Ich schließe mich den Glückwünschen doch glatt mal an!
Luposen
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Ich schließe mich den Glückwünschen doch glatt mal an!
Luposen
Ist schon ne Weile her, aber lustig war es trotzdem...
Ich war im Abi und schon volljährig, als ich gemustert wurde. Das hieß im Klartext, daß ich gegen 9 Uhr morgens im Kreiswehrersatzamt zu sein hatte. Was macht man also? Richtig, mal meldet sich von der Schule ab und feiert den Abend vorher erst einmal. Bei der Feier haben wir dann festgestellt, daß 3 von uns zusammen gemustert werden sollten an diesem Tag. Feuchtfröhliche Feier, die sich durch die Nacht zog (wir machen durch, Schlafen lohnt sich eh nicht mehr), morgens Katerfrühstück reingewürgt und ab dafür. Zur der Zeit hatte ich noch nen dicken Volvo 740 Kombi (der Panzer eben) und versuchte dann dort krampfhaft, eine Parklücke zu fiden. Nach etwas franzöisch einparken (drück, schubs) waren wir dan endlich im Gebäude.
Wir trampelten dort rein (lange Haare, fertige Klamotten, noch ne leichte Fahne und total übermüdet), als uns dann eine Schreibtischkraft naserümpfend aufforderte, noch Platz zu nehmen und zu warten. Es dauerte keine 10 Minuten, dann lagen wir 3 dort im Wartezimmer und pennten. Die Tür flog auf und irgendso ein Bundeswehrheini brüllte in die Runde" Aufstehen, wir sind hier nicht im Bahnhofsklo", wodrauf ich dann sagte "Schnauze halten, wir sind hier nicht beim Bund". Fand er nicht sonderlich witzig und nahm mich zur Musterung mit.
Das Übliche folgte: Urinprobe (war kein Problem, im Gegenteil). Bei dem Sehtest schlief ich dann wieder ein und als sich der musternde Arzt laut motzend darüber beschwerte, meinte ich nur, daß ich doch eh ne Brille habund es wohl besser wäre, meine Augen von einem richtigen Arzt prüfen zu lassen. Das fand auch der nicht witzig. Atteste hatte ich keine dabei (es gab nichts zu attestieren), dafür verlangte ich beim "drückundhusttest" eine zweite Person im Raum. Der Arzt meinte, das wäre nicht üblich und nicht nötig. Als ich ihm dann sagte, ich könne ja eventuell aus Reflex zuschlagen, wenn er zu fest drückt und dann hätte ich gerne einen Zeugen, um nicht verklagt zu werden, ging es auf einmal doch..:D
Die üblichen Frage folgten: "Nehmen Sie Drogen?" Ich: "Klar: Koffein, Nikotin, Alkohol" Komisch, diese Antwort hat ihm auch nicht gefallen "ggg". "Haben Sie etwas getrunken?" Ich: "Ja, riechen Sie das nicht oder sollten Sie Ihre Nase prüfen lassen?" Kam auch nicht so richtig an...
Meine Verweigerung hatte ich im Auto liegen, bin also, während die anderen gemustert wurden (Ich war nicht dabei, aber einer von denen ist wohl etwas zu deutlich geworden und hatte anschließend eine Anzeige wegen Beleidigung am Hals), zum Auto gewackelt und gab die dann ab. Komischerweise wollte mich auch keiner zur Verpflichtung überreden;)
Die Verweigerung selbst hatte ich schreiben lassen (ich glaube vom CVJM oder so) und habe diese nicht einmal selbst unterschrieben. Es funktionierte trotzdem. Auch wenn das etwas offtopic ist: Man wird nachwievor zur schriftlichen Lüge gezwungen in diesem Land, da eine Verweigerung ausschließlich aufgrund religiöser Argumente anerkannt wird. Ich war und bin kein Christ und war daher gezwungen, trotz besseren Wissens etwas von Gott und Geboten zu schreiben. Es widert mich an, daß man dazu gezwungen wird. Ich habe verweigert, weil ich Zivildienst machen wollte, weil ich dem Bund nichts abgewinnen konnte und ich mich nicht in lächerlich kleinkarierte Befehls - und Gruppenzwänge einordne. Irgendwelche für mich lachhaften religiösen Gründe gibt es für mich nicht.
