Beiträge von witzbold

    Hi!
    Ich war gerade beim Ikea (und wir fahren in 2 Wochen für 49€ zu zweit von Würzburg nach Flensburg - statt 125€ mit unseren BahnCard 50 :cool: ). Das Kärtchen mit dem Buchungscode wird kostenlos ausgegeben. Außerdem musste ich nicht meine Family-Card vorzeigen - so könnte man auch zum Beispiel für Freunde einen Code mitnehmen...
    Viele Grüße,
    Georg

    Hi!
    Der wahrscheinlich schnellste und lukrativste Weg läuft über ein Studium - IT-blablubbirgendwas-Bachelor oder so. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hast Du an einigen FH's ganz gut Chancen, einen Studienplatz zu bekommen (teilweise auch fachfremd).


    Aaaaaber:
    Punkt 1) Wenn Du schon einmal in einem Beruf warst und entsprechend Geld zur Verfügung hattest, wird es Dir wahrscheinlich sehr schwer fallen, wieder an jedem Ende sparen zu müssen. Ich habe es bei einigen meiner Kommilitonen beobachtet, die schon einmal Geld verdient haben: die hatten am Anfang riesige Probleme damit, jetzt wieder mit deutlich weniger als 1000€ im Monat auskommen zu müssen.


    Punkt 2) Du hast es schon angesprochen: Deine Noten in Mathe, Physik, ... Nicht wirklich berauschend. Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, dass Noten sehr wohl etwas über die Leistungsfähigkeit aussagen und halte - von Ausnahmen mal abgesehen - zum Beispiel die Abinote für sehr aussagekräftig.
    Du musst Dir selber überlegen, ob Du imstande bist, sehr viel mehr zu leisten als bisher. Gerade in einem Studium fehlt häufiger mal der Praxisbezug (ich frage mich täglich, wofür ich diesen Sch*** lernen muss) - da muss man sich dann auch mal durchbeißen können und trotzdem ordentliche Leistungen abliefern. Ein Kaffeekränzchen wird so was nicht.
    Allerdings darf man dann später die Früchte seiner Arbeit auch ernten :)


    Viele Grüße,
    Georg


    Weil Uelmuek gerade nicht online ist, antworte ich mal stellvertretend. Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, Stammzellen zu spenden:


    1. direkt über das Knochenmark durch eine Knochenmarkspunktion
    2. oder über Blutabnahme, nach dem vorher die Stammzellen aus dem Knochenmark ins Blutz mobilisiert wurden.


    1. Bei der direkten Spende wird Dir unter Voll- oder Teilnarkose der Beckenkamm vom Rücken aus mehrfach mit einer relativ dicken, aber sehr scharfen Nadel punktiert, so dass man kleine Zylinder Deines Knochenmarks gewinnt. Das ist eine von außen ziemlich martialisch anmutende Aktion, weil viel Kraft dafür benötigt wird. Wegen der Narkose dürftest Du außer einem leichten Drücken (wie beim Zahnarzt) nicht viel mitbekommen. Seit einigen Jahren gibt es aber die viel elegantere Möglichkeit 2, die von dem allergrößten Teil der Stammzellspender gewählt wird:


    2. Du musst Dir die Stammzellen im Knochenmark vorstellen wie ein Hund, der in seinem Zwinger angeleint ist: sie hocken in kleinen Nischen im Knochenmark und kommen dort eigentlich nur bei Bedarf raus. Das regelt der Körper dadurch, dass er das Hormon namens G-CSF (Granulocyte colony stimulating factor) ausschüttet.
    Nun kann man 48 Stunden und 24 Stunden (glaube ich, nagel mich nicht fest) vor der Spende hochdosiert G-CSF geben - dadurch wird ein großer Teil der Stammzellen ins Blut mobilisiert und schwimmt dort fröhlich rum.
    Bei der Spende wirst Du über mehrere Stunden an eine sogenannte Plasmapherese gehängt: eine Leitung mit Deinem Blut geht aus Deinem Körper raus, eine andere Leitung gibt Dir das Blut wieder zurück, nachdem alle Stammzellen herausgefiltert wurden.
    Es wäre gelogen, wenn man sagen würde, dass das einem überhaupt nichts ausmacht: so eine Spende kann sehr anstrengend sein. Allerdings sind die Nebenwirkungen sehr gering und wenn die Wirkung von G-CSF aufhört, kehren auch die übrigen Stammzellen wieder zurück an ihren Platz, vermehren sich wieder und alles ist wie vorher.


    Hier: https://www.dkms.de/spender/st…ende/verfahren/index.html
    findest Du das Verfahren auch noch einmal sehr gut erklärt...
    Viele Grüße,
    Georg

    Zitat

    Original geschrieben von ecolo
    Mal ´ne Frage, da ich ja schon seit Jahren bei der DKMS regiestriert bin, habt ihr euch an die gewandt? Frage deshalb weil mir bis eben die NKR unbekannt war.


    Hi!
    Es ist völlig gleich, in welche der mehrereren Dutzend Datenbanken Du Dich eintragen lässt (bei mir heißt's zum Beispiel Netzwerk Hoffnung) - bei jeder Anfrage werden dann alle gefragt...
    Viele Grüße!
    Georg

    Zitat

    Original geschrieben von HP-owner
    [...], wie gross ist mein Risiko, wenn ich von mir aus zu den evtl. 3 Wochen UNVERMEIDLICHER Wartezeit noch selber 3 Wochen hinzufügen will.


    Das wird Dir hier keiner beantworten. Selbst ein Chirurg schaut sich seine Patienten gern mal an.
    Gerade bei Leistenbrüchen geht ohne klinische Untersuchung wenig, weil es verschiedene Bruchpforten gibt, durch die Gewebe verschiedener Art durchtreten können. Und je nach dem, was für eine Kombination aus Bruchpforte, Größe, Reponierbarkeit, Alter, Bindegewebszustand, Medikamenteneinnahme (, ... Diese Liste könnte man beliebig fortführen) Du erwischt hast, umso früher oder später oder gar nicht muss man so etwas operieren.
    Es gibt da leider kein Patentrezept nach dem Motto "Du bist männlich, 30 Jahre alt und hast einen Knubbel unten links - also muss man Dich innerhalb von 28,315 Tagen operieren".
    Man kann aber sagen, dass unter Voraussetzung der körperlichen Schonung eine gut reponierbare Hernie nach 2 Wochen auch noch einmal 2 Wochen durchhalten sollte. Trotzdem hilft - wie bei den allermeisten medizinischen Problemen - nur die persönliche Vorstellung beim Arzt!


    Viele Grüße!
    Georg