Zitat
Original geschrieben von d@niel
und gerade ist es eben nicht "Monitor", sondern irgendwas anderes, das von der "Anti-Frankreich"-Kampagne in USA berichtet. Sicher auch ein alter Hut, aber wer eben die "french fries" in "freedom fries" umbenennt, der hat für mich einfach nur ein Rad ab! Und wenn sich ein Ort mit französischem Namen in "Freedom" umbenennt und die Organisatoren das auch noch "cool" finden.... naja. Und es ist eben nicht die Regierung, die sowas veranlasst, sondern das tumbe Volk.
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Bei aller berechtigten Kritik an der derzeitígen Politik der US-Administration, ich sehe das schon mit Besorgnis, aber ganz so einfach ist die Welt nun auch nicht.
Merkst du nicht, dass die Medien hier, genauso wie in den USA, ganz gezielt bestimmte Stimmungen und Meinungen erzeugen? Da wird gern zu solchen extremen Beispielen gegriffen, um zu zeigen, wie anti-europäisch das "tumbe Volk" wie du so schön sagst, doch angeblich ist. Das sind doch lediglich Randerscheinungen, die hier natürlich ganz besonders gern breitgetreten werden, aber wohl kaum Amerika an sich wiederspiegeln. Du solltest dir vor Augen halten, dass die hiesigen Medien keineswegs objektiv sind, und du spielst ihnen noch in die Hände, wenn du mit solchen "Reportagen" deine Thesen zu untermauern versuchst. Immerhin leben in den USA ca. 270 Mio. Menschen, von denen die wenigsten Gorge W. Bush gewählt haben. Und es sind auch nicht alle Amerikaner völlig bekloppt, wie das hier so gerne suggeriert wird.
Es gibt in den USA durchaus viele kritische Stimmen (auch in den Medien), nur wird das hier natürlich nicht so gern angesprochen, schliesslich passt das ja icht in unser Bild von den "dummen, gewälttätigen und rücksichtslosen" Amerikanern.
Man sollte sich bei allen "Infos" immer bemühen, beide Seiten der Medaille zu sehen, und nicht dankbar alles als "die" Wahrheit annehmen, was die Medien einem auftischen. Deren vornehmliches Ziel scheint es nämlich zu sein, die Welt immer so darzustellen, als sei die Welt kurz vor dem Abgrund, unser aller Leben permanent in unmittelbarer Gefahr.
Und die Schuldigen dafür sind natürlich immer leicht ausgemacht, denn die Opfer verteidigen sich ja schliesslich nur gegen die Unterdrückung der westlichen Welt, wohingegen diese ausschliesslich nach Macht und Geld strebt.