Lange Rde, kurzer Sinn: Völlig übermüdet gewesen, T2 gemustert (T1 wegen der Brille nicht), Verweigerung abgegeben und mich schlapp gelacht. Kaum waren wir nämlich aus der Tür raus, stellte ich fest, daß mir gerade ein Opel von den Y-Tours in die Beifahrertür gefahren war. Und siehe da, das wyar der Kerl, der da so dämlich rumgebrüllt hatte. War also doch lohnend, dieser Tag (Y hat auch ganz brav mir ne neue Tür bezahlt)
Luposen
Ist schwer zu sagen....Du schaust Dir doch sicherlich zum Jahresanfang an, wieviel Steuer Du unter Umständen zurückbekommen würdest. Und da hast Du sicherlich einen gewissen Freiraum, bei dem Du Dir nicht sicher bist, ob Du dieses Geld bekommen könntest. Und jetzt rechner einfach: Rechen diesen Freiraum aus bzw schätze ihn, ruf nen Steuerberater an und frag den, wieviel er für Deine Steuererklärung haben will und wäge dann ab. Wenn es sich dann immer noch lohnt, geh hin und beauftrage den Menschen.
Bei uns ist das so, daß wir jetzt zB eine Steuererstattung im satten 5stelligen Bereich erwarten...da ist die Frage, ob man sich einen Steuerberater nimmt, eher akademisch.
Luposen
PS: Ein Anruf bei einem Steuerberater und/opder ein Gang zur Verbraucherzentrale ist quasi kostenlos und oft effektiv
Ich frag mich, warum man überhaupt das Thema Kopieren so hochkocht. Alle tun ja gerade so, als habe man mit dem Kopieren erst mit der Erfindung von Tasuchbörsen und mit den privaten CD-Brennern angefangen. Früher haben wir Platten auf Kassetten überspielt, Kassetten auf Kassetten usw...niemanden hat es gestört. Die Sache war eindeutig, nämlich daß das legal war und fertig. Wir haben einfach per Post Kassetten verschickt. Ist doch im Grunde das Gleiche, nur daß man die heute per Datenleitung verbreitet.
Dann kamen (noch vor der Verbreitung von Billigbrennern) die ersten Probleme. Ich sag nur DAT und DLT, bei denen man per Hardware versuchte, das Kopieren zu unterbinden. Die Begründung war im Grunde dieselbe, die man auch heute noch hört: Mit der Möglichkeit der Digitalkopie habe der Kunde kein Interesse meht am Original, weil die Kopie qualitativ gleichwertig sei. Ist doch Blödsinn: Früher analog auf analog kopiert, heute digital auf digital - ist doch gleich!
Als Mitte der 80er die ersten CD´s auf dem Markt kamen, waren die Scheiben billiger als Vinyl. Da habe ich normalerweise für eine CD nicht mehr als 10 DM gezahlt, sprich heute wären das 5 Euro! Und heute verlangt man für die gleiche CD 20 Euro! Das sehe ich einfach nicht mehr ein. Ich hagbe über die Jahre eine große Sammlung mit über 1500 Original-CDs zusammengetragen, kopiere heute aber auch lieber. Die Musikindustrie leistet sich heute zumindest musikalisch völlig unterbelichtete Tittchentussen wie Spears (sorry, ist aber so...), zahlt dort Unsummen an Gagen (die verdient an einer Platte mehr als echte Musiker wie Led Zeppelin im Leben zusammenbekommen haben) und beschweren sich dann über eine schlechte Konjunktur. Tja, Leute, die ist hausgemacht! Produziert wieder Musik statt Schrott, bezahlt wieder normale Gagen statt Phantasiegehälter und bleibt preislich im Rahmen (maximal 10 Euro für eine CD) und dann hören die Leute auch wieder auf, zu kopieren!
