Beiträge von Luposen

    T-bold47


    Zitat

    Das Herunterfahren ist ja ein Programm wie "Beenden" unter Windows. Damit ist der Server zwar nicht mehr in Betrieb, aber immer noch laufen die Lüfter usw.


    Das kannst du nicht allgemein so sagen. Wenn Du damit die Nachlaufzeit der Lüfter meinst - die gibt es tatsächlich, aber diese produziert ja keine Wärme, sonder führt diese ab. Was allerdings unter Umstände auch bloß ein Rumschaufeln von heißer Luft bedeutet - da muß einfach eine stetige Zirkulation mit kälterer Außenluft (aber bitte gefiltert!) stattfinden. Das könnte man prima mit einem getrennten System erreichen.


    Es kommt total auf den Server und auf die Software ab, wie die Kiste runterfährt. So können manche dedizierte Server gezielt einzelne Platten und/oder CPU´s im laufenden Betrieb bei Überhitzung abschalten und die Aktivitäten verlagern - so kann einerseits ein Hardwaredefekt vermieden werden und andererseits der Betrieb aufrechterhalten werden.


    Auch der Vergleich mit dem "Beenden" von Windows hinkt, wenn das OS kein Windows ist - so sichert zB Novell nur die flüchtigen Daten im RAM bzw von den Cachecontrollern und schaltet ab - ein "Herunterfahren" in üblichen Sinne benötigt dieses Betriebssystem nicht. Anders gesagt: Je nach Last brauchen Windows-Server teils erhebliche Zeit länger, um ordnungsgemäß abzuschalten.


    Eine weiter Möglichkeit, die sich Euch bieten würde (allerdings wäre dann ein nicht absehbarer Datenverlust einzukalkulieren: Ganz simpel bei Überhitzung den Server ausschalten! Sprich, wenn ein externer Sensor die Raumtemparatur für zu hoch befindet, einfach die Stromzufuhr kappen. Wär aber nicht gerade doll. Das einzige, was mir für dich bzw Euch dort einfällt: Verteilung der Server auf mindestens zwei Räume (über Gigabit verbunden), pro Raum zwei Klimaanlagen, pro Server eine eigene USV - dann kann man weiterreden.


    Stefan
    Besser erklären kann man es nicht! Wenn der Server lange auch ohne reguläre Stromquelle am Laufen gehalten werden muß, kommt man mit einer herkömmlichen Akku-USV nicht weiter. Bei extrem ausgelegten Systemen, die über ein Notstromdieselaggregat verfügen, überbrückt die USV lediglich die Zeit zwischen Stromausfall und Anfahren des Diesels.


    Luposen

    @ Handyjunkie


    David, Joshua, Sarah...


    Das mögen Namen sein, die sicherlich nicht nur Dir gefallen - aber tweet suchte doch Namen ohne religiösen Hintergrund - und gerade diese 3 strotzen doch nur so vor Religiösität. Ich jedenfalls würde keinen davon nehmen oder tragen wollen.


    Michael:
    Daß Robin eine gute Wahl als Zweitname ist, haben wir uns auch gedacht;)


    Luposen

    @AdminsitratorDr


    Eben! Wer definiert dort bitte, was ein Spiel ist, was Lernsoftware ist, was vielleicht beruflich genutzte Simulation ist...


    Ich frage mich sowieso, was das eigentlich soll - es besteht ein gigantischer Unterscheid zwischen Glücksspiel und PC-Games. Aber ehrlich gesagt: Solange nicht unsere Regierung einen ähnlichen Schwachsinn mit der Begründung von Gewalt und Brutalität in den Spielen (frei nach den Schulanschläge wie Erfurt) durchziehen will, kann ich mich drüber amüsieren - ich lebe ja nicht dort...


    Luposen

    tux


    zugegeben, stolze 430 Euro wären wirklich sehr viel


    Aber gerade der hier genannte Laden bedient primär Early Adopters, die eben, um ein Gerät so früh wie möglich zu bekommen, tief in die Tasche greifen. Sobald das T600 auf dem Massenmarkt ist, dürfte dieser Preis drastisch fallen - als realistisch würde ich persönlich einen Preis um die 300 einstufen.


    Luposen

    Jochen Piro


    Ich wollte Dich nicht als Hampel bezeichnen...Das ist mir fern.
    Fakt ist einfach, daß der Golf extrem verbreitet ist - und unser AdministratorDr wollte wohl kein Allerweltsauto fahren.


    Wenn ich den Preis eines Golfs nehme und schaue, was ich sonst dafür bekommen kann (als Beispiel möchte ich einfach mal den Astra oder Fabia nennen) dann ist der Golf meiner Meinung nach überteuert. Er ist schon richtig gut, aber von meiner persönliche Aversion gegen diese Teile (hab auf nem 2er den Lappen gemacht und alles vom 1er Golf Cabrio über einen 3er Kombiversion bis zum 4er Golf TDI gefahren) abgesehen, ist das sicherlich nicht das, was unser Mensch hier sucht.


