Beiträge von Luposen

    Behalten ist relativ


    Ich verkaufe eigentlich kein altes Handy (Ausnahme nur, wenn mich das Gerät wirklich nervt). Aber so einmal im Jahr ungefähr hole ich mir schon ein Neues - das letzte war das T39. Allerdings hat sich meine Frau jetzt ein T68i zugelegt und meinem Sohn haben wir ein 310er geschenkt.
    Das näcshte wird das P800.


    Luposen

    Ich bin seit Urzeiten...


    ...Blutspender. Habe mit Anfang 20 damit angefangen, aus ganz praktischen Gründen: Aidstest. Beim Arzt hat das richtig Geld gekostet und zum Gesundheitsamt, die das kostenlos machen, will man ja auch nicht. Zudem gabs fürs Spenden Geld. Klasse, und schon war ich dabei.


    Geld gibt es immer noch dafür (25 Euro), solange man nicht so dumm ist und Vereinen wie dem DRK Blut spendet, die damit einen höllischen Reibach machen. Ich findes es schlimm, bei den Leuten auf die Tränendrüse zu drücken, damit ja alle spenden, diesen Spendern bestensfalls einen Kaffee zu geben und die Konserven dann pro Stück für mehrere Hundert Euro an die Krankenhäuser zu verkaufen. Meiner Meinung nach ein Unding. Ich spende direkt im Krankenhaus, bekomm dafür was zu futtern und 25 Piepen (mein Sohn freut sich jedesmal über das Anwachsen seines Sparbuches:cool: ) und alles ist bestens.


    Luposen

    Handyguru


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    Der letzte war echt GUT!!


    Wie soll ich das verstehen? Ironie? Laß uns doch teilhaben an Deinen Gedanken...


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    Was also machen die Großen? PR um die GSM Kunden im Netz zu behalten


    Schätze, du hast mich komplett falsch verstanden. Es geht darum, daß bis 2009 eben nicht die Mehrzahl der Kunden UMTS benutzen wird, somit wird die Zahl der Bestandskunden viel zu groß sein, um das GSM-Netz abschalten zu können. In dem Fall, wenn viele Kunden nicht bereit sind, UMTS zu kaufen und das noch bestehende Netz weiternutzen wollen, kann es sich keiner leisten, einfach abzuschalten. Schließlich wirtschaftet das GSM-Netz gewinnbringend...aber eben kontraproduktiv zum UMTS-Netz.


    Zitat

    Vieleicht wird LAN bald durch ein parr Freaks durch Werbung finanziert und kostenlos für alle


    Ich gehe mal davon aus, daß Du WLAN meinst. Und auch dort glaub bitte nicht, es gebe eine echte Konkurreenz zu den Großen. Erstens schraubt T-Mobile kräftig an der Aufstellung von sogenannten "Hotspots" - die ersten werden in absehbarer Zeit ans Netz gehen - und zweitens vergleichst du hier gerade Äpfel mit Birnen. WLAN ist kabelloses Internet, okay, aber was das mit Telefonie zu tun haben soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es gibt zwar WLAN-Sprechfunkgeräte, aber die unterscheiden sich erheblich von einem normalen Telefon. Wie sollst Du jemanden anrufen, wenn Du nicht weißt, in welchem Hotstpot er ist, welchen dynamische IP er gerade verwendet usw... NetzwerkBendbreite ist ja auch beliebig verfügbar, schließlich kann ich doch locker hunderte brandbreitenfressende User parallel durch eine private DSL-Leitung quetschen und die Telekom beschwert sich nicht, daß dieser Anschluß konträr zu den Geschäftsbedingungen doch von vielen genutzt wird...Abgesehen davon, daß eine Finanzierung eines WLANS auch nicht sooo locker ist. Wach mal auf, aber leider ist so eine private nichtwirtschaftsliche Entwicklung Humbug.


    Luposen

    Naja, UMTS wird kommen...sagt man zumindest.


    Ich halte es absolut nicht für ausgeschlossen, daß auch UMTS-Lizenzen zurück an den Staat fallen - schließlich wird unter Umständen aufgrund von Finanzproblemen nicht jeder Lizenznehmer in der Lage sein, die gesetzlichen Auflagen (Mindestabdeckung) zu erfüllen. Als Beispiel Quam: Die spanische Telefonica zieht sich aus dem für sie defizitären GSM-Funk beinahe europaweit raus. Heißt Kundenverlust, heißt Investitionsverlust. Schließlich müssen Anbieter nicht nur in die UMTS-Technik an sich investieren, sondern auch in die Standorte - und da sehe ich derzeit ein Problem.
    Noch hält Quam die Lizenz, was verkaufstechnisch nicht ungeschickt ist. Aber nehmen wir den nicht unwahrscheinlichen Fall, daß niemand Quam übernehmen will, fällt diese Lizenz an den Staat zurück (nicht verkäuflich und Auflagen nicht erfüllt). Und siehste: Eine neue Lizenz wird versteigert. Anderes Beispiel Mobilcom: Wer noch ernsthaft denkt, die würden tatsächlich ihr Netz aufbauen, der irrt gewaltig. Und somit dürfte auch diese Lizenz kippeln. Es ist durchaus manchmal billiger, die Lizenzen abzuschreiben, als auf Deibel komm raus das Netz aufzubauen. Wenn sich das nicht trägt, hat man dann einen Schuldenberg, dessen jährliche Zinsbelastung ausreichen würde, eine UMTS-Lizenz zu bezahlen...
    Und auch die Großen der Branche werden es schwer haben:


    Beispiel T-Mobile. Warum wohl wird der UMTS-Start erst in grob einem Jahr sein? Die Investitionen in die neuen Funkanlagen, in das Content Providing, in die Vermarktung, in das Billing System, die ungesicherte Verfügbarkeit der Endgeräte usw machen UMTS zu einem schwer kalkulierbaren Risiko. Es ist primär eine finanzielle Entscheidung, den Starttermin zu verzögern - rein technisch gesehen ginge gerade bei T-Mobile der Start wesentlich früher. Aber diese gigantischen Summen, die alleine der Hardwareausbau des Neztes kostet, kann sich der Endverbraucher kaum vorstellen.
    Dazu kommt noch, daß die Rentabilitätsberechnungen, auf deren Basis überhaupt die Lizenzen eingekauft wurden, schlichtweg der Fantasie entsprachen. Es wurde damals ein Richtwert angenommen, nach dem der durchschnittliche UMTS-Benutzer über 50 Euro pro Monat dafür auszugeben bereit wäre. Diese Zahl ist unhaltbar. Somit ist die Gesamtrentabilität gefährdert. Ein weiterer Punkt ist das Auslaufen der GSM-Lizenzen 2009: Anfänglich hat man damit kalkuliert, man könne das GSM-Netz bis 2009 stark redizieren und evtl bis 2011 abschaffen - womit erstens Standorte frei würden, zweitens die Betriebskosten des GSM-Netzes wegfallen würden und drittens die Kunden quasi zu UMTS gezwungen würden. Nur wie es derzeit ausschaut, müssen ab 2009 die GSM-Lizenzen teuer erneuert werden, weil eine REduzierung geschweige denn Abschaltung utopisch geworden ist.


    Zudem ist die vielbeschworene Killerapplikation nicht in Sicht - mit dem derzeitigen Plänen kann man gerade Privatleute nur schwer locken. Und Andre, Deine optimistische Einschätzung in allen Ehren, aber ich bin nicht Deiner Meinung, daß jeder das haben wird. Vor wenigen Jahren noch hat man gesagt, bald hätte jeder ein Navigationssytem im Auto (nur als Beispiel) Und was passiert? Wenn ich eine langfristige Prognose auf dei deutschen Wirtschaftsdaten abgeben darf, sehe ich nicht, daß der anvisierte finanzstarke Kunde die Regel sein wird. Im Gegenteil, man muß damit rechnen, daß die Wirtschaft weiter stagniert - und dann wird es nicht ausreichend Kunden geben, um solche "Spielereien" zu verkaufen.


    UMTS sehe ich als Damoklesschwert der deutschen Wirtschaft. Sollten die beiden großen der TK-Welt daran scheitern (und das ist meiner Meinung nach durchaus realistisch), dann drohen uns wirklich finstere Zeiten.


    Zu nio: "Kommt Zeit,..." genau das ist das Problem: Die Zeit, die dieses Systembraucht, sich zu amortisieren, kann das KO-Kriotierium für den Anbieter sein. Wenn Du die Kosten nimmst und nur eine Milchmädchenrechnung aufmachst, was die jährliche Zinsbelastung ist (ohne Abschreibungen, ohne Unterhaltskosten, ohne alles, was noch draufkommt), dann wirst Du feststellen, daß diese Zinssummen in Höhen sind, in denen sich vom Umsatz(!) nur wenige deutsche Firmen überhaupt bewegen. Anders gesagt: Die Zeit ist der tödliche Faktor bei dem Spiel.


    Luposen

    Geht mir wie...


    ...unserem Indianer!
    Morgens Rechner hochfahren, einloggen, Kaffee holen, TT lesen.....
    Nachmittags dann eben ausloggen und nach Hause fahren.


    Privat surfe ich eh immer weniger (keine Zeit) und am Wochenende will ich Rechner einfach nicht mehr sehen.


    Luposen

    Ich sehe es ähnlich...


    ...wie Nebelfelsen. Was ist denn falsch daran, das Telly am Gürtel zu tragen?


    Ein Handy beult mir immer unangehm die Taschen der Stoffhosen aus und das Sacko trage ich auch auch nicht immer - da bleibt doch nur der Gürtel. Und ob ich das Teil dann an einem Clip oder in einer Tasche trage, ist doch egal. Hat nichts mit geschmacklos zu tun.


    In der Freizeit ist das oft anders - da haben meine Hosen mehr Taschen, sind robuster und beulen daher nicht so aus. Zudem fällt das Diensttelefon dann endlich weg und dann ist immer irgendwo Platz für das Phone.


    Luposen