Also ich find die Sache nicht OK.
Ich hab ein Studium abgebrochen und einen Job angefangen indem ich mehr als 3 Jahre tätig war, während ich auf einen Studienplatz gewartet hab, den ich aufgrund des NC erst später hätte bekommen können.
Bereit unter 25 bin ich für ca. 2 Monate arbeitslos geworden. Wenn es da schon diese blöde Clement-Regel gegeben hätte, hätte ich womöglich für 700 DM pro Monat eine Ausbildung anfangen müssen statt nach 2 Monaten einen neuen Job zu finden. Aber mal eben so von fast 6000 DM auf 700 DM runter ist ja kein Problem, schliesslich ist man ja noch jung, da ist es ja egal, wenn der Gerichtsvollzieher kommt und man einen Schufa-Eintrag hat.
Vom Prinzip her zwar OK, aber zu star.
Außerdem steht ja in den Medien, dass die Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe zusammengelegt werden soll. Ist damit wirklich nur die Arbeitslosenhilfe gemeint, die man erst nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit bekommt oder auch das Arbeitslosengeld, dass man direkt nach Verlust des Arbeitsplatzer erhält. Würde dieses nämlich gekürzt, so sehe ich auch wieder Probleme auf uns zukommen. Denn sicher werden sich dann einige Leute überlegen, ob Sie eine Familie gründen oder ein Haus finanzieren, wenn bei der derzeitigen unsicheren Situation am Arbeitsmarkt noch nicht einmal für ein paar Monate gewährleistet ist, das man zumindest 60 Prozent vom Nettolohn bekommt.
Wofür zahlt man denn dann noch eine "Arbeitslosenversicherung".
Es kann aber auch sein, dass wirklich nur die Arbeitslosenhilfe gemeint ist, die Begriffe werden ja nur allzu oft von den Medien (und leider auch von Politikern, denn um Details kümmern die sich ja nicht) einfach so gebraucht ohne nachzudenken...