Beiträge von witzbold

    Zitat

    Original geschrieben von Tobi82x
    Nutzt jemand das E71 als (UMTS-) Modem via Bluetooth?
    Wenn ja wie?


    Taugt das ganze auch als UMTS-Stick-Ersatz?


    Hi, ich "musste" es jetzt so machen, weil mein DSL-Router den Geist aufgegeben hat. Funktioniert eigentlich ganz einfach über die PC-Suite, einfach verbinden und "Internetverbindung herstellen" klicken - fertig. Geschwindigkeit war auch mehr als ok (allerdings habe ich auch HSPA in Würzburg)...
    Georg

    Hallo zusammen,
    der Speedport W500V in unserer WG hat nach 4 Jahren jetzt mehr oder weniger die Grätsche gemacht, deshalb brauchen wir Ersatz. Anforderungen:
    - so günstig wie möglich, so teuer wie nötig
    - es muss ein DSL-Modem drin sein (das hat nicht jeder WLAN-Router, oder?)
    - kann ruhig gebraucht sein
    - eine USB-Schnittstelle wäre nett für eine externe Festplatte oder einen Drucker
    - wir brauchen nichts vom Funktionsumfang einer Fritzbox! Das Ding soll WLAN und DSL bereitstellen, mehr nicht! Deswegen sollten 54Mbit/s auch völlig ausreichen


    Was gibt's da an tauglichem, haltbaren Material? Vielleicht hat jemand von euch sowas auch noch zu Hause rumliegen...
    Viele Grüße,
    Georg

    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Aber solche Leute gucken doch eh nicht in den Rückspiegel - blinken bringt meiner Meinung nach genau eins: nichts!


    Genau.
    Wenn ich in diese Situation (ich komme schnell von hinten, es schert jemand langsames aus, obwohl ich noch locker dran vorbeigekommen wäre) komme, dann mache ich's folgendermaßen: Lichthupe an, und zwar lang. In dem Moment ist es schon eine Gefahrensituation, da hilft einmal kurz anblinken eher nichts. Der Fuß berührt schon längst die Bremse, ich benutze sie aber erst, wenn es nicht mehr anders geht. Wenn der Langsamere wider Erwarten die Spur wieder geräumt hat, geht noch die rechte Hand zum Dank hoch :) Wenn jemand sich mit Stinkefinger, Vogel, Hupe bei mir "bedankt" - gut, da kann ich mit leben. Ich habe mich in dem Falle an die Regeln gehalten (Lichthupe als Anzeige der Überholabsicht/in Gefahrensituationen), er nicht (Vorfahrt und so...).
    Diese Dauerblinkerlinkstypen sind imho einfach nur peinlich und tragen weiter dazu bei, das Verkehrsgeschehen noch unübersichtlicher zu machen.
    Viele Grüße,
    Georg

    Zitat

    Original geschrieben von brasax
    Auch ein Unding auf der Autobahn:


    Man wechselt die Spur zum überholen, egal ob jemand kommt oder nicht.


    Autobahn fast leer, ich der einzige auf der linken Spur, weit vor mir auf der rechten Spur lediglich zwei Fahrzeuge. Anstatt dass man wartet, bis ich vorbei bin, denn hinter mir lang und weit nichts, nein, man überholt mit 120 km/h und schert 300m vor dem überholendem Fahrzeug und gefühlte 50m vor mir aus. Selbst wenn man mit Lichthupe auf sich aufmerksam macht, da man doch recht zügig unterwegs ist (200+), egal, soll er nur bremsen. Am Donnerstag musste ich eine Vollbremsung bei 240 km/h hinlegen, sonst hätte es geknallt.. Sowas passiert leider immer öfter und langsam erschleicht sich mir der Eindruck, die Leute denken, Blinker setzen und sie haben das Recht die Spur zu wechseln, denn sie haben Vorfahrt.. :rolleyes: :mad:


