Re: "Downshifting" - Was haltet ihr davon?
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von sushi-master
Nach dem Motto: Tausche Karriere gegen erfülltes Leben!
Viele machen es. Ich denke auch darüber nach. Einfach weniger der Workaholic sein, sondern mehr Zeit mit der Familie verbringen - mehr Zeit für Dinge die wirklich wichtig sind!
Klar, man muss auf sehr viel Geld verzichten, dafür hat man aber letzlich mehr Zeit für sich selber und für andere Sachen.
Was meint ihr dazu?
mfg
sushi-master
Um das ganze erstmal On Topic zu beantworten: Ich stehe noch gar nicht im Berufsleben, sondern bin jetzt und die nächsten 6 Jahre des Studiums noch sponsored by Mummy&Daddy
Allerdings verstehe ich den Wunsch nach weniger Arbeit sehr gut, weil ich im Moment auch bis zum Hals drinstecke (ich darf gar nicht dran denken, was ich bis nächste Woche alles geschafft haben muss)...
Meine Eltern leben mir es so vor, wie ich es mit der Arbeit auch halten möchte: Sie arbeiten seit 25 Jahren sehr hart und können es sich dafür leisten, bald den Beruf weitestgehend an den Nagel zu hängen und sich nur noch mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Gleichzeitig haben sie es geschafft, allen 4 Kindern ein Studium zu finanzieren. Diese Methode finde ich ziemlich gut bzw. besser als das ganze Leben jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen, nur damit man nicht länger als 5 Stunden am Tag arbeiten muss.
Zum Thema Hauptschulabschluss und IIer-Golf: Es kommt drauf an. Ich kenne mehrere Leute mit Hauptschulabschluss, mit denen man hervorragend diskutieren kann - genauso wie es Leute mit Abi gibt, die schlicht und einfach dumm sind. Allerdings ist die Zahl der eher minderbemittelten Hauptschulabsolventen höher als die der klugen Köpfe. Was nicht heißen soll, dass sie nicht nett sein können, aber es ist nunmal so. Ich sehe Bildung nicht wirklich als Statussymbol. Jeder sollte versuchen, mit seinen Fähigkeiten das Bestmögliche zu erreichen - daraus gibt sich fast zwangsläufig der entsprechende Schulabschluss. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.
Was der andere für ein Auto fährt, interessiert mich eher weniger (was nicht heißt, dass ich den Porsche vom Kumpel nicht toll finde) - jeder kann mit seinem Geld anstellen was er will und ich kenne genügend Leute, denen ihr Auto völlig egal ist und die dementsprechend wenig Geld dafür ausgeben (obwohl sie es sich wirklich leisten könnten). Das gleiche gilt für alle anderen materielle Dinge wie Wohnung, Handy oder Kleidung...
Schöne Grüße!
Georg