Re: Re: Re: Möchtegern Radrennfahrer auf der Straße
Zitat
Original geschrieben von Fockx
Eigentlich hätte ich dein ganzes Posting nehmen können und zitieren müssen.. Denn genau darum geht es. Es sind genau solche Einstellungen, die wir bereits 1 oder 2 Seiten eher kritisiert haben.
Tut mir leid, wenn es deine Handgelenke nicht mitmachen, und die Radwege nicht in dem Stil gebaut werden, wie es dir passt. Aber nur weil wir keinen Volleyball-Platz im Dorf haben, spann ich auch kein Netz übern Kreisverkehr und spiel dort, oder?
Das sind solche Vergleiche, die einfach nicht funktionieren. Der Vergleich mit dem Boxer, der keinen Partner hat, kann auch nicht auf der Straße die Leute vermöbeln hat mir besonders gut gefallen
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Es kann nicht sein, dass nur weil gewisse Gegebenheiten nicht da sind, oder einem nicht in den Kram passen, man sich über alles bestehende Hinwegsetzt und so ein egoistisches Denken an den Tag legt.
Wenn du keinen geeigneten Radweg hast, oder er dir nicht passt, oder was auch immer, dann fahr einfach zur nächsten Halle oder zum nächsten Parkour, wie auch der Golfer zum nächsten Golfplatz fahren muss, und nicht in Nachbars Garten einfach eine Sandgrube aufschütten kann...
Oder fahre bis du dort bist auf dem Radweg, und wenn es keinen gibt, StVO konform.
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Ich fahre durchaus StVo-konform, sogar mit mitgeführtem Licht und kompletter Sicherheitsausstattung. Radwege wie ich sie beschrieben habe sind aber nicht zumutbar. Ich sehe da auch keinen Nachteil für Autofahrer, die genauso mit Mopeds, Rollern und Motorrädern zu tun haben bzw. sogar mit Baumaschinen usw. die noch schwerer zu überholen sind...
Solange Radewege nicht so gebaut werden dass sie ihren Zweck erfüllen meide ich die betreffenden Wege. Ich fahre ja nicht nur um Sport zu machen sondern auch um zur Arbeit oder anderen Terminen zu kommen und nehme gerne auch mal das Rennrad. Ich glaube auch nicht, dass sich Autofahrer immer 100% regelkonform verhalten und wenn ich mal ein Ordnungsgeld für das nicht-Benutzen des Radweges zahlen muss dann ist mir das meine Gesundheit wert. Es ist aber auf keinen Fall zumutbar wenn nach durchgängiger Benutzung von Radwegen mit einem normalen Tourenrad (!) Metallteile wg. Vibration nach einer 1-Tages-Tour brechen.
Im Übrigen ist es bei ungeeigneten und daher oft auch unsicheren Radwegen für alle beteiligten sicherer, auf der Straße zu fahren. Kinder, andere Passanten und Autofahrer sind so meist sicherer.
Auch auf breiteren Landstraßen fahre ich oft auch entgegen der gesetzlichen Bestimmungen. Wenn hier ein breiter, nicht gekennzeichneter und aspaltierter Randstreifen zur Verfügung steht, benuzte ich diesen um Autofahrer nicht unnötigerweise zu behindern. Hoffentlich erwischt mich da nicht mal die Polizei und sperrt mich ein wenn ich ohne vorhandenen Radwege einfach die Straße nicht benutze sondern gesetzeswidrig den Randstreifen. 