Beiträge von andi2511

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Wie wollen die das Refinanzieren?


    Der Kinderbonus soll durch die Abschaffung der Eigenheimzulage finanziert werden.


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    Super, da hab ich als günstiger BKK Krankenkassenkunde mal wieder Nachteile. Der einheitliche Prozentsatz wird wahrscheinlich jenseits von gut und böse sein. Außerdem macht es ja dann keinen Unterschied mehr zu welcher Krankenkasse man wechselt.


    Es wird keinen einheitlichen Prozentsatz geben sondern einen einheitlichen Beitrag. Diese soll bei Einführung für keinen höher sein als der aktuelle Beitrag und sich zusammensetzen aus einer Prämie des Versicherten und einer Prämie des Arbeitgebers, die dauerhaft festgeschrieben ist, außerdem soll für Wenigverdiener ein sozialer Ausgleich greifen.


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    Die wiederrum alle trifft. Im Gegenzug sehe ich kaum Entlastung. Letztlich ist es doch auch nur eine Umverteilung der Steuereinnahmen - die Belastung für jeden Bürger bleibt eindeutig die Gleiche.


    Steuererhöhungen, auch wenn sie indirekt sind, machen natürlich niemanden glücklich, aber zum einen muß man sich auch die Umstände ansehen und zum anderen sind 2% - und da verrate ich kein Geheimnis - 2,- von 100,- oder 20,- von 1000,- und wenn damit nicht nur Haushaltslöcher gestopft werden, sondern eine solide Gegenfinanzierung notwendiger Projekte stattfindet, dann habe ich kein Problem und ich bin als Student durchaus Repräsentant derjenigen, die durch eine Umsatzsteuererhöhung stärker betroffen wären als ein Großverdiener - außerdem bleibt der niedrigere Steuersatz für Lebensmittel, Bücher etc. ja bestehen.


    Es sind sich doch die meisten Volkswirte und Politologen einig, daß eines der großen Probleme Deutschlands im internationalen Vergleich die höheren Lohnnebenkosten sind. Man muß die also abkoppeln und über Steuern finanzieren, um die Arbeitgeber zu entlasten und damit günstigere Einstellungsvoraussetzungen zu schaffen - nun müssen diese höheren Ausgaben auf Seiten der öffentlichen Hand aber natürlich ausgeglichen werden und wenn dabei für die meisten Bürger - natürlich mit individuellen Unterschieden - die Belastung gleichbliebe, dann wäre die Operation ja gelungen. ;)


    Im Ernst: das wäre ja eher eine mittel- und langfristige Sache: kurzfristig wird jeder die erhöhte Umsatzsteuer spüren (oder auch nicht), aber wenn dadurch langfristig mehr Menschen in Arbeit gebracht werden können, dann kommt das wiederum auch allen durch einen größeren Spielraum bei den Sätzen zur Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und den anderen sozialen Sicherungssystemen zugute. Obs so klappt, wird keiner mit Sicherheit sagen können. ;)


    Wie gesagt: in sich ist das Program schon einigermaßen stimmig (und das auch als kleiner Hinweis, sich doch die 40 Seiten einfach mal kurz anzuschauen, bevor man die Grundthesen in Abrede stellt) und es gibt im Gegensatz zu den vielen Unkenrufen schon z.T. beträchtliche Unterschiede zum Programm der SPD, so daß man durchaus Wahlalternativen hat und sich nicht in die Protestwahl flüchten muß. Allerdings ist das Wahlmanifest der SPD an vielen Stellen sehr viel unkonkreter - das soll keine Wertung sein, aber argumentativ stösst die SPD nach einer siebenjährigen Regierungszeit, in der sie einiges erreicht haben, aber vieles eben auch nicht, an ihre Grenzen und diesen Angreifer-Bonus wird sich die Union wohl nicht nehmen lassen.

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    Original geschrieben von David328
    .... die leute haben schon verständliche grüne das geld im ausland anzulegen....


    Können sie ja auch machen, zunächst geht es ja nur darum, daß man Bargeld über 30.000 € zu deklarieren hat und erklären muß, woher das Geld stammt, was damit geschehen soll und wer darüber verfügen darf und für diese Bestimmungen gibt es ja Gründe.


    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß 25.000 € fällig werden, das war wohl eher eine Art Sicherheitsleistung. Das OLG Karlsruhe hat in einem Urteil eine Geldbuße von 10% für gerechtfertigt gehalten - aber 25%?

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    Original geschrieben von Printus
    Ansonsten trifft eine MwSt-Erhöhung JEDEN. Die Entlastungen, die man dafür schaffen will, bringen aber nur ein paar Leuten etwas.


    Die CDU möchte mit der Mehrwertsteuererhöhung die Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge gegenfinanzieren und damit die Lohnnebenkosten senken. Der Handel wird also nicht nur einerseits durch die Erhöhung der Umsatzsteuer indirekt belastet, sondern die Arbeitgeber auch gleichzeitig entlastet - ob die so erreichte Senkung der Lohnnebenkosten die erwünschten Effekte erzielt und damit durch eine Verringerung der Arbeitslosenquote natürlich einerseits eine soziale Gerechtigkeit durch mehr Arbeit und andererseits eine Entlastung der öffentlichen Haushalte erzielt werden kann, bleibt abzuwarten.