Luposen
Der Hauptpunkt wurde schon von Jeeves genannt: Abschreibungen!
Fahrzeuge (möglichst pro Haushaltsangehöriger Person eins). Dieses muß allerdings im Rahmen der Einkommenserzielung genutzt werden, sprich entweder für die Fahrten zur Arbeit oder beim Selbstständigen als Betriebsmittel.
Fremdgenutzte Immobilien: Wohnung und/oder Haus kaufen, möglichst aufwendig sprich teuer renovieren (dafür gibt es teilweise massive staatliche Förderungen) und vermieten. Sehr interessant ist hier (zB für uns) das Modell, ein altes Haus aufzukaufen, zwangsrenovieren (Denkmalschutz, da stellt der Staat kostenlose sprich zinsfreie Darlehen zur Verfügung, und danach im Rahmen der WBS-Förderungen dem städtischen Sozial - oder Wohnungsamt zur Verfügung zu stellen) Selbstverständlich sind alle Aufwendungen steuerlich geltend zu machen, natürlich kann ich die mietfreie Zeit, in der aufgrund der Renovierung nicht vermietet werden kann, als besonderen Härte steuerlich geltend machen)
Zudem kann ich auch die Rückzahlung der zinsfrei gewährten Sanierungsdarlehen absetzen...oder gleich zur weiteren Kreditsicherung dieses zinslose Geld fest anlegen (Achtung, Zinsabschlagssteuer berechnen!) und das damit regulär verzinste Darlehen voll steuerlich absetzen. Ist ein reines Rechenexempel. Zu teuer darf die Immobilie auch nicht sein, damit der Staat darin kein gewerbmäßiges Handeln sieht. Damit würde nämlich ein neues Steuermodell, das in diesem Fall garantiert schlechter wäre, durchgesetzt)
Unterhalt: Es ist zumindest steuerlich hilfreich, wenn man Unterhalt leistet. Sei es fürs eigene Kind, dem man das Studium finanziert, sei es für die Eltern, deren Altenheim mal zahlt, sei es für ein nichteheliches Kind, für das man gemäß der Düpsseldorfer Tabelle unterhaltspflichtig ist. Eine Unterhaltszahlung für Verwandte ist grundsätzslich bis zur Verwandtschaft zweiten Grades voll steuerlich in Abzug zu bringen.
Versicherungen: Arbeitet man selbstständig, sind ganz klar, BUZ, Haftpflicht und eine Reihe weiterer Versicherungen steuerdrückend. Als abhängig Beschäftigter lohnt sich ein Blick Richtung Riesterrente. Hier lohnt es sich oft, hoch einzusteigen, weil das dort gelagerte Kapital nicht der üblichen Zinsabschlagsteuer unterliegt. Oft lohtn sich auch ein Blick auf die privaten Krankenkasse... so kann man die Ausgaben für die private Krankenkasse absetzen, was auch trotz der oft teureren Kassen lukrativ sein kann.
Gesundheit: Hat man Diabetes, starkes Übergewicht, sonstige Einschränkungen, die von Ärzten bestätigt sind, kann man Sonderausgaben wie diätetische Nahrung etc steuerlich als Härte geltend machen - in der Regel geht dies pauschalisiert, sprich ohne Nachweispflicht.
Generell gilt: Wer genug verdient, um sich darüber ernsthaft Gedanken machen zu müssen, der sollte unbedingt einen guten Steuerberater sich holen. Wichtig dabei ist, daß man diesem Menschen vertraut und dort Klient bleibt. Es ist kontraproduktiv, gerade bei Langzeitabschreibungen jährlich den Steuerberater zu wechseln.
Luposen
Also, was manche Leute hier unter Punk verstehen, ist schon seltsam...Ich muß da CrazyD Recht geben.
Und auch die Assoziation´"Punk = Dreckklamotten" ist schlicht falsch.
