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Original geschrieben von Tesrtetette
Jop, die Ösis haben eine s.g. Anonymverfügung, die dann der Halter zu zahlen hat. Diese ist aber in Deutschland nicht vollstreckbar, trotz Rechtshilfeabkommen, weil sie deutschen Gesetzen widerspricht.
Die Ausstellung einer Anonymverfügung sagt aber erstmal noch nichts darüber aus, ob bspw. ein Foto gemacht wurde, die Anonymverfügung ist eher ein beschleunigtes Verfahren bei "kleineren Übertretungen" bis max. 220,- - wenn der Halter damit nicht einverstanden ist oder sonstwie nicht bezahlt, wird ein ordentliches Verwaltungsstrafverfahren eröffnet, in dem der Lenker ermittelt, bzw. "ausgeforscht" wird (wenn möglich natürlich).
Vollstreckbar ist in Deutschland nicht, was deutschen (Recht-) Standards nicht entspricht und das sind z.B. die Radar-Messungen nur des Nummernschildes o.ä., da nach unserem deutschen Recht eben der Verstoß dem Lenker nachgewiesen werden muß. Gibt es also kein Foto oder wird das Delikt nicht an Ort und Stelle geahndet, kann nicht vollstreckt werden, aber aus dem bloßen Vorhandensein einer Anonymverfügung kann man noch nicht zwangsläufig schliessen, daß man ungeschoren davon kommt.
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Original geschrieben von senderlisteffm
Hinter der nächsten Biegung stand die Polizei. Dort wurde "geschätzt", daß man viel zu schnell gewesen sei. Von dem anderen natürlich keine Spur. Und Diskussion ist da sowieso sinnlos!
Lustigerweise kennt jeder jemanden, der in Österreich auf diese Tour abgezockt wurde und sucht man mit Google nach "geschwindigkeit schätzen österreich" findet man etliche Forenbeiträge, allerdings so gut wie keine offizielle Quelle. Tatsächlich scheinen die Gendarmen in gewissen Grenzen und unter bestimmten Voraussetzungen die Geschwindigkeit schätzen zu dürfen, aber die vielen Berichte (natürlich meist von Bekannten) lassen entweder darauf schliessen, daß die österreichische Polizei eine Bande deutschenfeindlicher semi-krimineller Wegelagerer ist, oder daß die Berichte auch ziemlich übertrieben sind und die Schätzung der Geschwindigkeit real sehr viel seltener vorkommt. Schlimm genug, daß man keine dieser Varianten vorschnell ausschliessen mag. 