Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "Reinstressen" vorallem beim Lernen usw. nichts bringt. Einfach "gemütlich" lernen, und wenn man die Sachen bereits ein paar Mal wiederholt hat, und das Gefühl hat, es geht nicht mehr, einfach aufhören mit dem Lernen. Und wenn ich dann am Abend vor der Prüfung das Gefühl hatte, nichts mehr zu wissen von dem Gelernten, dann wusste ich, dass es am nächsten Tag klappen wird
Klingt vielleicht sehr paradox, aber wenn ich alles mehrmals durchgelesen hatte, dann war mir klar, dass ich es am nächsten Tag drauf hatte.
Das schlimmste, meiner Meinung nach, ist es, wenn man sich kurz vorher (womöglich noch kurz vor der Prüfung) verrückt macht von wegen "Wie war das mit dem xy nochmal... mist... schnell nochmal nachschauen...". Ich hab mich einfach nicht beirren lassen, hab die Unterlagen auf keinen Fall mehr angesehen, und mich auch aus den üblichen Gesprächen der Klassenkameraden kurz vor Prüfungen ("Kannst du dies... und das...??") komplett herausgehalten. In der Prüfung lief es mit dieser Methode immer wie geschmiert.
Aber wenn man nicht ordentlich gelernt hat, dann bringt in der Prüfung auch der beste Traubenzucker und die gesündeste Ernährung nix. Ein Lehrer meinte damals vorm Abi mal "und wenn ihr dann während der Prüfung irgendwann das Gefühl habt, es geht nix mehr, dann legt den Stift einfach hin, esst meinetwegen etwas, schaut aus dem Fenster. Denkt an irgendwas, nur nicht an die Prüfung. Ja... meinetwegen auch an Pamela Anderson aber nicht an die Prüfung (komisch warum er dabei mich angeschaut hat ?! ![]()
).
Ansonsten sollte man Ratschläge in dieser Hinsicht von mir nicht unbedingt beachten, ich hab bereits 2 Jahren vorm Abi fast komplett aufgehört zu lernen, und dann jeweils einen Tag vor den Abiprüfungen mit dem Lernen angefangen
Für den Aufwand war der 3,6er Schnitt aber doch ganz okay ![]()