Beiträge von Avalanche

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "Reinstressen" vorallem beim Lernen usw. nichts bringt. Einfach "gemütlich" lernen, und wenn man die Sachen bereits ein paar Mal wiederholt hat, und das Gefühl hat, es geht nicht mehr, einfach aufhören mit dem Lernen. Und wenn ich dann am Abend vor der Prüfung das Gefühl hatte, nichts mehr zu wissen von dem Gelernten, dann wusste ich, dass es am nächsten Tag klappen wird ;) Klingt vielleicht sehr paradox, aber wenn ich alles mehrmals durchgelesen hatte, dann war mir klar, dass ich es am nächsten Tag drauf hatte.


    Das schlimmste, meiner Meinung nach, ist es, wenn man sich kurz vorher (womöglich noch kurz vor der Prüfung) verrückt macht von wegen "Wie war das mit dem xy nochmal... mist... schnell nochmal nachschauen...". Ich hab mich einfach nicht beirren lassen, hab die Unterlagen auf keinen Fall mehr angesehen, und mich auch aus den üblichen Gesprächen der Klassenkameraden kurz vor Prüfungen ("Kannst du dies... und das...??") komplett herausgehalten. In der Prüfung lief es mit dieser Methode immer wie geschmiert.


    Aber wenn man nicht ordentlich gelernt hat, dann bringt in der Prüfung auch der beste Traubenzucker und die gesündeste Ernährung nix. Ein Lehrer meinte damals vorm Abi mal "und wenn ihr dann während der Prüfung irgendwann das Gefühl habt, es geht nix mehr, dann legt den Stift einfach hin, esst meinetwegen etwas, schaut aus dem Fenster. Denkt an irgendwas, nur nicht an die Prüfung. Ja... meinetwegen auch an Pamela Anderson aber nicht an die Prüfung (komisch warum er dabei mich angeschaut hat ?! :rolleyes:;) ).


    Ansonsten sollte man Ratschläge in dieser Hinsicht von mir nicht unbedingt beachten, ich hab bereits 2 Jahren vorm Abi fast komplett aufgehört zu lernen, und dann jeweils einen Tag vor den Abiprüfungen mit dem Lernen angefangen ;) Für den Aufwand war der 3,6er Schnitt aber doch ganz okay ;)

    Während dem Zivildienst studieren??? Wie soll das gehen? Zeit, um in die Vorlesungen zu gehen, hätte man dann sicherlich keine mehr. Und so ein Studium ist arbeitsintensiver, als man glauben mag. Davon mal abgesehen denke ich, dass das ohnehin nicht hinhauen sollte. Meine Hochschule wollte z.B. einen Lebenslauf haben und auch wissen, ob ich den Zivil/Wehrdienst bereits abgeleistet habe. Wird blöd kommen, wenn man da sagt "mache ich im Moment". Ich sehe da keine Chance.

    Was heißt idealistisch. Ich spreche eigentlich nur aus Erfahrung, und habe die Wertungen meiner Ausführungen auch eher an den genannten A3 angelehnt.


    Ich bin eben seit ein paar Jahren begeisterter Schrauber und bin eigentlich fast wöchentlich in meiner Lieblingswerkstatt, entweder um zu schrauben, oder einfach nur "abzuhängen". Da sieht man auch sehr viel. Motorschäden bei gut 100.000 km genauso wie Autos, die bei 400.000 km noch den ersten Motor drin haben. Ich möchte damit ausdrücken, dass man das alles überhaupt nicht pauschalisieren kann.


    Nun und meine Erfahrungswerte zeigen, dass es mit hohen Kilometerständen (und die genannten 170 tkm empfinde ich als noch nicht sooo hoch) nicht unbedingt Probleme geben muss. Vorallem für den genannten Preis...


    Edit: Also bevor ihr mich nun alle noch für verrückt erklärt. Ich kann euren Argumentationen durchaus folgen und an sich sind sie ja wirklich nicht falsch. Man sollte nur nicht immer alles verallgemeinern. Mein Wintergolf mit seinen 260 tkm fährt noch wie eine eins, und in den letzten 2 Jahren bekam er nur mal neue Zündkerzen und den jährlichen Ölwechsel. Und auch den TÜV vor dem letzten Winter hat der Wagen anstandslos bestanden. Und ich möchte nicht behaupten, dass ich den Wagen sonderlich Pflege, zumal er nur im Winter gefahren wird.

    Ich hatte mal einen Audi 100 (war damals 13 Jahre alt) mit "180.000 km". Naja die Realität waren eher knappe 300.000 km (weiß ich relativ sicher), aber war egal, er hat mich nie im Stich gelassen, und lief und lief und lief... und läuft vermutlich auch heute mit seinen 16 Jahren immernoch irgendwo da draußen ;) Es hätte mich nur gestört, wenn ich für den Wagen Geld bezahlt hätte :D

    Damit wollte ich vorallem ausdrücken, dass die Hersteller auch heute keine rostfreien Auspuffe verbauen. Im übrigen kann sogar das bei Auspuffen verwendete Edelstahl rosten, nur eben viel viel schwerer, als das herkömmliche Stahl. Vorallem rostet es nicht so schnell durch. Ein Wagen, der wenig bewegt wird, braucht im übrigen schneller einen neuen Auspuff, da vorallem durch Kurzstrecken sich das Kondenswasser im Auspuff sammeln kann.



