Beiträge von Nebelfelsen

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    Original geschrieben von EsCab
    Du sprichst da was gutes an, speaker. Der Kostenvergleich Auto-Bahn ist wirklich holprig.
    Die sog. Vollkostenrechnung, die die Bahn macht, kommt ja nur zum tragen, wenn man sich entscheiden könnte zwischen Auto und Bahn. Allerdings sehe ich die beiden Verkehrsmittel als sich ergänzend und nicht ersetzend an (jedenfalls bei meiner Nutzungsweise). So kann man IMHO Wertverlust etc. nicht in die Berechnung der Vergleichspreise einbeziehen, weil man das Auto ja sowieso hat.


    Dann rechne mal, was ein Mietwagen von Hannover bis Berlin mit 4 Insassen kostet im Vergleich zur Bahn Hin- und Zurück zzgl. Taxi und Stadtbahn vor Ort.

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    Original geschrieben von Nokia9910
    Nur weil es momentan eine übliche Verfahrensweise ist, muß es ja deshalb nicht legal sein. Der Thread sollte einfach nur mal zum Nachdenken anregen. Das es ein brisantes Thema ist, wissen wir wohl alle. Das Beispiel mit der Hehlerware ist übrigens nicht so sehr weit entfernt von spontanen juristischen Auskünften...:rolleyes:


    Jetzt wirfst Du aber einiges durcheinander. Ich hab nicht geschrieben, dass etwas legalisiert wird dadurch, dass es üblich ist, so zu verfahren.


    Es ging lediglich darum, ob der Händler erkennen können müsste, ob sein Lieferant sich die Ware illegal beschafft habt.


    Das kann er aber nicht, da aufgrund der undurchsichtigen Subventionierung durch gebrandete Geräte ohne Herstellervertragsbindung, Geräte-WKZs der Netzbetreiber und der Distributoren sowie Sonderposten es nicht offensichtlich ist, ob der Preis aufgrund legaler Beschaffung zustande kommt oder hier mit illegalen Methoden gearbeitet wird.


    Davon vollkommen unabhängig. Der Händler, der die geräte an Endverkäufer so günstig anbietet, klaut diese ja nicht irgendwo sondern kauft diese zu einem Preis von xx DM ein und bekommt bei einem (illegal bezogenen) Geräte-WKZ diesen wieder gutgeschrieben, also xx-yy8WKZ)=zz (Endpreis). Wenn, dann begeht er hier Betrug ohne dass dadurch die Ware betroffen ist. Es sei denn, er ist nicht in der Lage, die Rechnung zu bezahlen, wenn der Betrug rauskommt, und der Distributor macht von seinem Eigentumsrecht an der bereits weiter verkauften Ware Gebrauch, sofern er sich dieses Recht in seinen AGB eingeräumt hat. Dann wird es kompliziert.

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    Original geschrieben von ra-ma
    Nein.


    Es geht um den Platz im Zug. Also was kostet ein Quadratmeter, auf den ich während der Fahrt x Passagiere setzen/stellen kann. Und das ist ein sehr guter Vergleichswert, einer der aussagekräftigsten überhaupt, weil ich eine direkte Beziehung zwischen der Anzahl der beförderbaren Personen und den Kosten habe.


    Der Transrapid kann auch nicht in einem 2-Minuten-Takt fahren, weil aus technischen Gründen immer nur ein Zug auf einem bestimmten Gleisabschnitt fahren kann. Das hat was mit der Schwebetechnik zu tun. Will man kürzere Zugfolgen, braucht man mehr "Unterwerke", die die Teilabschnitte versorgen. Eine Zugfolgezeit kleiner 7,5 Minuten ist kaum finanzierbar wg. der erfordelichen Anzahl von Unterwerken.


    Hmm. Wenn das Rechnen so funktioniert und ich als Politiker nur 50.000 EUR pro Quadratmeter Nutzfläche bewilligt bekommen würde, dann würd ich einfach beim Hersteller anrufen und sagen, die sollen den Zug günstiger machen und das dann bei den Schienensystemen aufschlagen.


    Mal im Ernst: Wenn ein Zug 250.000 EUR kostet, dann bekommt man 2 für 380.000 EUR und 10 für 1,8 Mio. Denn so viel besondere Technik ist auch nicht drann. Normale Züge sind ja auch nur soviel billiger, weil die häufiger gebaut werden und die Produktionsanlagen sich schon refinanziert haben.