    Aber Du hast Recht: Alfa und Audi sind auch alltäglich - das war mit ein Grund, warum wir uns für den Superb entschieden haben. Hier im Bonner Raum zB wurden davon bislang gerade mal 14 Stück ausgeliefert, somit ist der Wagen noch relativ exklusiv. Und ich würde in der Preisregion von grob 50tausend Mark doch zu einem Neu - bzw Jahreswagen greifen und mich nicht auf dem Gebrauchtwagenmarkt umschauen. Schließlich zahlt man doch auch für Service, oder? Bei Volvo haben wir uns selbstverständlich auch umgesehen - was mich aber davon abhielt war beim V40 die meiner Meinung nach schlechte Rundumsicht des Fahrers, beim CrossCountry (XC 70 glaub ich heißt der richtig) das viel zu weiche Fahrwerk. Fast wäre es der S80 geworden - aber der Superb gefiel einfach besser.


    Wen die Japaner nicht abschrecken, der sollte vielleicht mal bei Lexus reinschauen.


    Luposen

    T-bold47


    Also, da wir ja gerade selbst vor der Problematik stehen (siehe auch hier ), kann ich Dir gerne sagen, wie das bei unseren Servern geregelt sein wird:


    Bei uns ticken zwei redundante Novell 6 Server, jeweils in separaten Räumen mit separaten 19-Zoll-Racks und einer eigenen USV. Die USV leitet quasi den Strom an den Server durch und hängt mit einer Steuerleitung an einem seriellen Port des Servers. Wenn jetzt die USV bemerkt, daß der Strom ab - oder ausfällt, sendet sie einen entsprechenden Interrupt an Novell. Das im Kern mitlaufenden NLM (Netware loadable module) registriert diese Interrupt-Anforderung, terminiert daraufhin die Connects, sichert flüchtige Daten und fährt den Server kontrolliert runter - so treten keine Datenverluste auf. Der gesamte Vorgang vom Erkennen durch die USV bis zur Selbstabschaltung des Servers dauert ca 6-7 Minuten. Nicht berücksichtigt ist jetzt hier die mögliche Kapazität der USV, den Server noch weiter unter Vollast fahren zu können - das hoffen wir auf minimal 20 Minuten sichern zu können. Damit wäre schon mal der Punkt geklärt, was im Falle eines langen Stromausfalles passiert - sowohl ein Hardwareschaden als auch ein Datenverlust werden so beinahe ausgeschlossen, da die USV selbstverständlich auch Stromschwankungen filtert, so daß der Server keine Überspannung bekommen kann.


    Die Sache mit Überhitzungsschäden ist anders geregelt: Hier stehen die Server im geschlossenen 19er Rack zusammen mit den Switchen und Patchpanels. Die Racks selbst haben für den Fall eines Brandes eine Halogen-Löschanlage, die deshalb effektiv arbeiten kann, weil eben die Racks selbst dicht sind.
    Aber damit es erst nicht zu einem Brand kommen kann, haben die Racks selbststeuernde Klimaanlagen. Sensoren in den Servern und der übrigen Peripherie prüfen ständig die Betriebstemparatur und regeln bei Bedarf die Klimaanlage - und das schnell. Zudem kann diese Sensorik beim Überschreiten eines Schwellwertes wiederum die USV aktivieren, damit diese dann den oben beschriebenen Interrupt auf den Novell-Server sendet und dieser sich runterfährt. Die permanent gehaltene Betriebstemparatur beträgt 12 Grad.
    Das Problem sind hier tatsächlich die Klimaanlagen - diese werden bei uns auch redundant ausgelegt, so daß beim Ausfall einer Anlage das Backup-System anläuft. Daß eine Betriebstemparatur von 40 Grad bereits Schäden verursacht, stimmt so nicht. Erstens weißt Du ja selbst, daß die modernen CPUS oft an den 60 Grad betreiben werden, zweitens sind alle Platten in den System selbst aktiv gekühlt und drittens geht es uns primär um die Daten - ein (wenn auch äußerst unwahrscheinlicher) Verlust der gesamten Hardware käme uns aller Voraussicht nach um einiges billiger als der Verlust der Daten.


    Luposen


    Edit: Nach Carstens Posting fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren "schüttel" Ich habe jetzt ganz die Benachrichtigung vergessen! Logisch, die gibt es auch - bei uns beschwert sich dann per SMS der Steuerrechner, der oben im Büro steht, wenn einer der beiden Server aussteigt.