Also...
...Reden kann man mit dieser Firma mehr als offensichtlich nicht! Mehrfach versucht, entweder wurde die Frau pampig oder legt mit den Worten auf "Ich rufe zurück"...Das ein solcher Rückruf nie erfolgte, ist eigentlich klar, oder? Und wenn man dann dort anruft, läßt die sich verleugnen. Um diese Person ans Telefon zu bekommen, muß ich schon Kollegen vorschicken...
Ich habe der Frau monatliche Raten in Höhe von 350 Euro vorgeschlagen - immerhin besser, als eine Differenz von mehr als 1000 Euro monatlich verkraften zu müssen. Antwort war: "Interessiert mich nicht - wenn Sie Geld brauchen, gehen Sie zur Bank und nehmen einen Kredit auf". Haha, wie witzig - arbeitslose Frau, zum Ende August evtl auslaufenden Arbeitsvertrag und Kredite (fürs Haus) in 6stelliger Summe laufen - klar kann ich locker zur Bank latschen. Im Gegenteil, die machen mir gerade wegen meines Dispos die Hölle heißt - was mein Arbeitsgeber auch weiß!
Was soll ich denn noch machen?
Noch ein Problem: Wenn ich diese Rechnung weiterspinne, werde ich auch im August kein Gehalt sehen - und dann ist wirklich Schicht. Dann brauchen wir Kerzenspenden...
Man hört doch auch immer das Schlagwort der "unbilligen Härte" Wenn eine solche Lohneinbehalten für den Arbeitnehmer eine nicht zumutbare Härte darstellt (wie in meinem Fall), ist deren Vorgehen dann immer noch rechtens?
Über den Betriebsrat bin ich noch nicht gegangen...Wäre vielleicht eine Idee. Allerdings hat es bei mir auch schlappe 2 Monate gebraucht, bis ich über den Betriebsrat durchsetzen konnte, daß man mir hier endlich vernünftige Arbeitsgeräte stellt.....Ein 60Herz-15Zöller war doch ne Zumutung, oder? Anders gesagt: Bis die sich bewegen, habe ich schon Insolvenz beantragen müssen...
Die Gewerkschaft ist informiert, und ich habe auch nächsten Donnerstag einen Termin für die Rechtsberatung. Das Problem hierbei ist, daß ich dummerweise kein Gewerkschaftsmitglied bin, nur meine Frau. Ob da dann die Gewerkschaft überhaupt für mich tätig wird, weiß ich leider nicht. Zudem: Natürlich habe ich auch die Gewerkschaft erwähnt - schließlich ist die Info mit der Pfändungsgrenze von denen. Prompt darauf widerrief der Arbeitgeber meinen Urlaubsantrag für eben den Donnerstag, an dem ich den besagten Termin habe. Naja, ich werde auf jeden Fall hingehen´- und wenn es notfalls mit einem vorherigen Abstecher zum Arzt ist...
Luposen