    OK, wenns halt nicht in 2 Minuten geht dann halt alle 10 Minuten. Dennoch bin ich der Meinung, dass man die tatsächlichen Kosten aller Faktoren nehmen muss. Also Grundstück und ggf. unterschiedlicher Platzbedarf bei TR und ICE, Umweltaspekte, Sicherheit, Kosten pro Kilometer Strecke für das Gleis und die technische Infrastruktur. Kosten für evtl. neu oder umzubauende Bahnhöfe, Kosten für die Waggons. Außerdem gilt auch zu berücksichtigen ob und in wie weit die Vorteile des Transrapid Sinn machen und ggf. die Frequentierung verbessern. Wenn ich z.B. einen Transrapid von FJS nach München Hbf baue, der 0,5 min schneller ist als ein günstiger Schnellzug aber wesentlich teurer, dann bringt das sicher nichts, denn die Geschäftsleute sind auf den Transport von a nach b angewiesen und der ist gleich schnell und im Schnellzug fast genauso komfortabel wie im Transrapid. Mit ein wenig mehr Ruckelei wird man allerdings schon leben müssen. Und ich glaube kaum, dass die Milch der Kühe zwischen Airport und Zentrum besser schmeckt wenn statt einem lauten Zug eine etwas leisere Magnetschwebebahn gebaut wird. Im Ruhrgebiet hingegen macht das schon eher Sinn. Allein schon durch die häufigen Stopps wird es für Leute, die während der Fahrt am Notebook arbeiten möchte zur Tortur, sowohl in den Nahverkerszügen als auch im IC und ICE. Außerdem hat die Bahn es ja überwiegend immer noch nicht geschaft, Nah- und Fernverkehr sowie Cargo auf unterschiedliche Streckennetze zu verlagern um so mehr Pünktlichkeit und Komfort durch schnellere Fahrtzeiten zu gewährleisten. Es ist schon traurig, wenn man im ICE nach Berlin fast 30 Minuten auf dem Abstellgleis steht, bevor es weitergeht, nur weil bei der Logistik wieder was durcheinander geraten ist. Und so lange die Bahn das nicht hinbekommt werden die Leute lieber eine Alternative nutzen wollen, die komplett unabhängig ist. Und wenn man so eine Investition dann nachhaltig plant und auch eine stärkere Auslastung durch extrem schnelle Fernverkehrsverbindungen vorsieht, dann ist das auch kein Verlustgeschäft. Ander sieht es natürlich aus, wenn man aus Prestigegründen Düsseldorf mit Kamen-Nord verbinden möchte, damit man eine Strecke quer durchs Ruhrgebiet hat und damit prahlen kann. Aber das ist ja jetzt erstmal vom Tisch seitdem der Initator jetzt erstmal Superminister geworden ist. Da kann er jede Menge anderen Unfug anstellen und kann beim Transrapid später immer noch genug Mist bauen...

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    Original geschrieben von xoduz
    Ich würde, in Bezug auf div. monströse Schadenersatzklagen bzw. Schmerzensgeld (ist ja eng verwoben) eher sagen, dass das in Deutschland zum Glück so ist.


    Naja, monströs muss es ja nicht sein. Aber angemssen um Nachteile auszugleichen und den eigenen Schaden zu mindern. Habe einen Bekannten, der bei einem Unfall ein Auge verloren hat. Der bekommt vom dafür Verwantwortlichen bzw. von dessen Versicherung monatlich ca. 150 EUR und zum Glück nochmal 200 EUR aus seiner privaten Unfallversicherung. Aber 150 pro Monat ist nicht viel, wenn man bedenkt was ein Glasauge kostet und wie stark man eingeschränkt ist (räumliches Sehen -> Autofahren, Job, äußere Optik).

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    Original geschrieben von speakers
    Leider ist in Deutschland der Anspruch auf Schmerzensgeld in der Tat meist eher gering. Sollte eine Narbe zurückbleiben, würde ich auf jeden Fall auch einen Psychologen aufsuchen. Evtl. behindert Dich die Narbe auch in Deinem weiteren Leben (Berufswahl... Model, Schauspieler etc.). Bedenke auch Folgen, die Du derzeit noch gar nicht unbedingt absehen kannst. Die unterlassene Hilfeleistung des Veranstalters bzw. dessen Mitarbeiters würde ich ebenso nicht unter den Tisch fallen lassen, sofern Du auf dessen Gelände attakiert wurdest.


