Beiträge von Nebelfelsen

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    Original geschrieben von Martin Reicher
    also ich glaube nicht, dass ein Zugbegleiter den BGS holt, wenn ein Fahrgast seinen Dreissiger bezahlt hat und bereit ist seine Personalien anzugeben. Das Problem wird hier gewesen sein, dass sich deine Schwester nicht ausweisen konnte (oder hatte sie den Kinderausweis dabei? Ich denke mal nicht), deswegen der BGS. Aber gleich von "verhaften" sprechen...


    Achja sag deiner Mum, sie sollte lieber erst morgen was schreiben und dann auch sachlich und genau schildern warum usw. :)


    Genauso wird es gewesen sein. Es ist dennoch eine gewaltige Unverschämtheit vom Schaffer und kommt IMHO dem Verhaften gleich. Was denn, wenn die Kinder von Lehreren, Nachbarn oder von Arbeitskollegen der Eltern mit dem BGS zusammen gesehen werden. Das schädigt doch den Ruf der ganzen Familie.


    Klar, wenn man sich nicht ausweisen kann, kommt der BGS. Außer man zahlt. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass bei Kindern evtl. die Zahlung generell nicht akzeptiert wird und die Personalien zwecks Information der Erziehungsberechtigten aufgeschrieben werden sollen/müssen.


    Bei Fussballspielen und wenn es ansonsten auch sehr voll ist, werden Schwarzfahrer oft auch nur aus dem Zug geschmissen. Ist bei den Sicherheitsbeamten, die abends durch die S-Bahnen in NRW laufen übrigens auch Anweisung von oben wenn sich jemand dumm stellt und nicht bezahlen will und abzusehen ist, dass er sich das Geld wiederholt mit der Begründung "Automat defekt o.ä.". Im Zweifelsfall werden dann Leute, die bestimmten Personengruppen angehören, auch einfach mal aus dem Zug "geworfen". So hätte der Kontrolleur das ja auch machen können. Wäre ganz einfach gewesen und hätte viel Kosten gespart. Dass die Strafe nicht gezahlt werden muss, liegt ja auf der Hand. Es gibt zahlreiche Gerichtsurteile, aus denen hervorgeht, dass der Fahrgast aufgrund der vielen unterschiedlichen Tarife und Verkehrsunternehmen nicht den Überblick haben muss. Und da die beiden ja sofort den Schaffner aufgesucht haben um nachzulösen liegt der Fall auf der Hand. Ein persönliches Gespräch der Eltern mit dem Sachbearbeiter beim Vehkerhsverbund hilft notfalls auch, wenn man sich telefonisch quer stellt. Und immer mit Schlagzeilen in der Lokalpresse drohen und beim Reporter die ganze Angelegenheit kräftig dramatisieren.


    Hilft übrigens auch, wenn man bei einer Anfrage oder Beschwerde auf normalen Weg nichts mehr erreicht. Einschreiben mit Rückschein an das Sekretariat der Geschäftsleistung. Dann landet es zwar nicht zwangsläufig beim Vorstand, aber es nimmt seinen Weg von oben nach unten bis zum zuständigen Mitarbeiter und wird dann bei vielen Unternehmen ganz anders entschieden...

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    Original geschrieben von Martin Reicher


    Wenn kein Automat vorhanden war der funktioniert und auch sonst keine Ausgabestelle melde das dem Verbund, der soll dann die 30€ erstatten


    Der soll lieber die Automaten in Ordnung halten.

    Re: Spinnt die Bahn AG? "Schwarzfahren"



    Sofort Lokalpresse anrufen. Außerdem könnte man auch über eine Anzeige oder zumindest Beschwerde gg. den Zugbegleiter nachdenken.


    Hab auch mal so einen Schwachsinn erlebt als ich noch zur Uni gegangen bin. Im Semesterbeitrag war die Nutzungsberechtigung für Busse und Züge innerhalb des Verkehrsverbundes enthalten. Zum neuen Semester hab ich den Betrag überwiesen und es leider nicht mehr rechtzeitig zum Nachtragen in die Uni geschafft. Also bin ich dann, als ich eigentlich schon das neue Ticket hätte haben müssen mit den Überweisungsbeleg, dem Kontoauszug und dem Studi-Ausweis los und wurde natürlich prompt zweimal kontrolliert. Das erst Mal war es selber ein Student, der als Aushilfe gejobbt hat. Alles kein Problem, Überweisungsbeleg vorgezeigt und gut wars. Das zweite Mal dann im Zug mit einem Schaffner der ach so tollen Bahn AG, der dafür allerdings nichts in der Birne hatte und mir erklären wollte, dass er nicht kontrollieren könne, ob ich den Semesterbeitrag wirklich für mich und nicht für jemand anders überwiesen hätte. Da im Überweisungsbetreff die Matrikelnummer stand eigentlich kein Problem, aber so ein schwieriges Wort wie Matrikelnummer hatte der wohl noch nie gehört, also sollte ich 50 oder 60 Mark zahlen, weiß nicht mehr genau. Fast drei Stunden bin ich am nächsten Tag, nachdem ich den Ausweis habe aktualisieren lassen, zwischen VRR-Büro und Bahnbüro hin- und hergelaufen und hab mit mindestens 5 Abteilungen bei der Bahn telefoniert bis endlich ein Bahnmitarbeiter beim Verkaufspunkt an meinem Bahnhof angerufen hat um zu erwirken, das ich nur 5 Mark Bearbeitungsgebühr zahlen muss.
    Und jetzt? Jetzt sitzt ich jeden Morgen in der 1. Klasse in der S-Bahn und nach und nach strömen kleine Kinder in den Waggon, ganz zu schweigen von den Schülern und Auszubildenden, die noch davon erzählen, dass es in der Ersten ja gemütlicher ist, besonders dann, wenn man dafür nichts bezahlen müsste. Und wenn man dann bei der Bahn fragt, dann heißt es sie haben kein Kontrollpersonal frei, das sich darum kümmern könnte. Kein Wunder, wenn dir aus jeder Mücke einen Elefanten machen und dann eine halbe Stunde brauche, um einen Strafzettel zu schreiben - dann sind die natürlich ständig unterbesetzt, weil keiner der Manager bei der Bahn glauben kann, dass so ein Kontroller 20 bis 30 Minuten braucht, bis der Strafzettel geschrieben ist...

