Ich habe damals angefangen Chinesisch als Nebenfach zu studieren, dann aber aufgegeben um mich erstmal dem Berufsleben zuzuwenden.
Die Entscheidung (Ziel war WiWi-Abschluß) für chinesisch ist gefallen aufgrund der großen Bevölkerungsanteils und der Verbreitung auch in anderen asiatischen Ländern und aufgrund der vielen Wirtschaftsleute, die sich für Japanisch entschieden haben.
Allerdings ist es recht schwierig die Sprache zu lernen. Die Schriftzeichen fand ich dabei relativ einfach, man muss sie nur oft genug wiederholen. Aber das ein Wort je nach Tonlage 4 verschiedene Bedeutungen haben kann, fand ich nicht so toll. Es hat das Verstehen schwierig gemacht und auch das Sprechen war nicht so einfach.
Wir hatten damals in Bochum 3 verschiedene Lehrer: eine deutsche Lehrerin für die Grundlagen, eine Chinesin für die Schriftzeichen (da wurden dann Feinheiten bemängelt und korrigiert, die man als Außenseiter niemals erkannt hätte) und einen Asiaten als Lehrer für die Aussprache.
Deshalb halte ich es für furchtbar schwierig, sich Chinesisch im Selbstudium beizubringen, da die Gefahr besteht, dass man Sachen falsch lernt und dann später nur noch schwerer "umlernen" kann. Ich kann allerdings mal die ISB´N für mein deutsches Lehrbuch raussuchen, es ist recht günstig (10 oder 15 €) und es gibt auch Kasetten von diesem Verlag, ich hoffe ich denke am Samstag oder Sonntag daran, wenn ich zu Hause bin.
Evtl. sind ja auch die Fernstudiengänge, die in diversen Zeitschriften beworben werden, geeignet, da hier ja Fernlehrer Deinen Kenntnisstand kontrollieren. Einige Schulen lassen sich dabei sogar Tonbänder von Dir schicken, um einen guten Lernerfolg zu gewährleisten.