Man will aber auch die Leute im Job halten. Wenn jemand anderswo (z.B. bei einem anderen Eisenbahnunternehmen) genausoviel verdient mit weniger Arbeitszeit, dann kann das bei so manch einem durchaus ein Grund sein, den AG zu wechseln. Soll ja auch so Leute geben, die z.B. eine Familie/ Hobbys haben usw
klar, wenn ein Job nicht mit der Familie vereinbar ist, gilt es einen Weg zu finden - aber das ist mMn alles weit weg von irgendwelchen Streikmassnahmen.
Stimmt, die arbeiten dann beispielsweise 4-5 Tage in Folge immer von 20-6 Uhr.
Lokführer aber z.B. in Folge:
5-14 Uhr (Zeiten natürlich gerundet, echte Schichten starten mit krummen Uhrzeiten)
16-3 Uhr
16-3 Uhr
20-9 Uhr
dann am besten 36 Stunden Ruhe (EVG-Tarif) und du kannst direkt am Folgetag um 21 Uhr wieder in die Nachtschicht starten ohne einen einzigen vollen Kalendertag frei zu haben. Oder auch Dienstbeginne um 1 oder 3 Uhr früh dürften in den von dir genannten Dienstleistungen nicht vorkommen.
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ja, isso. Poliozei-Wechselschichten sehen quasi aehnlich aus, von wegen 4-5 Tage immer nachts... das waere wir bei Deinen 2x 16-3h. Und ja, es *ist* shice. Es ist problematisch fuer manche, auch koerperlich.
Jetzt mit 'Augen auf bei der Berufswahl' zu kommen, waere vermessen, wuerde ich aber gerne sagen.
Und sicherlich kann man auf Sicht da 'vernuenftige' Loesungen finden, vielleicht sogar Dein angesprochenes 4x 20-6, 4x frei, dann 4x 5-15, 3x frei... Wieauchimmer, bloss nicht ganz so sprunghaft wie bisher.
Es gibt sicher auch Leute (theoretisch mich eingeschlossen, bloss nicht auf'm Zuch) mit praeferierter Nachtschicht plus Bereitschaft - ich kenne 7x 12-03, und die Folgewoche genauso. Ok, meist Bereitschaft, aber den Buerokram (online, HomeOffice) gepflegt nachts wegarbeiten, wenn eh' keiner anruft... Und nein, das geht *nicht* als Angestellter mit ArbZG etc 