Zitat
Original geschrieben von cestec
soweit stimme ich Dir auch zu, aber "befahrbar" beziehe ich lediglich auf den teschnischen Zustand, und nicht auf "och, da war's mir zu voll, oder die Farbe gefiel mir net, da habe ich mal die Strasse genommen"...
Hi cestec!
Es ist nunmal so, dass für jemanden, der wirklich schnell Rad fährt (30+), ein voller/viel befahrener Radweg absolut unbefahrbar ist. Wenn jemand trainieren will, dann sollte er es auch machen, ohne die anderen (Fußgänger/Radfahrer) zu gefährden - das geht am Besten, wenn der Rennradfahrer auf die Straße wechselt. Und nur weil einem die Farbe nicht gefällt, wechstelt niemand auf die Straße ;), aber ich bin ehrlich, dass mir die Reifen meines Rennrades zu schade wären für einen mit Scherben gepflasterten Radweg.
Ein anderer Aspekt: Ihr stellt Rennradfahrer als die größten und unberechenbarsten Verkehrshindernisse da. O.K., das Beispiel von CK-187 war schon krass, da würde ich aber als Radfahrer, wenn ein Autofahrer hinter mir ist und der durch mich in seiner Geschwindigkeit stakrt beeinträchtigt wird, schon Platz machen. Aber ich bitte Euch: Wo kann man NICHT ein Fahrzeug überholen, das etwa 30 Stundenkilometer fährt?
Und so unberechenbar wie ihr die ambitionierten Radfahrer immer darstellt, sind sie auch nicht: Ich stelle sie von der Umsicht und dem Fahrkönnen etwa auf die Stufe von Motorradfahrern. Beide sind sich bewusst, dass sie bei einem Unfall mit einem Auto deutlich den Kürzeren ziehen würden und verhalten sich dementsprechend - sie rechtzeitig deutliche Handzeichen, und verhalten sich im Verkehr zumeist defensiv. Die Beispiele, die ihr schildert sind die berühmten schwarzen Schafe, die es unter Autofahrern (Raser, Drängler, Linksschleicher) und Motorradfahrern genauso gibt. 
So, und jetzt wünsche ich allen erstmal frohe Ostern!
Georg