    Tritt dieser Effekt ein, so kann von einer Entlastung für "nur ein paar Leute" ja keine Rede sein und irgendwoher muß das Geld für die erforderlichen Maßnahmen ja auch kommen. Das ist wie mit der Ökosteuer. Die fließt in die Rentenkassen - würde man sie wieder abschaffen, müsste man sich das Geld eben über niedrigere Renten, höhere Versicherungsbeiträge oder Staatsschulden wieder reinholen - es ist also alles wie so oft keine Frage des ob, sondern nur des wo und des wie. ;)


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    Es werden auch viele Wähler nachdenken und merken daß die CDU so toll auch nicht ist und auch nicht alles so rasend viel besser macht als Schröder, und für Geringverdiener ist das auch keine wählbare Partei.


    Naja, die Einräumung eines erhöhten Grundfreibetrages von 8000,- pro Familienmitglied und dem 50,- Bonus pro Kind in der Rentenversicherung sind schon Maßnahmen, die Familien und damit idR nicht-Großverdiener entlasten werden können.


    Ich habe keine ausgeprägte parteipolitische Präferenz, aber ich finde das Programm der CDU (bis jetzt) sehr viel runder und stimmiger (und ich habe die vollen 40 Seiten auch gelesen. ;) ), inklusive kleiner aber sinnvoller Sachen wie der Abgeltungssteuer (oder großer und sehr, sehr wichtiger Sachen wie der Föderalismusreform) usw. - einiges bleibt allerdings wolkig, einiges würde ich anders machen, aber im Großen und Ganzen ist Politik nunmal kein Wunschkonzert und man hat Tatsachen als solche zu akzeptieren. Z.B. wird die Union bei einem Wahlsieg einen desaströsen Haushalt übernehmen müssen, so daß bestimmte Projekte (egal ob durch Rot-Grün oder Schwarz-Gelb) schlichtweg nicht realisierbar sind und im Moment hinten anstehen müssen, zugunsten einer klaren Priorisierung mit dem Kerngebiet "Mehr Arbeit" und diese Fokussierung auf einige Kerngedanken bei einer gleichzeitigen Benennung der Finanzierungsmöglichkeiten sehe ich bei der CDU sehr viel deutlicher als bei der SPD im Moment. Dazu hat die CDU einfach den Vorteil, aus der Opposition zu kommen und sich damit verschiedenen Fragen nicht ausgesetzt zu sehen, frei zugespitzt auf die Formulierung "ihr hattet sieben Jahre und habt eure Ziele klar verfehlt".


    Davon abgesehen halte ich es für einen gesunden demokratischen Vorgang, einer Regierung zwei Legislaturperioden einzuräumen und sie dann ggf. wieder aus der Verantwortung zu entlassen.

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    Original geschrieben von Goodzilla
    Übrigens steht im Programm nichts von der Rücknahme der %&$#§-Ökosteuer... :flop:


    Hallo? Weisst du, welches Steueraufkommen die Ökosteuer mittlerweile produziert? Das kann man schlichtweg kurzfristig nicht mehr rückgängig machen und Angie hat ganz klar gesagt, daß sie es auch nicht vorhaben. ;)

    Es gibt Prepaidkarten im Iran und der Anbieter ist die iranische Telekom TCI. Eine SMS nach Deutschland kostet umgerechnet rund 20ct ... ;)


    Fraglich ist, ob man die Karten so erwerben kann, oder ob man sich wie in anderen Ländern üblich ein Mobiltelefon dazu kaufen muß.

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    Original geschrieben von McTristan
    ...und beim letzten Bilder hast du reichlich Dreck auf der Linse, dem Sensor oder dem Fenster *g* ;)


    Das ist durchs Fenster fotografiert und das ist ungeputzt, das stimmt. :D


    Ich finde es interessant, wie sich der Blick auf Bilder mit zunehmender Beschäftigung mit dem Thema verändert. Woran liegen denn die angesprochenen Farbsäume?

    Homosexuelle, Drogenabhängige, Prostituierte etc. gehören nunmal statistisch zu Hochrisikogruppen was HIV und Hepatitis betrifft und da die Tests keine 100%ige Sicherheit geben können, werden solche Risikogruppen eben von vornherein ausgeschlossen.


    Die HIV- und Hepatitis-Rate ist innerhalb dieser Risikogruppen um ein vielfaches höher, das ist Fakt und keine Diskriminierung.


    Daß natürlich nicht die Person an sich, sondern höchstens das der Risikogruppe typische (im Sinne der statistischen Erfassung) Verhalten ein Risiko ist, dürfte ja wohl klar sein - ein homosexueller Mensch der in einer festen Beziehung lebt und keine häufig wechselnden Geschlechtspartner hat, ist natürlich de fakto auch nicht zu einer solchen Risikogruppe zu zählen, wird aber - dann leider - über den gleichen Kamm geschert.