    Edit: 110.000 km und 12 Jahre sehe ich aber eher ein als 9 Jahre und 60.000 km. Das wären gerade mal ~ 6666 km pro Jahr. Natürlich müssen die alle nicht "unsauber" sein. Keine Frage. Aber wenn man bedenkt, WIEviele Tachos heutzutage zurückgedreht sind, dann nehme ich doch lieber dem Alter entsprechend realistische Laufleistungen. Zudem möchte ich nochmal auf meine obigen Ausführungen hinweisen. Einen Wagen, der sowenig bewegt wurde, möchte ich auch nicht haben wollen. Da hat man viel häufiger Mängel und Defekte, als für die Laufleistung "normal" wären.

    Mal zu den Links von AdministratorDr:


    Mir würde es schon ein wenig verdächtig vorkommen, wenn ich einen 9 Jahre alten Wagen mit gut 60.000 bzw. 80.000 km angeboten bekommen würde.... dann lieber weniger für einen ehrlichen Kilometerstand bezahlen. Aber so wenig fährt ja kaum jemand. Natürlich wird jetzt wieder das "Opa"-Argument kommen, aber ich denke mal dass dies in der Realität seltener vorkommt, als es (vorallem gern von Händlern) als Argument verwendet wird.


    Edit: Davon mal abgesehen möchte ich lieber ein Auto, das auch gefahren wurde, und nicht nur herumstand, was ja im Endeffekt noch schlimmer ist. Mein Nachbar hat sich vor 1,5 Jahren einen Wagen gekauft, der dann erstmal ein Jahr lang fast nur draußen stand, bevor er richtig angemeldet wurde. Tja den TÜV hat die Kiste nur sehr schwer bekommen, da der Rost inzwischen sehr gut zugelangt hat ;)

    Die Werksangabe für den 1.8er liegt bei 7,6 Litern Super. Das ist doch an sich absolut nichts außergewöhnliches für so einen Motor.


    Zudem kann man bei einem Auto mit 170.000 km eher davon ausgehen, dass es nicht mehr mit den ersten Stoßdämpfern etc. herumfährt. Bei 100.000 km schon eher. Einzig aussagekräftig ist es ohnehin nur, wenn man die Geschichte des Wagens ein wenig zurückverfolgen kann, und weiß, was schon alles ausgetauscht worden ist.


    Zitat

    Dämpfer, Kupplung, Zahnriemen, Auspuff, Aufhängungsteile (Gummis, etc), Lima, Anlasser, Batterie...


    Dämpfer: Siehe oben.
    Kupplung: Ich kenne Leute mit 2 Jahre alten Wägen (und das sind keine Einzelfälle!) mit im Schnitt weit unter 100.000 km, die nicht mehr die erste Kupplung drin haben. Die kann immer kaputtgehen. Natürlich ist das bei höherer Laufleistung wahrscheinlicher, aber ich würde da nicht all zu viel Angst haben.
    Auspuff: Wer bei 170 tkm noch den ersten hat... den möcht ich sehen ;)
    Batterie: Siehe Auspuff


    Lima und Anlasser, ja das sind schon eher die Sachen, die ich so nicht als Verschleissteil klassifizieren würde.


    Außerdem bleib ich dabei, der Preis ist Top. Die Karre wäre beim Privatverkauf locker nochmal nen 1000er mehr wert. Natürlich wenn wir davon ausgehen, dass der Zustand soweit ganz gut ist.

    Noch als Ergänzung: An dem Tag, an dem man einen Wagen abgemeldet hat, darf man noch mit diesem herumfahren. Lässt sich ja, wie bereits erwähnt wurde, alles belegen. Und damit meine ich nicht nur die Heimfahrt von der Zulassungsstelle.

    Oft sind solche Vorhaben zwar machbar, aber die Praxis hat gezeigt, dass sich der Aufwand nur selten lohnt. Adapterscheiben und dann die Einzelabnahme beim TÜV... etc. Das geht alles sehr unnötig ins Geld, und es gibt ja immerhin fast jede Felge in allen erdenklichen Lochkreisen und auch verschiedenen ET's zu kaufen. Ich würde mir den Stress nicht geben wollen. Zumal sich der TÜV bei soetwas gern und oft querstellt und man allerhand Gutachten und Nachweise erbringen muss. So sind sie eben... ;)

    Nun, wie du da nun rauskommen kannst, das kann ich dir im Moment auch nicht genau beantworten.


    Was aber das Studium angeht: Wenn du dich dieses Jahr für ein Studium anmeldest, welches einen NC hat, und du genommen werden würdest, aber aufgrund des Zivildienstes nicht kannst, dann bist du im Jahr darauf in jedem Falle bevorzugt.


    Zudem hättest du ein weiteres Jahr Wartezeit, was es nochmal einfacher machen würde, einen Studienplatz zu bekommen.