    Ich denke die einzige vernünftige Konsequenz ist im Übrigen, einen sehr guten Anwalt einzuschalten und solche Gegenden/Veranstaltungen zukünftig zu meiden. Lokalzeitschriften berichten auch gelegentlich darüber...


    Eine Menge hatte ich auch nur darauf bezogen, dass oben stand "ab 200 EUR". Für internationale Verhältnisse sind natürlich auch 600 EUR nicht "eine Menge". Aber so ist das leider in Deutschland. Aber mehr als 200 EUR gibts auf jeden Fall. Da ist ja selbst beim Schleudertraume mehr drinn, wenn man einen guten Anwalt hat.

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    Original geschrieben von eisi
    Unabhängig von der Geschichte und allem anderen und so, aber ist das nicht irgendwie ein Widerspruch?
    Wie hättest du anonym bleiben wollen, wenn du vom Handy aus angerufen hättest? Oder hättest du dann keinen Wert auf deine Anonymität gelegt? :confused:
    Ach ja: Rufnummer unterdrücken iss nicht...!


    greets
    Eisi


    Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wenn man es so genau nimmt wie Du ;): z.B. eine Call-Through oder Call-Back-Verbindung. Aber ich hab ja sowieso Pech gehabt, weil ich hab meine Handschuhe vergessen und jetzt sind meine Fingerabdrücke auf dem Hörer in der Telefonzelle. :D


    Nein mal im Ernst: Wenn ich bei der Polizei anrufe und melde, dass mir etwas aufgefallen ist und sie bitte dort mal nachzusehen (und es so formuliere, dass man nicht auf die Idee kommt, ich könnte ein wichtiger Zeuge sein, der relevante Sachen gesehen hat), dann werden die kaum ausfindig machen, wer ich bin, zumal die zentrale Notrufleitstelle das sowieso erstmal weitergibt. Und wenn man direkt bei der Wache anruft und nicht über den Notruf dann bin ich mir gar nicht mal so sicher, dass die überhaupt in jeder Stadt die Rufnummer des Anrufers angezeigt bekommen. So alt wie die Technik dort teilweise noch ist...


    Also wenns kein Mord ist, dann kann man eigentlich relativ sicher sein, dass man anonym bleibt. Wer sollte außerdem sicherstellen, dass der Vertragspartner wirklich auch der Nutzer des Handies ist und dieses auch an diesem Abend selbst benutzt hat.


    Außerdem kann ich so oder so keinen Widerspruch darin erkennen, da ich ja nicht geschrieben habe, dass ich um jeden Preis anonym bleiben möchte sondern nur der Polizei gegenüber geäußert habe, dass ich meinen Namen aus bestimmten Gründen nicht nennen möchte. Wäre jemand umgebracht worden o.ä. würd ich mich vermutlich dennoch als Zeuge melden.

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    Original geschrieben von roesi
    Der gute Mann hatte da wohl eine TV-Sendung falsch verstanden. Darin wurde erwähnt, das es vor der Bildbearbeitung besser ist, das Foto im TIFF-Format zu speichern. Bei der Bildbearbeitung im JPG-Format wird bei jeder Veränderung die Bildquali schlechter.


    Wie nennt man das: STILLE POST? ;)


    Vielleicht sagt er es aber auch nur so, damit er es nicht zu kompliziert erklären muss. Dann kann später immerhin kein Kunde meckern und sagen sein Bild sei immer schlechter geworden beim neu Speichern.

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    Original geschrieben von beastieboy
    Ja, geplant war/ist zwischen dem Frankfurter Rhein Main Flughafen und dem Flughafen Frankfurt/Hahn. Genaueres weiss ich aber dazu auch nicht.