Aus welcehr Zeit stammt ihr denn? Ich habe hier das Gefühl, daß die meisten hier schlicht zu jung sind, um noch echten Punk gelebt zu haben. Gelebt deshalb, weil Punk viel mehr war als Musik, mehr war als das Aufzählen von irgendwelchen Punkgrößen (wieso hat hier eigentlich noch keiner das Urgestein des Punk erwähnt, die Sex Pistols!?). Nein, Punk war ein Lebensgefühl, Punk wurde auch hier in Deutschland gerade groß, als das Umdenken in der Jugend kam...nicht das 68er Geseiere, sondern das Einsehen, daß man in dieser Gesellschaft kaum noch weiterkommt und das die Gesellschaft hier derart degeneriert ist, daß man soweit angepaßt wird, bis man selbst nicht mehr echt ist. Es war ein Gefühl, sich gegen die Masse abzusetzen und dennoch nicht isoliert zu sein, eben weil man nicht der Einzige war, der so fühlte...Schwer zu erklären, aber Punk war eine Lebenseinstellung, nicht nur eine Musikrichtung. Punk lebte, man konnte nicht Punk auf Platten pressen (jaja, damals gabs noch keine CD´s und wir alle sind noch mit MonoKassettenspielern won Telefunken und Co durch die Gegend gestiefelt), nein Punk mußte man fühlen, mitsingen bzw gröhlen, mittanzen (headbanging, pogen und so...autsch, wenn ich nur dran denken, knacken meine Knochen)
Die Toten Hosen wurden hier auch einmal erwähnt...Wer erinnert sich noch an das "Wort zum Sonntag", ein Song von den Hosen, den ich wirklich noch als Punk bezeichnen will: "Solange Johnny Thunders lebt, solange bleib ich ein Punk, solange es wass zu trinken gibt, dauern alle unsre Feste an" Stimmt...auch wenn Johnny mittlerweile tot ist, stimmen die Zeilen auch für mich noch immer.
Ich höre eigentlich seit Anfang der 80er Punk (und damals war ich noch nicht allzu alt). Punk ist und war für mich:
Slime
Boskops
Goldene Zitronen
Angefahrene Schulkinder
Amoklaufende Frittenbuden
Keilerkopf
Megaherz
Doppelbock
Schweisser
Fahrenheit
Ärzte (auch wenn die mittlerweile zu kommerziell sind)
Toten Hosen (siehe Ärzte)
Ramones
Sex Pistols
usw...
Die Liste ließe sich fast beliebig verlängern, aber die meisten echten Punkbands sind tot. Was auch logisch ist, schließlich hatte Punk mit Kommerz nichts gemein. Im Gegentiel, das war ein Widerspruch, an dem für die gerade Ärzte und Hosen ihre Glaubwürdigkeit als Punkrocker verloren haben...Auf jeden Fall lebt für mich der Punk noch. Punks gibt es nicht mehr, irgendwie ist die gesamte Bewegung tot und ich schätze, daß die heutige Jugend davohn nicht mehr weiß als "die stinken" und fertig. Schade.
Luposen
Cool - gefällt mir!
Also, diese Idee ist an sich nicht sonderlich neu...glaubt es oder nicht, ich hab in einem gemoddeten Chieftech auf ner LAN-Party vor ein paar Monaten schon so nen Anzünder gesehen. Der saß allerdings statt des Powerbuttons im Gehäuse.
Aber die Idee des Aschenbechers im 5,25 Zoll Schacht ist echt geil...vielleicht setze ich mich mal dran und bastel so ein Teil. Sicherlich wird man dort auch den Anzünder reinpacken können.
Luposen
Supergut!
Jetzt muß sogar der alte Rau noch lernen, was UMTS ist "ggg"
Luposen
Ich verstehe die Frage nicht, ich verstehe den ganzen Thread nicht.
Hier wird über Krieg gesprochen, über Mord an der Zivilbevölkerung, über Leid, über Hunger, über Gewalt.
