laden hat 0,2l und 1l Flaschen. In allen Kisten sind 20 Flaschen und der Preis für beide Kisten ist gleich. Ist es dann aus P/L-Sicht denn egal welche Kiste du kaufst?


    Es gibt keine festen Packungsgrößen, auch nicht innerhalb eines Herstellers. Beispiel 4-lagig bei REWE: 130 Blatt, 135 Blatt, 150 Blatt, 160 Blatt, usw.