    Einen Bericht von heute, dem 30. Juni 2003 gibts in der Frankfurter Rundschau


    Mfg Beastie


    Das hat der Ministerpräsident mit der Hasenscharte vorgeschlagen, der auch so gerne mit schwarzen Koffern durch die Gegen rennt. Hat wahrscheinlich so einen Koffer auch vom RyanAir-Boss bekommen. Ich finde es vollkommenen Quatsch, dass Steuergelder verschwendet werden um einen Flughafen anzubinden, der nicht über die Infrastruktur verfügt, die notwendig wäre, um große Massen abzufertigen und nur aufgrund der günstigen Preisstruktur für Billig-Flieger interessant ist. Wenn man den ausbaut kann man besser einen neuen Flughafen in der Nähe bauen. Das ist billiger als der Transrapid bis dahin plus die Magnetschwebebahn. Nur um RyanAir einen Gefallen zu tun finde ich dass das eine pure Geldvernichtungsaktion wäre. Es bringt nur sehr wenig Leuten was (denen dafür aber viel Geld) und der Rest zahlt damit ein paar Fluggäste sparen können (aber nicht mehr lange, denn mit dem Transrapid erhöht Hahn natürlich auch seine Landegebühren) und dafür auch noch luxuriös mit dem Transrapid anreisen dürfen. Für das Ruhrgebiet hätte ich den Transrapid für eine gute Sache gehalten, allerdings nur, wenn man die Achse von Köln über Düsseldorf , Duisburg quer durch bis Dortmund gebaut und eine Fortführung über Münster, Bielefeld, Berlin vorgesehen hätte. Denn ohne Langstrecken macht das keinen Sinn. Längerfristig hätte aber eine Verbindung quer durch Deutschland sicher Zukunft, wenn man nicht mehr 4 Stunden von Essen bis Berlin braucht...

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    Original geschrieben von ra-ma
      Brainstorm & speakers


    Fahrzeuggrundfläche hat nichts mit Grundstückpreisen zu tun. Es geht hierbei um die nutzbare Fläche IM Zug. Also was kostet ein Quadratmeter nutzbare Fläche im Zug um Passagiere unterzubringen.


    Die Grundstückkosten kann man ohnehin nicht so pauschal veranschlagen, hängt ja ganz davon ab, wo die Strecke verläuft.


    Das kann man aber auch nicht als Vergleichswert nutzen. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass es um die Quadratmeter Nutzfläche in Bezug auf die Gleisanlagen geht (Also Schienführung, Verteilung etc.)


    Weil der Quadratmeter Nutzfläche ist ja abhängig von der Anzahl der Züge. Setzt man doppelt so viele Züge ein, dann sinken die Kosten sicher erheblich, da die ja die gleichen Gleisanlagen benutzen. Bei viermal soviel Zügen noch mehr und wie günstig wird der Transrapid dann erst, wenn er im 2-Minutentakt fährt. Das kann also kein Bemessungskriterium sein.

    Re: alles nicht so einfach



    Ich finde diese Argumentation ziemlich fragwürdig. In der Tat gibt es nämlich gebrandete Geräte, die auch ohne Vertrag bei seriösen Distributoren erworben werden können und nicht in Verbindung stehen mit WKZ-Zuschüssen, die eine Vertragsbindung über die IMEI voraussetzen. Auch diese Geräte sind oft günstiger als die ungebrandeten. Früher konnte man auch bei einem Elektroversand (ich glaube es war Conrad) wählen, ob man die Produkte zum normalen Preis oder günstiger mit Werbeeindruck (bei bestimmten Produkten) bekommen möchte. Ein Preisnachlass für Produkte, die mit Werbung versehen sind, ist daher durchaus nicht unüblich.


    Dazu kommt noch, dass es sich nicht um Hehlerware handelt, denn die Geräte werden ganz legal bezogen zu einem festgesetzen Preis. Danach beantragt dann der Händler die Auszahlung eines WKZ für bestimmte Geräte/Verträge. Er begeht somit Betrug, der aber nicht direkt mit den zum Weiterverkauf an andere Händler erworbenen Geräte in Verbindung steht. Diese wurden nicht illegal erworben.
    Sollte das Verfahren mit der WKZ-Auszahlung nachträglich und unabhängig von der Berechnung des Warenwertes nicht überall gelten so müsste man für die Unternehmen, bei denen das anders gehandhabt wird, ggf. nochmal prüfen, wie es hierbei aussieht.


    Eine Anstiftung kann man sicher nur schwer nachweisen. Dazu ist zu uneindeutig ob der "Anstifter" wirklich einen illegalen Deal vermutet haben könnte. Die Margen sind zudem sehr gering im Verhältnis zum Kapitaleinsatz, den der Zwischenhändler bringen muss. Außerdem könnte man dann ja auch den Distributor, der die gebrandeten Geräte verkauft und den WKZ auszahlt als Anstifter ansehen. Oder den Neztbetreiber bei illegal beschafften Geräten aus Prepaid-Bundles.