Ich kann und möchte überhaupt nicht verstehen, wie man so etwas rechtfertigen kann. Die Politik soll für die Menschen da sein, nicht ihr Leben kosten.
Aber auch, um politisch zu werden:
Ginge es den USA lediglich dadrum, einen sogenannten "Schurkenstaat" zu beseitigen, um Menschenrecht durchzusetzen, müßten die USA dann nicht auch die Türkei angreifen (Völkermord an den Kurden), müßten die USA dann nicht Israel den Krieg erklären (Völkermord an den Pakistani), müßten die USA dann nicht sich selbst angreifen (Verletzung der Menschenrechter afghanischer Soldaten und Freischerler)!? Diese Liste ließe sich sicherlich noch erheblich verlängern, zB Rußland (Tschetschenien).
Nein, es geht doch nur um zwei Sachen: Erstens eine geknickte Ehre eines Bush Junior, der es offensichtlich nicht verträgt, daß schon sein Vater sich am Irak die Zähne ausgebissen hat und ums Öl. Öl ist Macht, und damit ist Hussein gefährlich. Sämtliche sogenannten Argumente, die bis jetzt aus dem Whitehouse kamen, waren doch gelinde gesagt ein Witz. Schurkenstaat? Will Bush jetzt den gesamten nahen Osten angreifen, der ja laut seinem Diktus im Grunde samt und sonders "schurkig" ist? Es gibt bis jetzt auch keinerlei Beweise für eine direkte Unterstützung von Terroristen - so gerne die fehlenden Beweise unter den Tisch gekehrt werden. Auch Beweise für die Produktion bzw den Besitz von ABC-Waffen wurde nicht gefunden - deshalb muß wohl jetzt auch eine Kurzstreckenwaffe, die ganz nebenbei leer war, dafür hinhalten.
Außerdem: Mit welchem Recht verbietet die USA dem Irak überhaupt den Besitz dieser Waffen? Atommächte gibt es sowieso schon zu viele, und niemand kann wohl ernsthaft einem Staat verbieten, sich zu bewaffnen. Mit der gleichen Logik könnten wir auch die USA dafür angreifen, daß die USA selbst solche Waffen baut, besitzt und verkauft.
Wenn man sich die letzten Kriege anschaut, die die USA vom Zaun gebrochen haben (Vietnam, Cuba, Irak, Afghanistan, Luftangriffe auf Libyen, nur um eine sehr unvollständige Liste zu zeigen) , stellt sich die Frage, wer hier der gefährliche Staat ist...Bestimmt nicht der Irak, der es trotz jahrelangen Embargos geschafft hat, zu überleben.
Nein, einen Krieg gegen den Irak kann man nicht rechtfertigen oder gutheißen. Es widert mich an, daß Bush trotz seiner Hatz und Kriegstreiberei mehr Mitläufer a la Blair hat als vernünftige, denkene Menschen wie Putin, die einen Krieg kategorisch ablehnen. Auch von unserer Regierung bin ich (nicht nur in dieser Hinsicht) maßlos enttäuscht, da diese lieber die Wähler belügt und Soldaten in Kuwait stationiert als sich an konkrete Aussagen (O-Ton Schröder: "Nein zu Krieg") zu halten.
Noch etwas: Der Irak ist politisch nicht sehr stabil. Würde dort jetzt der jetzige Machthaber Hussein ermordet oder anders entfernt, kann man davon ausgehen, daß jahrelange Kriege von dortigen Warlords folgen werden, die sich um die Macht prügeln. Unkontrollierbarer Bürgerkrieg wäre die Folge, der noch mehr unschuldige Opfer kosten würde. Gewonnen hätte man so überhaupt nichts, weil dann auch die Ölvorräte, um die es ja im Grunde geht, kaum kontrolliert wären.
Ich kann nur hoffen, daß der Krieg nicht kommt - und sollte es doch so sein, hoffe ich, daß die USA diesen deutlich verlieren. Einen selbsternannten Weltpolizisten, der mordet, wo es ihm gefällt, kann niemand ernsthaft befürworten.
Luposen