Verträge werden eingehalten. O2 kündigt fristgemäß. Ergo ist man Lichtjahre von Willkür entfernt. Mit derartigem Vokabular sollte man sehr gedrosselt umgehen, denn üble Nachrede ist keine wirklich geeignete Diskussionsgrundlage.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, es gibt allerdings auch ein Verhalten, das durch die rechtlichen Grundlagen nicht abgedeckt ist:
Und das läuft von kundenfreundlich über neutral bis hin zu maximal kundenunfreundlich.
Das Letztere sind so Sachen wie:
- Kündigung von Verträgen aus dem einzigen Grund, in Zukunft vielleicht mehr Profit machen zu können.
- Auszahlung von einem rechtlich zustehenden Prepaid Guthaben über Monate hinaus zu verschleppen.
- "Datenautomatik" für unbedarfte Kunden, um diese zur Nachbuchung von Daten zu weit überhöhten Preisen zu verlassen.
- Werbeanrufe, die einem Verträge aufschwatzen wollen.
- Shops bzw. deren Mitarbeiter, die merken der Kunde kennt sich nicht aus, und das gnadenlos ausnutzen.
- Kündigungen erschweren ("Rufen Sie an zu Bestätigung ihrer Online Kündigung.")
- Absichtlich oder durch Chaos Service "verlorene" Briefe oder Faxe des Kunden.
Wohlgemerkt, nicht alles kenne ich von o2, da sind viele andere ebenso betroffen.
Du kannst nun sagen, ist ja alles rechtlich noch ok. Aber es macht in der Praxis eben doch einen grossen Unterschied.