Beiträge von witzbold

    Zitat

    Original geschrieben von HappyDay989
    Die häßlichsten Autos stammen m. E. von Kia.


    Ich bin wirklich gespannt, was [URL=http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,440411,00.html]daraus[/URL] wird. Koreanische Autos und gutes Design, das könnte was werden. :)
    Schöne Grüße!
    Georg

    Die ams hat vor einigen Jahren mal nen Vergleich gemacht und Sonntag nachts einen E220CDI gegen einen E430 von Flensburg nach Kufstein fahren lassen. Der E430 war genau 2 Minuten eher da, der V8 konnte zwar schneller fahren, musste aber auch 2 Mal tanken. Ich denke, dass es sich bei dem Vergleich Ferrari - Golf TDI ähnlich verhalten würde, da ein Ferrari sicherlich drei oder vier Mal tanken muss.


    Schöne Grüße!

    Ich bin ja noch nicht soo lange aus der Schule raus, deshalb möchte ich auch gern etwas dazu schreiben. Vorweg: ich bin christlich erzogen worden und glaube, dass da oben irgendetwas ist, was man gemeinhin als Gott bezeichnet. Im Alltag hat Religion für mich eine untergeordnete Bedeutung, gute Gottesdienste haben für mich aber etwas sehr entspannendes und erleichterndes.


    Es kommt ganz darauf an, wie Religion, insbesondere Schöpfungslehre den Schülern vermittelt wird.


    In meiner Schulzeit wurde in der Grundschule bis zum Gymnasium (Ich war auf eine privaten katholischen Schule in Trägerschaft eines Ordens) bis einschließlich Klasse 9 katholische Religion sehr unreflektiert vermittelt - das mag auch an der Art der Schule gelegen haben. Das hat mich zunehmendem Alter ziemlich genervt. Umso mehr hat es mich gefreut, dass man sich in der Oberstufe dann doch kritischer mit Religion umging und auch mal Sachen hinterfragen konnte. Am Schluss sollte eigentlich jeder Schüler in der Lage sein, sich seine Meinung über Religion zu bilden. Allerdings hätte der Unterricht von Anfang an deutlich kritischer ausfallen müssen. Das fand und finde ich sehr ärgerlich, das speziell an dieser Schule Abweichungen von der Linie nicht geduldet werden bzw. mit schlechten Noten bestraft werden.


    Nun kommt es darauf an, wie die Schöpfungslehre vermittelt wird. Wenn natürlich ein bekennender Anhänger der selbigen sein eigenes Lehrbuch benutzt, dann ist das Mist - auch in Klasse 13 (und da sitzen noch sehr, sehr viele "Erwachsene", die leicht zu manipulieren sind)! Sowas sollte man einem Lehrer eigentlich nicht durchgehen lassen - da hast Du völlig Recht. Wenn jetzt allerdings Schöpfungslehre mit all ihren Erkenntnissen, aber auch Fehlern kritisch behandelt wird, dann habe ich kein Problem damit. Denn das erzielt den gewünschten Effekt, für den man zur Schule geht: Man lernt dazu und ist auch in religiösen Fragen fürs Leben gewappnet.


    Dass gar Religion gar nicht unterrichtet werden soll, halte ich für falsch, definitiv. Leider wird in den Elternhäusern kaum noch ein Bezug zu Religion hergestellt, dann sollte es wenigstens in der Schule passieren. Denn ich denke sehr wohl, dass Religion bei dem ein oder anderen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Ich halte es für genauso falsch, Religion völlig unreflektiert zu vermitteln; es sollte durchaus auch mal eine wissenschaftliche Herangehensweise geben. Aber Heranwachsende ohne einen solchen Unterricht in die Welt zu entlassen halte ich für zu riskant. Man ist in dieser Richtung dann völlig ungebildet, wenn man weder im Elternhaus noch im Freundeskreis noch in der Schule mit dieser Thematik zu tun hatte. Solche naiven Leute sind die besten Kandidaten, die irgendeiner extremistischen Organisation (ganz gleich welcher Ausrichtung) zur Rettung der Welt aufsitzen.


    Schöne Grüße!
    Georg


    EDIT: blackfox und Chevygnon, full ACK!

    Das ist auch in meinem Freundeskreis selbstverständlich, wenn jemand die Runde Bier holt, bringt er auch gleich ne Cola für den Fahrer mit.
    Wenn diese Idee in manchen Gebieten aber noch nicht bekannt sein sollte, dann sollte schnellsten und umfassend informiert werden!
    Schöne Grüße!
    Georg


    Eben nicht! Mittlerweile bieten viele Fahrschulen als zusätzliche Einnahmequelle Spritspartrainings an. Im üblichen Fahrschulbetrieb dürfen die Lehrer IMHO gar nicht spritsparend schulen, jedenfalls habe ich so den Eindruck, wenn ich die diversen Fahrschulautos beobachte (30 muss man in keinem Auto mehr im 2. fahren). Und ich lege wirklich Wert auf die Aussage, dass bei einem Diesel in der Fahrzeugklasse Verbräuche um 5 Liter möglich sind, ohne ein Verkehrshindernis zu sein. Das wiederhole ich jetzt zum letzten Mal.
    Die 5 Liter sind im A3 2.0TDI übrigens genauso möglich wie 8 Liter in einem 807, ungeübte Leute fahren den Wagen mit knapp 10 Litern.


