Re: Nebelfelsen
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Luposen
Tut mir leid, aber das ist so nicht ganz richtig. Die Typisierung kostet den potentiellen Spender nichts - ich selbst stehe in der Datenbank als möglicher Spender. Da ich sowieso regelmäßig in der Universitätsklinik Blut spende, haben die mich gefragt, ob ich auch als Knochemakrspender zur Verfügung stünde. Ich habe zugesagt und die anschließende Untersuchung war kostenfrei (sollte doch auch selbstverständlich sein, oder?)
Gespendet habe ich noch kein Knochenmark, würde es aber jederzeit machen.
snoop: Habe leider eine andere Blutgruppe - würde sonst gerne helfen.
Luposen
Kann sein, dass sich das geändert hat. Vor ca. 2 Jahren kam im Fernsehen mal ein Bericht, da haben die gesagt, dass viel mehr Leute kommen würden, wenn die Typisierung kostenlos wäre. Eventuell hat die Uniklinik aber auch ein Interesse daran, die Kosten zu übernehmen um am Aufbau einer Datenbank mitzuwirken.
EDIT: Hab gerade nochmal gegoogelt:
ZitatAlles anzeigen
Heise-Mitarbeiter zeigen Hilfsbereitschaft
Hannover, 4. März 2002 - Am 7. März geben über 100 Mitarbeiter der Heise Medien Gruppe eine Blutprobe ab, um sich im Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender- Register an der Medizinischen Hochschule (NKR) registrieren zu lassen. Anlass ist die Leukämie-Erkrankung der Frau eines Heise-Mitarbeiters. Nach einem Aufruf des Verlegers Christian Heise im Intranet des Unternehmens meldeten sich gleich in den ersten zehn Minuten 20 Kollegen.
Das Leben vieler Betroffener hängt davon ab, dass möglichst schnell ein passender Stammzellenspender gefunden wird. Die Chance, solch einen geeigneten Spender für Leukämie-Kranke zu finden, gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen, denn sie beträgt 1:100.000. Je mehr Personen sich also in das Stammzellspender-Register der MHH eintragen lassen, desto mehr Leben können gerettet werden. Die Typisierung erfordert nur eine einfache Blutprobe, die eine Ärztin des niedersächsischen Registers im Verlagsgebäude vornimmt. Im Fall einer Spende wird heute kein Knochenmark mehr benötigt. Stattdessen filtert man Stammzellen aus dem Blut, was für den Spender mit keinerlei Risiken verbunden ist.
Da die Krankenkassen die Kosten für die Typisierung in Höhe von 50 Euro nicht übernehmen, sind die regionalen und nationalen Datenbanken auf Spenden angewiesen. Die Heise Medien Gruppe hat sich spontan bereit erklärt, für jeden Mitarbeiter, der sich typisieren lässt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die Mitarbeiter sind aufgerufen, die andere Hälfte zu spenden.
"Wir freuen uns, wenn viele neue potenzielle Spender sich gemeinsam melden wie die Mitarbeiter des Verlags Heinz Heise. Mit der Blutabnahme vor Ort machen wir es den Spendern so einfach wie möglich," so Dr. Marlena Robin-Winn, Leiterin des NKR. "Aber auch Einzelpersonen können helfen. Beim Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Register an der Medizinischen Hochschule Hannover kann man ein Blutabnahmeset anfordern. Der Hausarzt nimmt dann die Blutprobe ab und leitet sie weiter."
