Beiträge von Mozart40

    Grau ist alle Theorie. Atom- oder Kohlestrom wird in Deutschland niemand mehr ausbauen, eher importieren wir den aus unseren Nachbarländern.


    Alle wollen Ökostrom, aber keiner will Windräder oder Stromleitungen in seiner Nähe. Bei uns gibt es im 10 km Umkreis ein großes Umspannwerk mit dazugehörigen Hochspannungsleitungen, wo Süd-Ost Link einmal beginnen soll, einen Untergrund-Gasspeicher, mehrere Windparks und Solarfelder, eine große und eine kleinere Biogasanlage, ein großes und ein kleines Kohlekraftwerk, einen Braunkohlentagebau, eine Autobahn, ein vierspurige Bundesstraße und eine zweigleisige elektrifizierte Eisenbahnstrecke. Trotzdem ist die Umgebung lebenswert und es gibt sehr schöne und ruhige Plätze zur Erholung, so einen Campingplatz, Badeseen, Weinberge, einen Stadtwald und viele Wanderwege.


    Mein Verständnis für die allgegenwärtigen Bürgerinitiativen und Verhinderungs-Bündnisse hält sich sehr in Grenzen.

    Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Süd-Ost-Link beginnt doch irgendwo bei Wolmirstedt/Magdeburg oder liege ich das falsch? Wo gibt's denn da noch einen aktiven Braunkohletagebau? Der einzig verbliebene in Sachsen-Anhalt liegt im Mitteldeutschen Revier (Profen bei Zeitz). Der Tagebau Schöningen, welcher auf der Landesgrenze Niedersachsen/Sachsen-Anhalt bei Helmstedt liegt und so halbwegs in der Ecke, wurde bereits vor etlichen Jahren geschlossen.

    Oder bei viel Wind. Ich frage mich schon lange, warum das nicht gemacht wird. ...

    Weil es so aufwendig ist, das es in kleinem Maßstab (je Windrad) nicht lohnt. So viel Fördermittel kann man gar nicht bereit stellen um daran etwas zu ändern. Die Wasserstoffproduktion ist sehr energie- und wasseraufwändig, das 1000 kleine Mini-Produktionen keinen Sinn machen, außer man möchte das wenige Grundwasser in der Börde noch den Anwohnern und Bauern abgraben.

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    Wer nicht mit der Zeit geht, geht bei der eh schon kaum noch kommenden Kundschaft endgültig unter.

    In margenschwachen Segmenten, kann ich den Verzicht auf KK-Zahlungen durchaus nachvollziehen. Wenn der Computerladen vor Ort auf einem Lappi 5% Gewinn kalkuliert, um überhaupt gegen Online-Angebote bestehen zu können, wird er nicht die Hälfte davon nur wg. einer Kartenzahlung wieder abgeben wollen.

    ... Ich lese da immer, dass leider kein Service (der im 21. Jahrhunderts üblich ist) möglich ist.

    Mein persönlicher, zugegeben sehr subjektiver, Eindruck von der dt. Ostsee ist, das "kein Service" eher der Standard ist. Dabei spreche ich nicht unbedingt von Bezahlsystemen, weshalb mich das nicht wirklich verwundert.

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    Habe ich tatsächlich noch nie gesehen - und ich gehe oft ins Restaurant. Die gegenteilige Bitte sehe ich jedoch inzwischen regelmäßig.

    Ich auch nicht. Letztes Jahr in Schweden haben wir das genaue Gegenteil erlebt. In vielen Restaurants war die Barzahlung explizit nicht möglich, selbst wenn man gewollt hätte. Da klebte überall:

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    Das ist Deutschland.


    Elster ist voll zum kotzen. Ich gebe die Erklärungen per Post ab.

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    Ja, das ist Deutschland. Wenn der Bürger versucht dem Staat® eins auszuwischen, in dem er einen (ausnahmsweise) gut digitalisieren Prozess postalisch boykottiert und dann mit der Bearbeitungszeit unzufrieden ist. Finde den Fehler. :rolleyes: Von gut formulierter Kritik ganz zu schweigen.