    Vielleicht schreibe ich das jetzt auch nur, weil das schnellste Auto, mit dem ich so unterwegs bin, nicht schneller als 220 kann...
    Im Straßenverkehr wird meiner Meinung nicht damit gerechnet, dass jemand viel schneller als mit 200 Stundenkilometern von hinten angerauscht kommen könnte. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich auch ein wenig schwer tue, bei besonders schnellen Fahrzeugen (sagen wir mal 220+) die Geschwindigkeit korrekt einzuschätzen - da muss man nicht nur einmal in den Rückspiegel schauen.
    Im ersten Satz hast Du richtig geschrieben: "Man wechselt die Spur zum überholen, egal ob jemand kommt oder nicht." Das habe ich in letzter Zeit auch öfter sehen müssen. Bisher ist es immer glimpflich ausgegangen - auch, weil ich selten schneller als Tacho 200 fahre. Nervt tierisch, kann man aber kaum ändern und mein schnelles Autobahntempo kann ich anderen auch nicht vorschreiben.
    Und an der Stelle solltest Du Dir vielleicht auch selbst an den Hut fassen: wenn Du bei Tempo 240 eine Vollbremsung hinlegen musstest, dann war Deine Geschwindigkeit nicht angepasst. Das ist zwar schade, auch weil die AB wohl weitestgehend frei war, aber an solchen Gefahrenstellen (mit Verlaub, wenn zwei Autos mehr oder weniger dicht hintereinander herfahren, kann man mit 99%iger Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der hintere demnächst ausscheren wird - das sollstest gerade Du doch wissen) muss man dann halt mal den Fuß vom Gas nehmen und schon mal vorsorglich auf die Bremse stellen.


    Kleine Bastelei, langt das so? War ein bisschen zu faul, da jetzt auch noch 'nen Pfad zu extrahieren...

    Georg

    @ UltraApfelsaft: oder Du wirst einfach älter und die Allergien waschen sich aus. Völlig normal :)


    BTT: ich kann beide Seiten verstehen: die eine Seite, die meint, man solle was für das Land tun/es sei eine wichtige Erfahrung - und die andere, die fragt: "Warum ich, wenn die anderen auch nicht hinmüssen? Willkür!"


    Zum ersten:
    Ich habe meinen Zivildienst weniger aus großer Vaterlandsliebe geleistet, sondern weil ich gezogen worden bin. Ich hätte kein Problem damit gehabt, ausgemustert zu werden - es war auch nicht besonders schlimm, für 9 Monate nach dem Abi eine Auszeit aus der Lernerei zu nehmen.
    Eine besonders große Erfahrung war es jetzt auch nicht (war im Fahrdienst für die Malteser unterwegs), die Arbeit im Krankenhaus später während des Studiums hat mich stärker geprägt. Was ich aber toll fand: 9 Monate raus! Mal was tun, was nichts mit Kopfarbeit zu tun hat, den ganzen Tag im Auto sitzen, nach Feierabend die Klamotten wechseln und gut ist. Durch die diversen Zulagen habe ich ganz gut verrdient - so viel Geld hatte ich niemals vorher und auch bis heute nicht wieder. Das war schön.
    Beinah hätte mir der Zivildienst einen Strich durch die Berufsplanung gemacht - nur mit einem Hackentrick konnte ich mein Medizinstudium antreten; im folgenden Semester wäre der NC schon zu hoch gewesen.


    Zum zweiten:
    Verständlich, man sieht die ganzen Kumpels um sich rum, die mit ihren Fußballerknien und Pollenallergien ausgemustert werden - Lappalien, mit denen man einen Zivijob völlig problemlos ausüben könnte. Oder die, die nie Post vom Kreiswehrersatzamt bekommen. Das ist tatsächlich unfair und natürlich ist es dann legitim, nach Möglichkeiten zu suchen, wie man aus der Sache herauskommt. Der Meinung bin ich umso mehr, wenn der Bund der eigenen Berufsplanung ultimativ im Wege steht - dann würde auch ich einen Anwalt bemühen.
    Allerdings: eine Ausmusterung über's Knie zu brechen, weil man einfach "keinen Bock" drauf hat, zeugt nicht wirklich von Charakter. Und das ist für mich dann ein klarer Fall von "schaut euch so einen Laden mal von innen an" - sei es Bund oder Zivi.
    Wie gesagt: ich fand die Perspektive damals nicht schlecht - einfach mal 9 Monate kopffrei. Herrlich, das gibt's später nie wieder!


    Viele Grüße,
    Georg