    Schöne Grüße!
    Georg

    Du hast recht, das kann man missverstehen. Das ganze war eine Verbrauchsfahrt während des Spritspartrainings. Volltanken, Strecke (~20km) abfahren, wieder volltanken -> 5,3l. Beim ersten Versuch (normale Fahrweise) habe ich 6,5l verbraucht. Das ganze war unter normalen Bedingungen nachmittags im Stadtverkehr und das erste und einzige Mal, dass ich mit einem 2.0TDI gefahren bin. Allerdings hat mir der Fahrlehrer gesagt, dass er den Wagen ständig um 5 Liter herumfährt, was auch dem Normverbrauch entspricht.
    Ich sage nur, dass es möglich ist, so wenig mit so einem Auto zu verbrauchen, auch im Alltag - wenn man sich ein wenig einschränkt, aber noch lange kein Verkehrshindernis ist. Ich persönlich fahre auf langen Strecken auch schneller als 130 und liege mit dem Durchschnittsverbrauch auch über dem Normverbrauch. Aber immer noch einen Liter unter meinen Eltern, obwohl ich letztendlich genauso schnell unterwegs bin (Dies allerdings bei einem Peugeot 807 2.2 HDi, wo die Spanne zwischen Minimal- und Maximalverbrauch ein wenig größer ist - 8 bis 13 Liter).


    Schöne Grüße!
    Georg

    Zitat

    Original geschrieben von witzbold
    Ich habe mit einem Fahrschul-A3 2.0TDI vor dem Training in der Stadt 6,5l/100km verbraucht, nach dem Training 5,3l. Ein Kollege hat den Verbrauch auf 4,8l drücken können. Das alles ohne ein Verkehrshindernis zu sein (oder ist man das mit Tempo 60 innerorts noch?).


    Ich zitiere mich ungern, aber lest euch diesen Absatz noch einmal durch. Ich habe die 4,8l nicht gefahren, die 5,3l waren aber unter völlig realistischen Bedingungen in der Stadt und ich war sicherlich kein Verkehrshindernis. Zum spritsparenden Fahren gehört auch (und das habe ich oben bereits geschrieben), im Bereich des höchsten Wirkungsgrades zügig zu beschleunigen. Ich fahre sicherlich nicht langsamer von der Ampel los als der Durchschnitt. Und im Gegensatz zu fahrswerksaus sage ich, dass die 5 vorm Komma mit einem Auto in der Klasse möglich ist, ohne ein Schleicher zu sein. 180 auf der Autobahn sind dann natürlich nicht mehr drin, sondern nur noch 120 oder 130. Auf der Landstraße wird ganz normal 110 gefahren und innerorts 60. Wenn man das ganze mit vorausschauendem Fahren verbindet, sind solche Werte keine Zauberei. Ich hab's vor dem Spritspartraining auch nicht glauben wollen...


    Schöne Grüße

    Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus


    Meinen Verbrauch kann ich durchs Gaspedal zwischen 5 und 10 Litern "einstellen". Wenn ich wirklich was mit der 5 vornedran verbrauchen will, ist der Fahrzyklus irgendwo zwischen "Rentner mit Hut" und "Scheintote Oma" anzusiedeln.


    PS: 2,0L HDI FAP 100kW bei 1410kg Leergewicht


    Dann machst Du tatsächlich irgendetwas falsch. Besuche mal die Fahrschule Deines Vertrauens und frage nach, ob sie Spritspartrainings anbieten. Ich hatte an anderer Stelle (finde ich auf die Schnelle nicht mehr) schon mal beschrieben, dass mir so etwas im Zivildienst gesponsert wurde und es ist wirklich toll, was man mit kleinen Tricks für beeindruckende Effekte erzielen kann, HappyDay beschreibt das schon ganz gut.
    Ich habe mit einem Fahrschul-A3 2.0TDI vor dem Training in der Stadt 6,5l/100km verbraucht, nach dem Training 5,3l. Ein Kollege hat den Verbrauch auf 4,8l drücken können. Das alles ohne ein Verkehrshindernis zu sein (oder ist man das mit Tempo 60 innerorts noch?). Auch meine Eltern sind jedes Mal wieder beeindruckt, wenn ich bei unserer Familienkutsche mit dem Verbrauch einen glatten Liter unter deren Verbrauch liege - bei gleicher Geschwindigkeit.
    Die Zauberformel: Blick ganz weit voraus, rechtzeitig vom Gas weg statt bremsen, an der Ampel Motor aus, zügig beschleunigen, bei spätestens 2500/min schalten (was bei einem Diesel mehr als ausreichend ist), an Abfahrten die Schubabschaltung nutzen und nicht auskuppeln.
    Probier's mal aus, Du wirst überrascht sein!


    Schöne Grüße!
    Georg