    Leider sind Gesetzestexte immer etwas blöd formuliert.


    Dort steht Erfüllungsort. Bleibt zu klären wo bei einem solchen Geschäft der Erfüllungsort ist. Ich würde aber sagen am Wohnsitz des Verkäufers.


    Am besten bei Auktionen schreiben: "Artikel kann gg. Barzahlung binnen 1 Woche abgeholt werden. Auf Wunsch wird der Artikel auch an den Verkäufer verschickt. Dabei fallen xx EUR für versicherten Versand zu Lasten des Käufers an. Günstigere unversicherte Versandformen sind auf Verlangen des Käufers gg. Portoerstattung möglich. In diesem Fall trägt jedoch der Käufer das volle Risiko im Falle von Verlust oder Beschädigung auf dem Versandweg."


    Wünscht ein Verkäufer den Versand als unversicherte Sendung, dann schreibe ich immer noch eine Mail, wo ich nochmals drauf hinweise, dass das Risiko der Käufer zu tragen hat und dass ich eine evtl. negative eBay-Bewertung nicht auf sich beruhen lassen werden, falls diese aufgrund von Beschädigung oder Verlust auf dem Versandweg erfolgt. Dann noch der Hinweis, dass bei Überweisung eines um die Summe xx EUR erhöhten Überweisungsbetrages automatisch der Versand versichert erfolgt, dann hat der Käufer nochmals die Wahl.

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    Original geschrieben von nc2001
    Ich habe das auch mit dem 1.7. gelesen, hoffentlich stimmt das. CU


    Bei der Postbank geht es schon jetzt, sogar in Länder, die noch nicht den Euro als Währung haben kostenfrei (GB usw.).

    Mir geht es dabei weniger um die Kosten pro Überweisung als darum, dass der Kunde möglichst mit einer normalen Überweisung (und nicht mir der Euro-Überweisung) die Zahlung veranlassen können soll.


    Vielleicht gibt es ja mitlerweile doch so was? Oder kann ein englisches Unternehmen problemlos in Deutschland ein Geschäftskonto eröffnen? Dann könnte das Konto auch in Deutschland geführt werden.


    Oder hat vielleicht schonmal jemand was von einer Lösung gehört, bei der die in Deutschland auf einem Konto der Bank eingehenden Zahlungen automatisch als Einzelposten in der Höhe des Geldeingangs seitens der Bank zum Hauptkonto nach England transferiert werden können?

    Als ich den Threadtitel gelesen hab, dachte ich erst die Totengräber streiken. :D


    Naja, das mit dem Streik und den überzogenen Forderungen der Gewerkschaften hab ich noch nie verstanden. Da will VW 5000 Arbeitsplätze für 5000 Mark brutto neu schaffen und die Gewerkschaft schimpft, weil die Arbeitszeit bei diesem Lohn 1h pro Woche zu viel wäre :flop:


    Ich arbeite auch ca. 65 bis 90 h pro Woche - ja und??


    Problem ist, dass die Gewerkschaftsfunktionäre leider größtenteils ihren Realitätssinn verloren haben. Besonders kritisch ist das natürlich in der derzeitigen wirtschaftlichen Rahmensituation. Aber wer die meiste Zeit seines Lebens nie richtig Arbeiten musste sondern von einer Gewerkschaftsveranstaltung zur nächsten gereist ist oder als Betriebsrat unkündbar ist, der hat leicht reden.


    Der Lufthansa-Vorstand verzichtet auf einen Teil seines Gehaltes und versucht damit gegenüber den Aktionären zu rechtfertigen, dass keine Dividende ausgezahlt wird und das Pilotengehalt wird von heute auf morgen schlagartig erhöht, weil ganz plötzlich das Geld nicht mehr gereicht hat und die Leute zu wenig verdient haben. Jaja, bei unserer Inflation kann das schon passieren. Letzten Monat noch mit dem Geld ausgekommen und was zurücklegen können, diesen Monat langt es schon nicht mehr für die Butter auf dem Brot...

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Wenn sie Offiziell hingemalt wurden bestimmt. Bei Schildern die kleine Kinder mit Kreide draufmahlen wohl eher weniger.


    Aber ich denke schon daß die Gültig sind, würde ja auch sonst wenig Sinn machen, die da hinzumahlen.


    Ja, nur woher weiß ich, dass jemand sie offiziell hingemalt hat? Könnte ja auch ein Hausbesitzer sein, der nicht will, dass man dort parkt o.ä.


    Gibt denn keine Richtlinien in der STVO, wie so ein Schild auszusehen hat?

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    Original geschrieben von Pumi
    Der Akku ist NICHT original :D
    Aber heftig heftig :eek: Wo hast du denn den Akku her? Ich würde den Verkäufer mal benachrichtigen, bevor noch anderen einen explodierenden Akku in der Hand haben!
    CU
    Pumi :)


    Wie siehst eigentlich aus mit der Produkthaftung. Zumindest die Reinigungskosten für PC und Fußboden würde ich mir vom Verkäufer erstatten lassen. Gut das nicht mehr passiert ist.


    Oder hast Du den Akku irgendwie unsachgemäß gehandhabt??