ups - und ich dachte ich hätte die Frage in der "technik Ecke" gestellt, aber anscheinend bin ich in der "Pädagogok & Moral Ecke" gelandet 
Naja, da hier ja anscheinend der Eindruck vorliegt, dass ich einen totalitären Überwachungshaushalt aufbauen will und meinen Kinder nicht vertraue, wollte ich mal fragen woher Ihr denn dann Eure Fakten zu den Zuständen bei uns daheim habt - bespitzelt Ihr uns etwa :eek:
Oder kennt Ihr evtl. garnicht die Vorgeschichte dazu ?! Und falls nein, war mir nicht bewußt, dass ich erst unsere Familien-Interna hier aufführen muß :mad:
Aber damit es etwas deutlicher wird, worum es mir geht, hier ein paar mehr Infos:
ich möchte keine totalitäre & permanente Überwachung ! Es geht mir auch nicht, darum jeden Tag das Protokoll einzusehen und mit dem Zeigefinger da zu stehen und Predigten zu halten. Unsere Tochter ist 10 und bei Ihr gibt es auch keinen Grund für solche Maßnahmen. Unser Sohn ist 15. Bei Ihm gab es in der Vergangenheit durchaus ein paar Konflikpunkte, was auch in der Entwicklungsphase normal ist und auch wichtig für die Entwicklung des eigenen Ichs ist - keine Frage. Nur gab es Zeiten und Punkte wo auch über längeren Zeitraum die Schule (9. Klasse und bald stehen die Bewerbungen an) und andere "Verpflichtungen" Aufgaben schwer vernachlässigt wurden. Neben anderen kleinen Punkten, war der PC der Hauptpunkt hierfür. Es wurden mehrer Gespräche geführt, die kurzzeitig Besserung brachten (1-2 Tage), es wurden Strafen ausgesprochen, es wurde über positive Erfahrungen & Lob probiert, aber die Einsicht kam nicht wirklich rüber
Dies ging dann soweit, dass sein PC zeitweise mit einem Passwort versehen wurde und er nur für schulische Aufgaben Zugang erhielt. Resultat: nach einiger Zeit am PC kam er dann mit der Aussage, dass er nichts passendes zu den Aufgaben gefunden hat und er keine Ergebnisse für die Aufgaben abliefern könne. Ging man dann mit Ihm zusammen an den PC, um Ihn bei der Suche zu unterstützen, fand man mit den Schlagwörtern die bei Seiner Suche angeblich keine brauchbaren Ergebnisse lieferten direkt Treffer bei google, wikipedia, ...
dies warf dann natürlich weitere Fragen auf und nachdem dieses "Spielchen" ein paar mal durch war (wir haben ihm ja vertraut !), habe ich mal einen Blick in den Browserverlauf geworfen *in seinem Beisein* und gefragt, welche Ergebnisse er denn auf so einschlägige Seiten wie Spiele-Affe, onlineglotze, ... erwartet hat ?! Auch dieses wurde mehrfach durchgespielt und jedesmal das Gespräch gesucht. Trotzdem nutzte er seine Zugangszeit nur zum Besuch der einschlägigen Seiten.
Außerdem versuchte er in der "Nicht-Zugangszeit" dann über den PC unserer Tochter diese Seiten zu besuchen (daher die Idee, auch diesen zu protokollieren).
Nach nun einiger Zeit der kompletten PC-Abstinenz und vielen Gesprächen, ist wieder eine positive Entwicklung (Schule, Verpflichtungen, ...) zu erkennen und dies soll ja auch positiv bestärkt und belohnd werden ! Daher soll er wieder Zugang zu seinem PC erhalten !
Nun möchte ich gerne den Internetverkehr protokollieren, ABER nicht, um Ihn jeden Tag Vorhaltungen machen zu können, daß er von 1 Std. PC-Nutzung 10 min. verbotenerweise gedaddelt hat, oder falls mal eine schlechtere Note ins Haus flatter den Finger zu heben (kann immer passieren und gehört dazu), sondern für den Fall, daß wenn es wieder zu anhaltenden "Negativserie" kommt (und erst dann !), nachzuvollziehen, ob es evtl. das alte Problem ist, oder etwas anderes ansteht, was wir zusammen bewälltigen müssen !
Es geht also nicht darum, Vertrauen zu entziehen und die totale Kontrolle zu wollen - eigentlich eher das Gegenteil.
Hoffe es ist deutlich geworden worum es mir geht - wie dann im Fall des Falles damit umgegangen wird, muss man dann sehen und hängt davon ab, welche Auslöser zu dieser Situation geführt haben - aber das ist das ja u.a. das spannende am Eltern sein :top:
So und evtl. hat ja jetzt noch jemand Tips zu meiner ursprünglichen Frage ?!
viele Grüße
reffi